Spuren spüren, Sporen sparen – Wesley’s Lektion –

Vor der Scheibe der hinteren Autotür fliegen die Impressionen einer amerikanischen Großstadt vorüber. Wegen ihres vielen Grüns wird sie auch die „Smaragdstadt“ genannt (Emerald City). Alles, was es dort vom Rücksitz aus von ihr zu sehen gibt, wird aufgesaugt von den wachen Augen eines kleinen Jungen, der die Dinge auf seine eigene, grandiose Weise einzuordnen sucht. Der Tag ist gut, das Radio läuft, am Steuer lenkt die Mutter das Familienauto. Sie ist eine langjährige, sehr liebe Freundin von mir, welche vor etlichen Jahren couragiert den Sprung aus der ostwestfälischen Provinz in ein neues Leben in den Vereinigten Staaten wagte. Ihr außergewöhnlich aufgeweckter Junge auf der Rückbank heißt Wesley. Seine Gedankengänge verblüffen seine Eltern, mich und so viele andere immer wieder, seine Art des Denkens ist sehr eigen, von einer erfrischenden Klarheit und bestechenden Logik. Nun dreht Wesley seinen Kopf nach vorn und deutet auf das Radio. „Mama, warum verstehe ich das nicht?“ „Weil das französisch ist.“ „Was ist französisch?“ „Das ist eine Sprache, Du sprichst doch englisch und deutsch, das sind Sprachen.“ „Dann muss ich jetzt französisch lernen.“.

Mit seinen drei Lebensjahren hat Wesley Goethe verstanden. Der große Dichter und Denker postulierte einst

„Wer in einem Fach ein Meister geworden, soll in einem weiteren sogleich ein Schüler werden.“.

Meinem kleinen, tollen Freund in der Ferne widme ich diesen 15. Kopfsalat, denn er inspiriert mich dazu und vielleicht ja auch Sie. Heute nämlich soll es hier um das Lernen gehen. Lernen ist etwas, dessen Wichtigkeit zwar allerorten als wesentlich und wichtig wahrgenommen sowie gepriesen, als lebenslange Aufgabe erkannt wird, jedoch fälschlicherweise ins Gebiet des Mühsals und der Anstrengung verbannt ist. Warum eigentlich? Hier hilft uns dieser blitzgescheite, kleine deutsch-amerikanische Bub, stellvertretend für alle Kinder. Von ihm und ihnen können und sollten wir lernen. Und zwar die innere Haltung zum Lernen.

Das Wort „Lernen“ entstammt mutmaßlich dem gotischen „laists“ und bedeutet so viel wie „nachgespürt / einer Spur folgen“. Welch eine wundervolle Definition für den Erwerb von Wissen! Etwas zu spüren und deshalb einer Spur zu folgen, Spüren & Spur – das schmeckt nach Abenteuer, genährt aus Neugierde, innerem Drang, äußeren Reizen und der Freude am Erkenntnisgewinn. Und von einem Ziel ist da gar nicht die Rede, der Weg selbst ist das Ziel, wie wir von Konfuzius wissen. Im Lernen liegt auch eine gewisse Tragik, denn Wissen macht demütig. Wir alle kennen den Ausspruch „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, doch was viele bloß für ein amüsantes Bonmot halten (das wahlweise Cicero, Platon und Sokrates zugeschrieben wird), beschreibt im Kern eine wesentliche Quintessenz. Wer früh in den unteren Sprossen der Leiter des Lernens hängenbleibt, glaubt erheblich mehr zu wissen als jener, der oben steht, von dort das Land des Wissens halbwegs überblickt und wehmütig begreift, dass er es aufgrund dessen schierer Größe nicht einmal grob wird kennenlernen können. Aber allein die Kühnheit, dieses Land zu betreten, erobern und etwas davon für sich erschließen zu wollen, ist edel, nützlich, aufregend, deshalb aller Mühen wert.

So wie auch das Essen hat Lernen kein Ende, im Gegenteil, es macht Lust auf mehr und anderes! Lernen ist des Hirnes Nahrung. Es kann bewusst und ergebnisorientiert sein, aber auch beiläufig (vgl. implizit), fast zufällig erfolgen. Der Polarstern am Himmel der Kommunikation, Prof. Paul Watzlawick, überschrieb denn auch eine seiner Geschichten herrlich ironisch „Vor Ankommen wird gewarnt!“. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass dieser forsche Forscher als Kind vermutlich meinem Freund Wesley sehr ähnlich war. Den Kindern ist das Lernen immanent, sie müssen in Sachen Lernmotivation nicht aktiviert werden, da muss nichts in ihnen geweckt werden, damit kommen sie bereits auf die Welt. Es ist ihr Atomkern.

Schon Kleinkinder betrachten ihr Umfeld mit großen Augen und ausgestreckten Händen, für sie ist jedes noch so kleine Objekt spektakulär, alles wollen sie anfassen (daher das schöne Wort „begreifen“, was lernen meint), sich ihre Welt erfahrbar und vertraut machen. Kaum, dass sie zu reden beginnen, starten ihre Kaskaden an Fragen. Gibt es jemanden, der mehr fragt als ein Kind? Es gibt buchstäblich nichts, dass sie nicht interessiert, selbst Thematiken, die uns unvorbereitete Erwachsenen mitunter verlegen haspeln lassen (Tod, Sex, Krankheiten etc.). Ihrer Interessensbreite stehen wir großen Leute (besser: höher gewachsenen, groß sind wir kaum) nicht selten fasziniert gegenüber, das Leben ist der frischen Generation im wahrsten Wortsinne ein gigantischer Spielplatz. Die Spielgeräte müssen wir ihnen nicht erklären, während wir hölzern ansetzen dazu, hängen bereits die ersten Rabauken und -innen lachend kopfüber von der Rutsche. Recht so. Diesen kognitiv nimmersatten Wesen muss man Wissen lediglich zugänglich machen, ihr Forscherdrang ist schier grenzenlos, sie finden und futtern Informationen aller Art lustvoll wie Kekse, wo immer diese in Griffhöhe herumliegen.

Wie tragisch ist es da, dass ausgerechnet jene Institution, deren einzige Aufgabe darin besteht, zu lehren, es hinbekommt, das Lernen als etwas Nerviges, Ödes gar und daher nach Möglichkeit zu Vermeidendes krass umzudeuten, Lernen dergestalt zu verbiegen und zur Kärrnerarbeit zu schrumpfen. Ein Kärrner war übrigens einst ein Wagenzieher, einer der anstrengendsten Berufe seiner Zeit. Und dieses Bild passt, fortgeschrittene SchülerInnen werden gebremst vom Bildungswesen, das wie ein mit nassen Fellen überladener Wagen hinter ihrem Rücken hängt, anstatt ein beflügelnder Motor vor ihnen zu sein, der sie zieht, den zu lenken sie sich aneignen.

Was tun wir da mit ihnen? Zwischen den maximal aufgeregten, zum Bersten mit Vorfreude gefüllten Erstklässlern, die wie Pferde in der Startbox scharren und die ihre Tornister stolz tragen wie eine gut sichtbare Auszeichnung, und den lustlos und müde zu ihrem jeweiligen Bildungshaus trottenden Kindern der weiterführenden Stufen liegen wenig mehr als vier Jahre. Was geschieht bloß mit ihnen in dieser Zeit? Wie schafft Schule es, diese unbändige Energiequelle versiegen zu lassen? Das Lernen braucht das Lehren, das Grundverständnis der Aufnahme von Wissen beeinflusst die Didaktik. Sollte sie zumindest. „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen“ erkannte zu Zeiten der Renaissance der französische Schriftsteller Francois Rabelais und damit liegt er noch immer goldrichtig. Doch unser zentnerschweres, mitunter erstarrtes wie erstarrendes Bildungswesen liegt nach mehreren Torpedoeinschlägen lethargisch verschanzt. Der erste Treffer ist, dass sie uns nichts mehr kosten darf, die Bildung, sie ist uns als Gesellschaft kaum noch etwas wert. Wir bezahlen jenen, die mit unserem Geld hantieren, grotesk mehr Lohn als den Erzieherinnen. Gebäude sind marode, Ausstattung unzureichend, PädagogInnen zu wenige, die Bürokratie überbordend, der politische Wahn bisweilen grotesk (vgl. G9-G8-G9). Der zweite ist die fortschreitende Ökonomisierung. Bildung und ihr Erwerb ist ein Wert an sich, dient höheren Weihen und eigentlich nicht dazu, so früh wie möglich einer effizienten Verwertbarkeit zugeführt zu werden.

