Impuls: Wo Veränderung tatsächlich ansetzt

Was sich im Inneren zeigt, erscheint im Alltag

Hedwig Bonensteffen

Sich bewusst zu machen, dass wir alles selbst sind und alles selbst verändern können, ist ein zentraler Schritt. Dieses Bewusstsein bleibt nicht abstrakt, sondern zeigt sich ganz konkret im Alltag.

Ein Beispiel: Du sprichst mit jemandem über ein bestimmtes Thema oder denkst intensiv darüber nach. Kurz darauf tauchen genau dazu passende Werbeanzeigen auf oder ähnliche Situationen ergeben sich. Es entsteht der Eindruck, als würde das, womit du dich innerlich beschäftigst, im Außen gespiegelt.

Wenn innere Aufmerksamkeit sich im Außen widerspiegelt, liegt nahe anzunehmen, dass auch zwischenmenschliche Situationen nach demselben Prinzip funktionieren. Genau an diesem Punkt taucht oft die Frage auf, wie sich etwas verändern soll, wenn doch scheinbar die anderen das Problem sind.

Warum Rückzug manchmal die wirksamste Entscheidung ist

Sie sind es nur so lange, wie du auf das reagierst, was im Außen geschieht.

Das Außen zeigt sich immer wieder, solange du darauf eingehst. Es gibt also eine Situation mit anderen Menschen. Du merkst, das ist nicht deins. Dann ziehst du dich innerlich daraus zurück. Dieses Zurücknehmen braucht es so lange, bis dich die Situation nicht mehr erreicht. Nicht, weil sie verschwunden ist, sondern weil du keine Energie mehr hineingibst. Durch dieses Herausnehmen entziehst du ihr die Kraft, weiter Teil deines Lebens zu sein.

Nichts außerhalb von dir bestimmt dein Leben, außer du lässt es zu. Und wenn du es zulässt, entscheidest du dich dafür.

Leben aus dem eigenen Mittelpunkt heraus

Das Einfachste und zugleich das, wie Leben eigentlich gedacht ist: ganz bei sich sein und das Leben aus diesem Sein heraus geschehen lassen. Sich aus dem eigenen Sein führen lassen.

Eure Hedwig

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