Pubertierende zu nötigen, sich zügig für einen lebenslangen Berufsweg zu entscheiden und entsprechend konsequent zu präparieren, geht aus mehreren Gründen stramm am Kern vorbei und ist kontraproduktiv. Bildung ist keine Presse und Kinder sind kein Rohmetall, sie sind nicht erschaffen, um flott marktgerecht geformt zu werden. Nichts gegen die Kooperationen von Wirtschaft und Bildung, diese sind äußerst sinnvoll und sehr wichtig, doch sollte nicht der Respekt vor der Freigeistigkeit und Individualität sowie dem Agieren auf Augenhöhe in Vergessenheit geraten. Freie Lehre, freie Forschung? Das einstige Diplom ist zum stundenplanmäßig zu absolvierendem Bätschela (klingt schon scheußlich) verkommen. Geistig anreichernde Ausflüge rechts und links in andere Zweige der Wissenschaft, geschweige denn ein sich selbst ausprobieren, die eigenen Möglichkeiten entdecken, sieht unsere Bildungslandschaft kaum noch vor. Schule und Studium sind zum Korsett mutiert, Lernen ist zur straffen Karriereplanung transformiert, keine Zeit mehr für allmähliches Werden und dem Lernen als Prinzip des Lebens. Lächerlich schon allein deshalb, weil es nie zuvor mehr Lebenszeit gab! Von den 2017 geborenen erreicht jeder zweite statistisch die einhundert Jahre. Die Medizin sorgt dafür, dass sie die meisten davon recht agil (v)erleben. Was also soll plötzlich die Hektik? Mein Vorschlag (halten Sie sich fest): G10! Wenn die Pubertät ihre hormonelle Sprengkraft mit voller Wucht entfaltet, weg von der Schulbank – raus aus der Schule. Wir unterbrechen ihre Schulzeit und senden die Jugendlichen raus ins pralle Leben, lassen sie nach Gusto zwölf Monate praktische Erfahrungen sammeln, Sauerstoff in die Köpfe, Lüften des Gemüts, sich erproben und einbringen. Ein soziales, ökologisches oder was auch immer praktisches Jahr. Anschließend, mit den neuen Erfahrungen, Kenntnissen, Fertigkeiten sowie gewonnener Reife durch übertragene Verantwortung, geht es zurück in den Endspurt der Oberstufe. Was wir heute tun bzw. unterlassen, erstickt die lodernde Flamme des Lernens. Lassen wir dies nicht länger zu, holen wir uns das Lernen zurück, erobern wir die Hoheit wieder! Das lebenslange Lernen als Genuss, Inhalt sowie unabdingbare Voraussetzung sollte unbedingt wieder modern werden. Dass es nicht so ist, beweisen die minütlich öffentlich posaunten Meinungen, welche gänzlich ohne Recherche auskommen und sich ihrer Absurdität nicht mehr zu schämen brauchen, da in dichter Gesellschaft befindlich. Eine Schlagzeile genügt, um eine straffe Ansicht über komplexe Kontexte ungeniert zu krakelen. Skeptisch sein? Zusammenhänge begreifen wollen? Hintergrundkenntnisse suchen? Abwarten, um zu überlegen? Sich sachte an einen Sachverhalt heranzutasten? Keine Lust, dauert zu lang, ist zu anstrengend. Was Bild und RTL II uns in dürren Sätzen als Schlagzeilen hinwerfen, wird schon stimmen. Die anderen sind halt Lügenpresse. Wann hörten wir auf, vor dem Lärmen zunächst kritisch und akribisch Wissen zu sammeln?

Bildung und ihr Erwerb kosten natürlich Zeit und Anstrengung, doch ist ihre Erschließung zuvorderst auch Lustgewinn, Leidenschaft und persönliche Bereicherung, allesamt großartige Geschenke! Wieviele Menschen auf dem Globus wollen lernen und dürfen nicht. Wir können und wollen oft nicht. Das müssen wir wieder begreifen. Wozu ist der Mensch auf der Welt? Seine Hauptaufgabe besteht meines Erachtens darin, sich selbst stetig weiter zu entwicklen, zu entfalten, mit den individuellen Gaben, die ein Jeder in sich trägt, etwas zu erschaffen, dass ihn erfüllt. Reflexion, diese einzigartige Gabe unter den Lebewesen, welche wir nicht mehr würdigen, sie schleichend obsolet werden lassen. Und nebenbei bemerkt: Nur, wer tut, was ihm/ihr wirklich entspricht, wird in seinem Tun wirklich gut. Der benötigt kein Motivationstraining.

Achten Sie einmal darauf, wie unglaublich viel die Menschen ihrem jeweiligen Hobby widmen, wieviel sie dafür lernen, Zeit investieren (nicht ausgeben!), Geld verteilen, Anstrengungen auf sich nehmen, weite Strecken absolvieren. Für etwas, das sie niemand bezahlt! Extrinsische Motivation (von außen) ist eine Chimäre (Trugbild), man kann lediglich der intrinsischen Motivation (von innen heraus) ein Umfeld bieten, in dem sie sich entfalten kann. Pflanzen benötigen Erde, Luft und Wasser, und niemanden, der an ihnen zieht. Sie wachsen von ganz allein prachtvoll, wenn nur die Bedingungen stimmen. Menschen verhalten sich da keinen Deut anders, Lernen ist Wachstum. Kultur kommt von Cultura und das heißt Wachsen. Kultur ist (über)lebenswichtig für uns und entsteht nicht ohne das Lernen.

Tadao Ando, einer der renommiertesten Baukünstler der Welt, verließ inmitten seines ersten Tages an der Hochschule die Vorlesung mit den Worten „Hier kann ich nicht bleiben, Ihr verwässert mir meine Ideen!“. Viel später gedachte man ihm den Pritzker-Preis zu, die höchste irdische Auszeichnung für Architekten. Und dabei ist er gar keiner, denn ein halber Tag Studium befähigt nicht zum Führen dieser Berufsbezeichnung. Ein extremes Beispiel, sicher, und keine für viele empfehlenswerte Vorgehensweise. Doch die Botschaft, die sich aus dieser Haltung ziehen lässt, ist immens wichtig: Folge Deiner eigenen Spur! Auch und gerade bei Gegenwind. Warte nicht auf den kleinen Imbiss aus Wissenshäppchen von anderen, besorge Dir die Zutaten selbst, bereite sie von Hand zu.

Wer mag, lauscht bei Gelegenheit dem Text des Liedes „Du bist ein Riese, Max“ von Reinhard Mey. Das ist eine Einstellung, welche ich zutiefst teile. Denn es gibt etwas, dass ich Wesley und allen anderen Kindern aus tiefster Seele wünsche. Dass sie bis an ihr Lebensende (sich) spüren und der Spur folgen. Ihrer eigenen. Dabei immer wieder andere respektierend wie neugierig kreuzen. Dann kann etwas gelingen, dass wir heute mehr als je zuvor brauchen. „Alle Menschen werden als Originale geboren, die meisten aber sterben als Kopie“. Bitte bleiben Sie original, Kopien haben wir schon mehr als genug. Entdecken Sie das Lernen als Werkzeug, Süßigkeit und Verheißung. Wesley hat das längst geschnallt. Glaube ich. Bon voyage, kleiner Kerl!

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Konspirative Kommunikation

Gerade war ich bei diesem herrlichen Wetter draußen und atmete diese wunderbar warme und super sommerlich duftende Luft ein… zeitgleich kamen Erinnerungen, wie ich noch vor einigen Jahren oft am Wochenende Nasilein schon früh morgens zärtlich vonner Wiese zerrte, weil er ma wieder 24 Stunden Frauchen gebucht hatte…schwärm

Auch diese Geschichte handelt von einem schönen sonnigen Sonntag, an dem ich eine längere Buschtour mit meinem Tierchen geplant hatte. Kurzinfo: an diesem Stall gab es mehrere Wiesenstücke, die durch Tore miteinander verbunden waren. An diesem Tag gab es 3 Wiesen hintereinander…

Ich sah ihn schon von weitem und rief ihm wie immer ne freundliche Begrüßung zu, kombiniert mit rudernden Winkbewegungen, damit er mich auch durch seine (damals noch reichlich vorhandenen) Schopfmatte bis zur Nase sehen konnte…woll? Frauchen denkt ja mit…grins

Zwar hob er nich den Kopf, aber ich sah, wie sich ein Ohr in meine Richtung drehte und er in seinen Mampfbewegungen kurz inne hielt. Ich ging weiter in seine Richtung und textete ihn derweil mit meinen Plänen mit ihm zu. Da sah ich plötzlich, wie er sich scheinbar unauffällig und gaaaanz langsam von mir weg drehte und die nächstliegende Weide… natürlich von mir entfernte Weide… anpeilte, wo seine Kumpels waren. Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme im Kopf:

„Vielleiiiiiiiiiiiicht hat seeeee mich jaaaaaa noch nichchchchchch geseeeeeeeeeeehhhhhhhhn…“

Ja nee, is klar Nasi… natürlich hab ich dich noch NICH gesehn… innerlich Augen verdreh…typisch er wieder… Ich rief nur hinter ihm her:

„Keine Sorge Großer, ich hab Zeit!!! Ich krich dich schon noch😆“

Gemächlich ging ich weiter und schaute ihm hinterher. Er steuerte auf eine Hafi Dame zu, die genüsslich die Grasqualität testete.


Und ohne Mist jetz, für mich sah es aus, als er sprach er sie folgendermaßen an…
„Hömma, kannse mir n Gefallen tun?“
Sie:“ Äh, klar…Was denn?“
Er:“ Da kommt die Alte…Ich würd mich gern hinter dir verstecken während du so tust, als ob du gemütlich über die Wiese flanierst. Vielleicht geht se dann ja wieder…“
Sie:“…ok…“

Beide gehen los… natürlich von mir wech und allen Ernstes: hätte ich nich gewusst, dass er neben hinter ihr is, hätte ich Nasi nich wahrgenommen. Sie gingen im absoluten Gleichschritt, die komplette Körper-sowie Schweif Haltung waren IDENTISCH!!!!
Unglaublich, echt…

Dann aber blieb die Dame stehn und wollte weiter futtern…
Nasi:“ GEHT’S NOCH?!?!WEITER!!!!“
Sie reißt den Kopf wieder hoch:“ Wie jetz? Ich will jetz nich ewig durche Gegend laufn “
Er:“ Du hast gesagt, du machsts“
Sie: „So is das Spiel aber doof… ich will nich mehr… such dir nen andern Doofen“
Sprachs und wandte sich von Nasi ab.

Kurz blieb er stehn, sein Ohr drehte sich in meine Richtung und innerlich kam ein „Mist“…
Ich blieb gleichmäßig auf Abstand und war jetz sogar ein bisken neugierig, was nur passieren würde, denn das war grad schon irgendwie speziell… oder hatte ich mir das nur eingebildet???
Ich wartete ab und beobachtete.

Nasi ging weiter und an anderen Pferden vorbei, bis er bei nem Cob C stehn blieb, der etwas größer als er war. Alwyn, so hieß er, stand mit seiner rechten Körperseite zu mir gewandt. Nasi ging auf seine linke Seite und wieder schien es als redeten sie…

Alwyn:“ Eyyyyyy Kollege, wie is die Lage?“
Nasi:“ Hömma, ich brauch deine Hilfe. Du siehst da meine Alte, ne? Und ich brauchn Versteck… denn wenn se mich nich sieht, geht se bestimmt wieder, weisse?“
Alwyn: „Meinste, das klappt?“
Nasi: „Klar…geh ma los…einfach so’n bisken los halt, ja?“

Alwyn marschierte ab und Mr. Nasi wieder unsichtbar hinter-neben ihm… eeeeeecht schade, dass ich damals noch kein Smartphone hatte… Das hätte ich so gerne für die Nachwelt festgehalten. Aber es kam noch besser.
Nu wollte ich es nämlich genauer wissen…MUAHAHAAAAAA…
Ich lief parallel mit ihnen mit ohne den Abstand zu verkleinern… Ich ging schneller… Die beiden wurden schneller… Ich ging langsamer… stopp… Sie standen…
HAHAHAAAAAAAAAA!!!!
ICH lachte, während Alwyns Ohren anfingen zu rotieren und er irgendwie nich mehr so glücklich aussah…. Ich trabte an… grins, ja klar, die beiden auch.

Da hatte Alwyn plötzlich keinen Bock mehr…
Alwyn:“ Altaaaaa, was soll denn der Mist? Das is ja anstrengend!“
Nasi:“ Du musst mich decken!!!“
Alwyn: „Nee sorry ey, mach deinen Kram alleine“… dreht ab und verschwindet.
Da stand er nun alleine.
Mr. NASIBÄR…
Er stand wie in der Bewegung eingefroren und schaute angestrengt nach vorne. Gedanklich nehme ich ein „Verdammt“ von ihm wahr. Ich wartete ab.
Dann fragte ich:“ Na Großer? Was jetz?“
Nasi lässt seine Ohren einen Moment kreisen… kaut kurz und schaut in meine Richtung. Kaum das er mich sieht reißt er den Kopf hoch und höre seine Stimme klar und deutlich mit überraschten Unterton:

„FRAUCHEN!!!! Du? Hier??? Hab dich gar nich gesehn!!!!!Hätteste was gesagt, dann wäre ich direkt gekommen.“

Sprachs und läuft dabei schnurgerade auf mich zu und begrüßt mich überschwänglich…

Was willste da noch sagen????
Ich fand es nur total schade, dass dieses abgefahrene Schauspiel kein anderer mitbekommen hat. Ich mein, erzähl das sowas ma… glaubt dir doch keiner.
ABER es war WIRKLICH so!!!!
😂😆😂😆😂

Aura-Oase – Hilfe in der Not

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eines Tages klingelte eine junge Frau an meiner Haustür. Wir waren nicht verabredet. Als ich die Tür öffnete, fiel sie mir schon fast entgegen, war völlig am Ende und hatte Weinkrämpfe. Meine Freundin hatte mich ihr empfohlen. Sie hatte sich sofort auf den Weg zu mir gemacht, obwohl sie aus Angst eigentlich seit langem schon kein Auto mehr fuhr.

Seit Jahren litt sie unter Panikattacken und Angstzuständen. Hatte nie die Liebe der Eltern erfahren, konnte nicht zur Arbeit gehen, war alleinerziehend und verfügte nur über wenig Geld.

Sie war schon bei einigen Therapeuten, hatte mehrere Hypnosesitzungen hinter sich, nahm Beruhigungs- und Schlafmedikamente.

Nach drei Stunden Behandlung war sie immerhin so weit, dass ich sie alleine nach Hause fahren lassen konnte. Ich führte anschließend noch zwei Fernanwendungen und eine energetische Hausreinigung bei ihr durch.

Mittlerweile lebt sie ihr Leben, wie sie es sich immer gewünscht hatte. Sie arbeitet selbstständig in ihrem Wunschberuf und ist frisch verliebt. Alles läuft wie am Schnürchen.

O-Ton: „Ich liebe mein neues Leben. Danke, liebe Inge.“

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Wortschätze: In Liebe handeln

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Manchmal kommt es uns ein wenig abgenutzt vor – das Wort Liebe. Viel wurde und wird über die Liebe gesprochen, gesungen und geschrieben. In der Literatur und auf der Leinwand spielen sich Dramen ab von Schmerz und Verlangen.

Und doch ist Liebe etwas ganz anderes. Allumfassendes. Eine Lebenseinstellung. Bevor Du redest oder handelst, frage Dich einfach: „Was würde die Liebe tun?“ Du wirst Dich über die Antworten wundern …

Diese Postkarte soll uns an die Liebe erinnern, wann immer wir Gefahr laufen, sie nicht mehr zu spüren. An den Kühlschrank gepinnt, auf der Fensterbank dekoriert oder als Lesezeichen in unserem Lieblingsbuch. Und ganz sicher gibt es jemanden, der sich sehr über eine solche Karte freuen würde.

Entworfen hat sie Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Sie ist eine von 25 einzigartigen „Wortschätzen“ mit den Themen Glück, Liebe, Weisheit, Freundschaft, Mut und Dankbarkeit.

Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

Des Glückes Unterpfand – Bewegliche Identität

Alles um mich erhebt sich kollektiv. Ich mitten drin, stehe ebenfalls auf. Der Affront, sitzen zu bleiben, wäre zu groß. Die sattsam bekannte Melodie, welche Josef Haydn im Jahre 1797 für den österreichischen Kaiser Franz II. komponierte, erklingt jetzt, intoniert aus vielen Kehlen. Die Rücken straffen sich, die Mienen werden ernst, Blicke starren in eine imaginäre Ferne, die rechten Hände wandern diagonal auf die gegenüberliegende Brustseite an jene Stelle, wo das Herz vermutet wird. Die Lippen spitzen sich zu jenen Zeilen, die Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland textete. Heute abend selbstredend nur die dritte Strophe, die erste gilt nach diversen Geschehnissen als nicht mehr opportun. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf „…des Glückes Unterpfand“ statt „…zum Schutz und Trutze“. Mentale Veränderungen in Deutschland in Mikro-Schritten. Weshalb man zur Gründung der neuen Republik damals nicht gleich auch ein neues Lied in Auftrag gab, entzieht sich hartnäckig meinem Verständnis. Stets ein feierlicher, im wahrsten Sinne staatstragender Moment, das Absingen unserer Nationalhymne. Unserer? Ich weiß nicht so recht, ob es die meine ist. Meine Arme während des Vortrages hängen jedenfalls in gerader Linie herunter, auch mein Mund bleibt passiv. Ich bringe diesen nationalschweren Pathos nicht authentisch dargeboten, obgleich ich die anderen etwas darum beneide. Alles verlässliche Demokraten, das weiß und schätze ich, doch was durchdringt sie bloß bei diesem theatralischen Musikstück, was lässt sie gefühlig schaudern bei diesem Liedgut? Melodiös unraffiniert, textlich uninspiriert, Tempo schleppend. Das ich nicht mitsinge, fällt natürlich vielen auf. Etwas später werde ich nach dem Grund meiner Verweigerungshaltung gefragt. Darüber muss ich investigativ nachdenken, tue dies noch immer, es will mir jedoch einfach keine griffige Antwort einfallen.

Die nächste Frage meines interessierten Gesprächspartners schießt dementsprechend schärfer: „Liebst Du Dein Vaterland nicht?“. Puh. Die nationale Identität, das pochende Herzthema unseres Vaterlands 2018. Es gibt inzwischen sogar eine Bewegung, die sich ausschließlich darum sorgt. Wir haben ja keine anderen Sorgen in Teutonia. Schemenhaft kann ich bei dieser Frage fast die Konturen einer Pickelhaube auf dem Haupt meines Fragestellers erkennen. Fiese Assoziation, ich weiß, zudem unredlich. Ich muss schmunzeln und überlege kurz, weshalb es Vaterland und Vater Staat, aber Mutter Erde heißt. Ist dies Ausdruck der heimlichen Angst des Patriarchen, letztlich auf dem Femininum gegründet zu sein? Diese Überlegung führt aber jetzt nicht weiter. Tja, liebe ich nun mein Heimatland oder nicht? Hier wäre zunächst zu klären, was eigentlich Heimat ist. Wie immer recherchiere ich zunächst etymologisch. Das Wort „Heimat“ leitet sich ab von „Siedlung“, also Siedeln, Ansiedeln als bewusster Akt. Dieser Ansatz hilft mir weiter. In mich hineinhorchend ergründe ich, dass ich nach dieser Definition nämlich luxuriös über gleich drei Heimaten verfüge. Die erste ist das Revier, das wuselige Land der Fördertürme, Stahlwerke und Fußballvereine, mein Pütt, meine Arbeiter-Siedlung (sic!) direkt an der Emscher. Dort wurde ich geboren, dort wuchs ich auf, dort lernte ich Rad fahren und Fußball spielen, dort schlug ich mir die Knie und wir uns gegenseitig auch mal die Lippen auf. Raue Gegend, aber immer herzhaft echt. Den Pott liebe ich, mit ihm hadere ich. Dort sagen die Leute „Es spielt keine Rolle, ob Du im Ruhrgebiet bist. Das Ruhrgebiet ist immer in Dir.“. Und das ist ohne jeden Zweifel wahr, diese Gegend prägt mich auf ewig unverblassend wie jeden, der sich dort zwischen Kokshalden (Kohle, nicht Kokain) an seine Adoleszenz herankämpfte.

Meine zweite Heimat ist meine jetzige Wohnregion, living in OWL sozusagen, welcher es gelang, in zwei Jahrzehnten zur Heimat für mich anwachsen zu können. Eine Gegend, obgleich nicht fern meiner ersten Heimat, in der die Menschen so anders sind als in meinem Ruhrgebiet. Ruhr und Lippe – beide Daseinsformen mag ich, sie lassen sich vergnüglich mixen.

Die dritte Heimat ist jene meines Wesens, nämlich Europa. Diesem kunterbunten Flickenteppich aus so vielen Mentalitäten, Kulturen und Lebensentwürfen bin ich zutiefst für immer verbunden. Region und Kontinentalbund als Basis und Überbau, Deutschland als Zwischenschicht aber ist mir sekundär. Die blaue Flagge mit dem Sternenkreis ist mein Banner im Gemüt, ehrlich gestanden erheblich mehr als Schwarz-Rot-Gold, die als Trias historisch betrachtet eines gewissen Unterhaltungswertes nicht entbehrt. Diese Farbzusammenstellung geht nämlich zurück auf die Uniformen des Lützowschen Freikorps während der Befreiungskriege 1813-1815. Diese Freiwilligenarmee, bestehend aus vielen Studenten, hatte ihre soldatische Kleidung nämlich selbst mitzubringen. Und Schwarz ist eben jener Ton, mit dem sich am einfachsten und nachhaltigsten jedes Textil auf einheitlich färben lässt. Rote Elemente wurden flink angenäht und aus Messing bestanden die Jackenknöpfe. Voilà, so entstanden unsere Nationalfarben. Diese Symbolik wiederum macht die Sache sympathisch, der deutsche Markenkern war also von Beginn an eingefärbt und angenäht. Na, wenn das die AfD erfährt.

Moment mal – Ruhrgebiet? Das ist doch Fussball, werden Sie vielleicht denken, von dort ein kurzer Gedankenweg zu unserer Nationalmannschaft! Für wen ich denn bei Länderspielen bin? Die zweite Frage an mich. Natürlich fiebre ich mit den brustbeadlerten Kickern, unsere Jungs, ich feuere sie an, bejubele jedes Tor, ärgere mich über jede der seltenen Niederlagen, sage seltsam „Wir sind Weltmeister!“, als hätte auch ich mitgespielt. Doch im Stadion bleibt bei „….für das deutsche Vaterland…“ in mir alles relativ kühl, unemotional, distanziert, während mir bei „…Und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezünd’t…“ (vgl. Glück auf, Steigerlied, 16. Jhd.) nach wie vor flott Pipi in die Augen steigt und Gänsehaut meine Arme überzieht. Da durchströmt mich Heimatverbundenheit, ja auch Stolz, ähnlich wie bei einem anderen Lied. Doch von diesem soll erst am Ende dieses Essays die Rede sein. Ein Stadion war es auch, in dem Sarah Connor vor vollen Rängen statt „Blüh im Glanze…“ vor Nervosität „Brüh im Lichte…“ schmetterte. Interessante Version, wir brühen uns eine Nation im Hellen, ein kreativer Akt der Küche.

Wer oder was also ist denn nun deutsch? Eine weithin ungeklärte Frage, die einen weiten Spielraum bietet von Nationalisten bis Anarchisten und alle dazwischen. Die direkte sprachliche Übersetzung der Kategorisierung „deutsch“ bedeutet übrigens „zum Volke gehörig“. Interessante Formulierung, wird sie doch heute zunehmend häufig als „hier geboren“ missgedeutet. Berthold Brecht schrieb einst „Wer in unserer Zeit statt Volk Bevölkerung sagt, unterstützt schon viele Lügen nicht.“. Diesem Umstand trug dankenswerterweise auch Hans Haacke mit seiner großartigen Installation im Innenhof des Reichstages Rechnung. Außen an der solitären Steinburg ist bekannterweise die Widmung „Dem deutschen Volke“ über dem Portal eingemeißelt. Der Künstler schuf im Jahre 2000 ein Blumenbeet, in dem vom Dach an der Kuppel die korrektive Zeile „Der deutschen Bevölkerung“ zu lesen ist. Die verschiedenfarbige Erde stammt aus allen deutschen Wahlkreisen. Großartig, das entspricht mir und der deutschen Wirklichkeit sehr, Deutschland als Puzzle aus Mutterboden bietet Wachstum durch verschiedenste Einflüsse. Wer ist denn schon wirklich stringent ausschließlich in seiner Nationalität verwurzelt, biodeutsch bis weit in die Ahnenreihen? Eine Chimäre, man schaue sich nur Familiennamen an. Ein Team aus Wissenschaftlern bot vor kurzem an, anhand der DNS zu untersuchen, aus welchen Ecken der Welt die Vorfahren ungefähr stammten. Eine recht große Gruppe nahm neugierig teil. Das Ergebnis war verblüffend. Niemand, kein einziger der vielen Freiwilligen, trug Gene ausschließlich aus deutschen Landen in sich! Da strömte wahrhaftig jedes Areal unseres Globus als Erinnerung durch die Adern.

Es gab, gibt und wird immer Wanderbewegungen geben, die Völkerwanderung ist die Natur des Menschen seit der Kontinentaldrift, ein Normalzustand, kein singuläres Ereignis, vor dem es sich panisch einzumauern gilt. Es wurde seit den Höhlenmenschen emsig durchmischt, was viele Höhlenmenschen heutiger Prägung noch immer leugnen. Und weil wir gerade schon dabei sind: Die Arier sind seit Urzeiten ein persisch-indischer Menschenschlag, alles andere als blond, blauäugig und groß. Heimat wird also gern auch krass umgedeutet, gegen den Strich gebürstet. Ergo ist Nationalität in historischen Dimensionen betrachtet immer eine Momentaufnahme, ein Schlaglicht, beweglich und veränderlich. Der Mensch braucht Heimat zur inneren Zuordnung, aber er sollte aus der momentanen räumlichen Verortung kein Monument bauen. Das ist nur Tauben nützlich. Heimat ist jedoch nicht nur genetisch ein Mix aus Strömungen, sondern auch geopolitisch. Selbst wessen Familie seit Generationen lokal ansässig ist, dem wurde die heimische Scholle vermutlich öfter mal unter den Füßen umdeklariert. Betrachtet man die Entwicklung der Karte Deutschlands im Zeitraffer (erlebte ich fasziniert in einem Vortrag), so zeigt sich ein farbenfrohes Geflirre, ein quirliges Geblinke wie die Beleuchtung einer Jahrmarkt-Attraktion. Deutschland ist ein Konstrukt. Über einen schwer fassbar langen Zeitraum unüberschaubar viele Stämme, Fürstentümer, Königreiche, Einzelstaaten, die ständig neue Allianzen schmiedeten, wieder zerfielen, Gebiete verloren, andere hinzugewannen, sich vereinten, wieder trennten. Freund und Feind, dadurch auch Heimat, als immerfort wechselnde Etiketten. Deutschland war optisch eine stete Kirmes an Wandlung und Veränderung, kein göttlich in die Erde gefrästes, immer gleiches Hoheitsgebiet. Drin liegt unsere Stärke! Denn was also ist dieses angeblich identische Deutschsein? Halten wir tatsächlich Friesen und Franken, Bremer und Bayern, Schwaben und Sachsen, Rheinländer und Westfalen, für ein- und dieselbe Ethnie? In der Wirklichkeit fühlt sich der Kieler wohl dem Dänen näher als dem Hessen oder Badener. Wer versteht schon einen Schwaben, einen Oberbayern? Selbst unsere gemeinsame (Hoch)Sprache, lediglich zwischen Hannover und Osnabrück wirklich verwendet, wurde erst von Luther aus Pragmatismus begründet, seine gleichwohl größte Tat. Im Alltag erfreuen wir uns vergnügt und milde an unseren inländischen Unterschieden, veralbern Trachten und Traditionen, parodieren nach Herzenslust Sitten und Gebräuche, Idiome und lokale Begriffe (Brötchen, Bämmen, Schrippen usw.). Und das ist gut so! Migranten, Geschäftsreisenden und Urlaubern erschien dieses Deutschland nie als homogen, sondern eher als ein unverständliches Konglomerat aus Einzelgebieten, ein Vielvölkerstaat unter einer Fahne, im Föderalismus irgendwie vereint, eine laute Kita mit diversen Gruppenräumen. Darauf zum Beispiel bin ich stolz. Nicht auf Grenzziehung, Adler, Fahne, Hymne. Bunte Republik Deutschland, die kann ich lieben lernen. Leben wir vergnügt die Vielfalt, das Anderssein, diese von der Geschichte zusammengebastelte Union, die noch immer ungeschickt dabei ist, sich aus Uneinheitlichkeit irgendwie zu verschmelzen. Schüttelt man die Flasche (zu WM, Olympia, Schützenfest etc.), wird aus mehreren Flüssigkeiten eine Mischung, steht das Gefäß still (Alltag), trennen sich die Substanzen wieder voneinander aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte. So sind wir, Emulsion BRD, kein Grund zur Sorge. Denn die gelassene Akzeptanz dessen ist das ungeheuer tragfähige Gegenmodell zu den verkniffen hysterischen Orbans, Erdogans, Seehofers, Trumps dieser Welt und ihren unsäglichen Dystopien. „America first“ heißt das Lied zum Untergang dieser großen Nation. Paradox, denn ausgerechnet dieses Gebilde namens USA besteht aus fast purer Einwanderung. Das -U- steht für United, nur zur Erinnerung. Das derzeit überkonnotierte „Wir“ bedingt automatisch immer „Die anderen“. Öde und beschränkend. Die Zukunftsfähigkeit eines Landes zeigt sich in der Offenheit für Einflüsse, in der Fähigkeit zu lernen, zu adaptieren, zu integrieren und sich aus diesem Dreiklang entwickeln zu wollen. Das Leben ist kein eingefrorener Block, auch eine Nation nicht, es ist eine niemals enden wollende, viskose Transformation. Wenn sie denn überleben will. Stillstand ist Rückschritt. Das Erfolgsmodell der Evolution besteht aus Koexistenz, Kooperation und Anpassung, nicht aus Isolation und Vereinzelung. Erhalt durch steten Wandel. Insofern sind die Progressiven die im Kern Konservativen, nämlich die eigentlichen Bewahrer, die begriffen, dass nichts so bleiben kann und wird. Da hilft auch keine Mauer. Ein Albumtitel von Herbert Grönemeyer lautet trefflich „Bleibt alles anders.“. Das wäre ein Titel für eine Hymne, die ich wohl mitsänge.

Liebe ich also mein Vaterland? Ich weiß es nicht. Klar ist: Ich liebe seine Menschen, seine Kultur und die grandiosen Möglichkeiten, die mein Leben in seinen Grenzen mir bietet. Das alles ist konkret, fassbar. Dem Synthetischen einer „Nation“  kann ich nur wenig abgewinnen, das ist mir zu willkürlich, zu abstrakt, zu pathetisch, zu entrückt, zu gewollt, zu bemüht. Zudem bereiste ich in meinem Leben zu viele Länder, um noch glauben zu können, dass eine Art zu Leben die einzig mögliche Matrix für alle ist. Es gibt so viele wunderschöne Ecken auf dem Globus, wo es sich sicher auch prächtig leben lässt. Meine Heimat nähme ich natürlich in mir mit, doch reicherte ich sie in der Ferne mit Andersartigem an. Doch dazu darf ich meine Herkunft nicht verklären, erheben, mystifizieren. Um meine Identität muss sich bitte keine Bewegung kümmern. Ich wurde geboren in Deutschland, dafür bin ich dankbar. Das war ein solides Glück, ein schöner Zufall, jedoch keine Leistung meinerseits, weshalb ein Begriff wie Stolz gänzlich unangebracht ist. Da halte ich es mit Heinz Rudolf Kunze, der zum Thema Heimat singt „…ich werde überall begraben sein.“. Wir machen hier vieles besser als andere Länder. Aber auch etliches schlechter. Liebe, auch die zur Heimat, ist nicht gleichbedeutend mit Kritiklosigkeit, ganz im Gegenteil. Liebe erweist sich auch und gerade im kritischen Blick, in der Skepsis, im wiederkehrenden Zweifel, im Aushalten widersprüchlicher Gefühle. Das Gegenteil ist preußische Aufopferung, widerspruchsloser Gehorsam, Zapfenstreich mit Fackeln am Brandenburger Tor. Strammstehen, ausdrucksloser Blick in die Ferne, die Hymne ergriffen, aber innerlich abwesend absingen. Meinem Wesen aber liegt die Rumba näher als der Marsch.

Ich durfte einmal einem wundervollen Moment beiwohnen. Auf einer Veranstaltung sollte die Nationalhymne abgespielt werden. Der dafür Beauftragte tippte aber daneben und es erklang versehentlich die erhabene Hymne der Giganten Beethoven und Schiller. Was habe ich mich gefreut, grandios! „…alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen, diesem Kuss der ganzen Welt!“. Welch prachtvoller, köstlich freudscher Fehler. Hier begannen meine Lippen das Singen eigenständig. Nach sehr wenigen Takten allerdings wurde die Freude schöner Götterfunken brachial verdrängt durch die Schwere unserer einschläfernd lahmen Nationalhymne. Da bin ich neidisch auf die französische und italienisch, da ist Pfeffer drin.

Ja, ich gestehe es. Ich liebe nicht den Staat, finde ihn nur passabel und organisatorisch nützlich, bin nicht erfüllt vom Deutschsein, werde nicht inbrünstig bei der Hymne. Aber ich liebe die Menschen hier und ich liebe es, hier zu leben. Doch leben könnte ich woanders auch, fühle mich als Weltenbürger, als Kosmopolit, dem das Karma die Zelte hier aufschlug. Eine gute Wahl. Mein Fazit: Ich bin entspannt unnational, dennoch wohlig verwurzelt. Wissen Sie was? Meine Hymne geht so: Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Eine bunte Kette von Menschen. Ohne Strammstehen, Herzgriff und Gesang. Dafür mit Tanz, einem Lächeln und offenem Herzen. Meine Identität? Sortiert sich jeden Tag neu. Und das ist gut so. Ich habe anderes zu tun. Sie nicht auch?

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Sieben Sie Simples!

Drei Geschichten und eine dazu.

Ein gebogener Bürgersteig, rote Backsteinhäuser, Halteverbotsschilder. Irgendwo in irgendeiner deutschen Stadt. Zentral in dieser Szenerie eine schwere, silberfarbene Limousine schwäbischer Provenienz sowie direkt daneben eine beleibte Dame. Sie hält die hintere Tür des Fahrzeugs auf, trägt Kleidung, welche im Betrachter zuordnend das Bild der älteren Frau mit türkischem Hintergrund entstehen lässt, die Insignien sprechen dafür – weiter, wallender Umhang und Kopftuch. Die Unterschrift klärt uns auf. Scheinbar. Automobil und Frau stehen direkt vor einer Tafel für Bedürftige. Wie kann das sein? Jemand mit solch luxuriösem Gefährt holt sich Nahrungsmittel von einer Tafel!? Die Volksseele tut das, was sie in unseren Tagen so fürchterlich gern tut, sie kocht zügig hoch. Dieses Photo verbreitet sich im Netz wie Zellteilung in einer Nährlösung. Die Bürger und -innen sind empört, wütender Schaum auf der inneren Tapete, flammendes Zürnen im Gemüt. Da haben wir den Beweis, wir werden schamlos ausgenutzt! Tage später spielt es medial überhaupt keine Rolle mehr, dass der Leiter jener Tafel in Landau, dort wurde dieses Bild aufgenommen, uns den korrigierenden Hintergrund anbietet. Jene Dame neben der polierten Kutsche mit Stern hält die Tür für eine alte Nachbarin auf, die nicht mehr gut zu Fuß, aber auf die Tafel angewiesen ist. Sie wird regelmäßig von der Frau mit Kopftuch zu dieser Tafel gefahren, weil sie es sonst nicht dorthin schafft. Diese hilfsbereite Fahrerin wartet indes draußen, möchte selbst nichts von dort für sich. Das eben zeigt dieses Bild. Aber das wollen wir nicht mehr hören (Lügenpresse! Alternative Fakten etc.), es würde unseren wohlfeilen Zorn mit Scham durchsetzen, wir müssten revidieren, was uns an Information liebgewonnen ist. Außerdem ist längst der nächste Aufreger durch die Gazetten getrieben, nichts ist älter als die News von gestern. Das gilt auch und gerade für wahre Fake-News. Weiterlesen „Sieben Sie Simples!“

Solfeggio – die vergessenen Frequenzen

Die gregorianischen Gesänge des frühen Mittelalters enthielten sie,  bis der Vatikan sie verbot. Er verbot außerdem den Zugang zu ihnen und die Weitergabe des Wissens darüber. Warum? In der bewusstseinserweiternden Wirkung sowohl für den Hörer als auch für den Musiker sah die katholische Kirche wohl ihre Machtstruktur bedroht.

So wurde erst 1999 das Wissen über die Solfeggio-Klänge durch den US-amerikanischen Forscher Leonard G. Horowitz wieder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die erstaunliche Wirkungsweise des Solfeggio basiert nach der Theorie von Horowitz auf der Tatsache, dass sämtliche Materie im Universum in einer bestimmten Frequenz schwingt. So auch der menschliche Körper. Durch die externen Schwingungen einer abweichenden Frequenz sollen Bewusstseinszustände ausgelöst werden, die verschiedene Prozesse in Körper und Geist aktivieren.

Beispiele gibt es in Mengen auf Youtube.  Mal abgesehen von der möglichen Wirkungsweise ist diese Musik sehr angenehm und entspannend.

 

Von Menschen und Pferden

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Mitte August 2015 bekam ich die Nachricht, dass meine Nichte Anne einen schweren Unfall hatte und im Koma lag. O-Ton: „Ich wäre gestorben, ganz klar“. Sie wurde von einem Pferd so stark in den Brustraum getreten, dass ihr Herz platzte, sie hatte zwei Löcher im Herzen und schwebte in akuter Lebensgefahr.

Niemand wollte oder konnte mir die Erlaubnis für die Behandlung geben. Zu ungewöhnlich waren die Dinge, die ich so machte. Gott hatte aber wohl noch einige Pläne mit ihr.

Sonntag in der Nacht wachte ich auf, mir war kochend heiß. Gott sagte wieder: „Mach genau das, wofür du auf dieser Welt bist, mach!“

Alles, was ich von der geistigen Welt her kenne, habe ich mir dazu geholt. Ich habe gebetet und so „gearbeitet“ wie noch nie. Habe ihr Gehirn auf normale Größe reduziert und die Lungenquetschungen herausgenommen. Das Trauma vom Tritt sitzt noch. Kann ich heute aber nicht machen, ist viel zu gefährlich!!!!

Weiterhin habe ich ihre Herz-, Lungen- und Nierenquetschungen bearbeitet. Wasser und Blut wurde aus ihren Lungen heraus geleitet.

Montag ging es ihr schon besser. Nun nahm ich ihr das Trauma. Danach bearbeitete ich noch einmal das Gehirn und die Lungen. Mittwoch wieder das Gehirn und die Lungen. So „gefielen“ sie mir noch nicht.

Donnerstag: Gehirn und Lungen, fertig!!!! Sie hatte noch einen Haarriss an der rechten Niere, ich habe ihn geklebt. Die Blume des Lebens für sie besprochen, einen Brief für sie geschrieben und beides Darius mitgegeben, damit Hannah das mit ins Krankenhaus nehmen kann.

Abends habe ich Hannah angerufen. Sie sagte nur, dass sie das Anne vorgelesen hätte.

Ein paar Tage später schickte mir ihre Mutter schon Fotos von Anne, wo sie draußen in der Sonne vor dem Krankenhaus saß.

Das nenne ich dann wieder einmal WUNDER!!!! Ca. 14 Tage nach dem schweren Unfall wurde Anne entlassen!!!

Später trafen wir uns. Sie fragte mich, ob ich nachts bei ihr gewesen wäre, als sie im Koma lag. Sie kann es bis heute mit Worten nicht beschreiben, sie kann es sich selbst nicht erklären. Sie hatte gespürt, dass jemand da war, der sich um sie kümmerte. Selbst die Ärzte sagten, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie das alles überhaupt so überlebt hat.

Im Krankenhaus bekam sie ein winziges Doppelschirmchen, das wie ein Korken in die Löcher im Herzen gesetzt wurde.

Später behandelte ich ihr eigenes Pferd. Es hatte mit angesehen, wie Anne von einem anderen Pferd getreten wurde und einige Zeit ohnmächtig im Stall lag. Zum Glück kam eine Reiterin und hatte Anne gefunden. Annes Pferd sah dann auch, wie sie mit dem Rettungswagen abgeholt wurde.

Das Pferd litt unter dem Trauma. Nach zwei Behandlungen ging es ihm wieder sehr gut. Kurze Zeit später waren die beiden wieder ein tolles Team.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Gute Energie inklusive

Lust auf Leben in der Stadthalle Spenge

Ein buntes Völkchen tummelt sich an diesem Wochenende in der Spenger Stadthalle. Bunt im Sinne von vielfältig, außergewöhnlich, magisch und wunder-voll. Alternative Heilweisen werden vorgestellt, Heilsteine, Räucherwerk, Beauty- und Wellnessprodukte, Kartenlegen, spirituelle Wegbegleitung und vieles mehr.

Beate Anna Kruse

Organisiert hat diese Messe auch in diesem Jahr wieder Beate Anna Kruse, tätig als Masseurin für die Tibetanische Rückenmassage und als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun. Diese Messe soll dazu beitragen.“

 

Marion Schmitz und Marita Habel

Gesundheit von innen und außen bieten die Produkte von Forever Living. Marita Habel und Marion Schmitz sind die lebendigen Beispiele dafür, dass das gelingt.

 

Kerstin Heinz-Gehlhaus

Kadesha.de ist DAS Esoterik-Fachgeschäft in Bad Oeynhausen. Bücher, Steine, Schmuck, Räucherwerk und alles was das Herz sonst noch begehrt, ist hier erhältlich. Eine kleine Auswahl hat die Inhaberin Kerstin Heinz-Gehlhaus nach Spenge mitgebracht.

 

Annegrat und Saskia Breiter

Reconnective Healing® bedeutet Heilung durch Rückverbindung. Es ist eine Wiederanbindung an das Universum, die diese Art der Heilung geschehen lässt. Es ist eine vollkommen neue Ebene des Heilens, durch die eine Rückkehr zum optimalen Zustand von Balance und Vitalität ermöglicht wird“, so Saskia Breiter, die seit 2014 zusammen mit ihrer Mutter Annegret Breiter Reconnective Healing in HalleWestfalen anbietet.

 

Heilpraktiker Jens Fischer und seine Kollegin auf dem Messestand

Sein Behandlungsspektrum ist breit. Der Heilpraktiker für Physiotherapie Jens Fischer aus Spenge setzt physiotherapeutische und alternative Behandlungsmethoden ein. Er hat die sprichwörtlich heilenden Hände und arbeitet ganzheitlich an den Ursachen des Leidens.

 

Dorothea Kuhl

Mit Achtsamkeit und liebevoller Präsenz berührt Dorothea Kuhl völlig absichtslos die Wirbelsäulenreflexpunkte ihrer Klienten: „Gleichzeitig bewege ich mich auf der Zeitschiene der pränatalen Phase, in der sich unsere lebensprägenden Energiemuster zum ersten Mal ausgebildet haben. Die Lebensenergie des Menschen kann so dazu angeregt werden, wieder freier zu fließen. Wer mag, darf auf der Messe eine Probesitzung genießen.

 

Christine Kobusch

Einen Blick in die Zukunft werfen? Christine Kobusch legt die Karten eher als Wegweiser. In der Regel kann sie die Lebenssituation ihrer Klienten damit sofort erfassen. Lösungsansätze offenbaren sich,  indes oft ganz anders als erwartet.  Wer mehr über die lebensbereichernden Angebote des Natur-Vital-Zentrums OWL und Christine Kobusch  erfahren möchte, kann sich auf ihrer Webseite informieren.

 

Karin Hagenschulte

Die psychologische Beraterin Karin Hagenschulte aus Beckum ist eine Herzöffnerin der besonderen Art. Sie spürt intuitiv die Blockaden ihrer Klienten, hilft ihnen, den Blickwinkel zu ändern und besser mit den Lebenssituationen umzugehen.

 

Sabine de Jong

Spirituelle Anregungen, Energiearbeit und Entspannungstechniken, Seelenbilder und ihre Bedeutung – das sind nur einige Angebote von Sabine de Jong.

 

Lena Kämper

Human Therapy ist die sanfte Behandlungsmethode der neuen Zeit. Lena Kämper aus Preußisch Oldendorf bringt die Menschen auf sanfte, aber effiziente Art wieder in Balance.

 

Silke Eleonora Heinrichmeyer

Seelengesang – was mag das sein? Silke Eleonora Heinrichmeyer aus Bad Oeynhausen ist die „Stimme des Lichts“. Sie singt dein persönliches Seelenlied. Das dient der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Inbegriffen sind mediale Botschaften, die sich ihr während des Singens offenbaren.

 

Christian Eikhoff

Gib Deine Füße in seine Hände, lehn dich zurück und lass alle Anspannungen los. „Die Füße tragen dich den ganzen Tag, durch das ganze Leben. Zeit, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“ Christian Eikhoff aus Preußisch-Oldendorf hat seine ganz eigene Art der Wolfühl-Fußmassage.

 

Die Messe Lust auf Leben findet jedes Jahr in der Stadthalle in Spenge statt. Ab sofort steht sie fest in meinem Terminkalender. Der Besuch dort ist eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele.

Nicht jede(r) der hier aufgeführten Aussteller verfügt über eine Webseite. livinginowl stellt auf Wunsch gern die Kontaktdaten zur Verfügung.

Schöne letzte Tage

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eine Klientin schrieb mir den folgenden Brief:

Mich belastet meine Krebserkrankung. Im Juni 2015 wurde bei mir Ovarialkrebs im 3ten Stadium festgestellt. Da noch diverse andere Organe befallen waren, sollte ich komplett „ausgeräumt“ werden mit anschließender Chemo.

Ich ging jedoch wieder arbeiten, der gleiche Stress wie vorher, durchgehend bis Dez. 2015.

Ende März 2016 wurden die Beschwerden und Schmerzen dann unerträglich, so dass ich mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Ärzte dort kannten mich ja noch vom letzten Jahr und machten mir Vorwürfe. Nun sei alles zu spät, inoperabel. Sie haben mir dann Drainagen in die Bauchhöhle und in den linken Lungenflügel gelegt. Das tat vielleicht weh!  

Nach 2 Wochen bekam ich gegen alle Vernunft trotzdem 2 Chemoinfusionen, die ich als mörderisch und als ein Attentat empfand. Ich fühlte mich zutiefst verletzt, und dauerbenebelt vom ganzen Morphium und den Antibiosen. Bis dahin wog ich nur noch 45 kg, konnte wegen der ständigen Übelkeit und der verbrannten Schleimhäute im Körper nichts mehr essen. Konnte nicht mehr gehen, nicht mehr selbstständig auf Klo, keine Tasse mehr heben.

Das Wasser war weg im Körper, ich wurde fast jeden Tag geröntgt. Ich hatte zuvor immer schon eine Arztphobie, Ärzten hatte ich nie vertraut. Ein Arzt sagte hinter vorgehaltener Hand, ich solle Cannabis Öl nehmen, das würde helfen

Ich bekam, bevor ich nach Hause geschickt wurde, 2 Bluttransfusionen, und 4 Ernährungstropfs. Ich sollte noch mal zur Chemo wiederkommen nach einer Woche, was ich ablehnte, wegen meiner starken Gewichtabnahme und Schwäche. 

Zu mir kommt seitdem ein Palliativteam vom roten Kreuz, die jeden Moment mit meinem Ableben rechnen. Die Ärzte gaben mir noch max. 3 Monate (Juni 2016).

Naja, ich beschloss aber, weiter zu leben, mein Innerstes aufzuräumen, die Konflikte zu finden und zu beseitigen.

Ich hatte einen relativ schönen Sommer, trotz ständiger Schmerzen. Endlich Ruhe und raus aus dem alten Hamsterrad. Und ich war bereit, wieder gesund zu werden, auch wenn die Schulmedizin dagegen sprach.

Aber, wie das so ist mit dem Aushalten der Schmerzen. Mir tut immer noch die Stelle weh, wo der Dorn der Drainage in der Lunge war, ich habe Schmerzen im Zwerchfell und diffuse Schmerzen im Bauchraum. Ich nehme Cannabis Öl mit THC aber nur abends, ohne THC am Tag. Ich versuche, moralisch in meiner Mitte zu bleiben, aber diese Kraft zehrenden (die mir den Appetit raubenden) Schmerzen will ich nicht mehr. 

Und, wenn es dir mit der Aurachirurgie möglich ist, mir zu helfen, wäre ich sehr glücklich.

 

Das war Mitte Dezember 2016. Ich behandelte sie mehrere Male.

Anfang Januar schrieb sie folgendes:

8.1.2017

Es fühlt sich jetzt anders an. Aber in der letzten Nacht ging die Post ab, so, als ob sich alles in meinem Gesamten reguliert. Meine linke Seite ist schon viel besser geworden und rechts geht es auch weiter zurück. Ich bin so froh, dass mein Magen nicht mehr blockiert beim Essen. Meine Verdauung ist auch gut. DANKE. Ich würde mich freuen, wenn wir weiter machen.

9.1.2017

Seit deiner tollen Behandlung schlafe ich endlich nachts wieder durch.

Am 8.2.2017 fragte sie mich nach einem Kuchenrezept. Ich freute mich, dass sie wieder Spaß und vor allem auch die Kraft hatte, Kuchen zu backen und zu essen. Ihr Appetit war zurück gekommen, die Schmerzen waren weg.

Danach hörte ich nie wieder etwas von ihr. Die Seele wird ihren Weg gefunden haben. Immerhin war sie die letzten Wochen schmerzfrei.

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Zwischen Himmel und Erde

Aijaijaij…Damals…noch gaaaanz am Aaaaaaaanfang unserer turbulenten Beziehung war da so ein Ausritt…Werd jetz noch ganz rot bei dem Gedanken…

Wie gesagt, zu Beginn (lasst mich zarte 18 oder 19 gewesen sein…) waren wir sehr oft nicht 100 prozentig einer Meinung…ok…Zu 99 Komma Periode 9 und das quasi täglich… Das zeigte sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen meines Tierchens. Eine wirklich unangenehme Unart war, in den ungünstigsten Momenten buckelnd loszurennen ohne Rücksicht auf Verluste, geschweige denn auf Frauchen. Am liebsten blieb dabei dann noch Frauchen zuuuuuuufällig im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke…RIESENSEUFZ…

Es war einmal ein schöner Spätsommertag mit herrlichen von Strohballen gesäumten Stoppelfeldern. Ne Freundin und ich machten einen eigentlich romantischen Ausritt ins Abendrot, was nur von meinen panischen Schwitz Attacken gestört wurde. Denn ich wusste ja vorher nich, was sich der Herr wieder einfallen lassen würde, um die Zweisamkeit abenteuerlich zu gestalten. Also schwitzte ich vorsichtshalber unauffällig vor mich hin.

Alles lief glatt, bis ich mitten im Feld den Gurt überprüfte und zum Nachgurten absteigen musste. Ansich kein Problem. Damals war ich noch nich soweit, den Westerngurt von oben zu straffen. Was mir bei meinem explosiven Reittierchen auch eh noch viel zu riskant gewesen wäre, aber ich schweife ma wieder ab…
Ich sagte also meiner Freundin Bescheid und wir hielten an. Schwungvoll legte ich mich über den Hals und schwang mein Bein über seinen Hintern und spürte quasi schon den Boden unter meinen Füßen…Der jedoch nich kam…

OH GOTT!!!!
Was war passiert????
Während meine Fußspitzen ganz zaghaft den Boden berührten, hing ich derweil mit T-shirt samt BH am Sattelknauf fest…
Ich sag euch, mir wurde heiß und kalt und ich betete nur, dass Nasilein nich ausgerechnet JETZT auf die Idee kommen würde, durchzugehen…
DAS wäre nun wirklich WIRKLICH äußerst ungünstig …


Ich rief also gaaaanz saaaaanft und voooorsichtig meine Freundin um Hilfe, dass sie bitte mein Pony halten und BLOß nich lachen solle…
Jaja, zu letzterem sag ich einfach ma nix, ne?
Jedenfalls tat sie wie geheißen und fragte zudem, ob sie mir helfen könne. Ich verneinte. Ich wollte jetzt bestimmt niemanden an und unter meiner Wäsche fummeln haben…uiuiui…
Zwar dauerte es einen Moment, aber ich schaffte es letztendlich ohne Schäden meine Kleidung wieder zu sortieren und ordentlich angezogen aufs Pferd zu steigen…Da fiel mir echt ein Stein vom Herzen, zumal Nasi völlig unbeteiligt einfach brav stehen geblieben is!!!
Dennoch ermahnte ich sie, bitte über diesen Vorfall Stillschweigen zu bewahren…
Seufz…Was soll ich sagen… Ponyhof halt, ne?
Immerhin blieb ich in all den Jahren nich die Einzige mit dieser Erfahrung…hihi…Und auch mir passierte es ca. 10 Jahre später nochmal. Aber das is eine andere Geschichte…

Jaja, solch ZUVORKOMMENDE Momente hatte Nasilein damals schon zeitweilig und wusste wohl, wann es besser war, mal frauchenfreundlich zu sein😂

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Der Engel in dir

„Frühling“ von Reiner Sonnenberg, 

Der Engel in dir
freut sich über dein
Licht
weint über deine Finsternis.
Aus seinen Flügeln rauschen
Liebesworte
Gedichte Liebkosungen.
Er bewacht
deinen Weg
Lenk deinen Schritt
engelwärts.

Rose Ausländer

 

Das Bild (Acryl auf Leinwand, 88 x 88 cm, 380,00 Euro) stammt von dem  Langenberger Künstler Reiner Sonnenberg.

Brot & Rosen für die Frauen dieser Welt

rezep memisevic Living in OWL

Heute ist der 8. März. Internationaler Tag der Frau. Ein Tag der Solidarität im Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen, der schon eine über hundertjährige Tradition hat.

„Brot und Rosen“ lautete im Jahre 1912 die Parole von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die  gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit streikten. Das dazugehörige Gedicht von James Oppenheim wurde zu einem zentralen Element der Gewerkschafts- und Frauenbewegung.

Seit damals wurde zwar viel erreicht, aber auch im 21. Jahrhundert leiden noch unzählige Frauen und Mädchen unter Diskriminierung, Gewalt und Abhängigkeit.

Euch überreiche ich – von Frau zu Frau – Brot, Rosen und Gedanken der Verbundenheit.

Das Bild hat übrigens der Bad Salzufler Maler Redzep Memisevic gemalt. Es strahlt die Eleganz der Kraft aus, zu der Frauen in der Lage sind, und passt gut zu diesem Tag.

Neuausrichtung hin zu Optimismus und Lebensfreude

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eine Klientin, 54 Jahre alt, hatte von mir und meinen Begabungen gelesen. Da sie schon seit Jahren einige „Baustellen“ hat, die sie stark beeinträchtigten, wandte sie sich an mich.

Am schlimmsten waren:

  • eine chronische Schmerzstelle links im Lendenwirbelbereich, die sich immer wieder verkrampfte
  • starke Verspannungen im rechten Schulterblatt, im Nacken- und Halswirbelbereich. Eine Masseurin hatte immer gut zu tun
  • unerklärliche Schmerzen in den Muskeln und Sehnen. Hier insbesondere die Achilles-Sehnen (rechts- und linksseitig) schmerzen jeden Tag. Morgens kann sie nur langsam aufstehen, im Laufe des Tages wird es etwas besser
  • eine Physio-Therapeutin hatte ein schiefes Becken diagnostiziert, eine Osteopathin konnte dies nicht bestätigen
  • ständig ist sie erschöpft, obwohl sie genug schläft, sich ausgewogen ernährt und Sport treibt, z.B. im Fitness-Studio, Schwimmen, Fahrrad fahren uvm.
  • blockierter Kommunikationskanal, der sich durch Kratzen im Hals, nervösem Schluck-Reiz etc. bemerkbar macht. Sie wird nicht wahrgenommen und oft mitten im Gespräch unterbrochen.

Ihre Schmerzen stuft sie auf einer Scala von 0 – 10 bei 8 -9 ein.

Sie freute sich sehr auf die Behandlung, wusste und spürte genau, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt dafür war.

Da die Klientin nicht wissen möchte, was ich alles „gesehen und abgelöst“ habe, führe ich hier lediglich ein paar Dinge auf, die nicht so „schlimm“ sind 🙂

  • Einige Traumen wurden aufgelöst
  • der Beckenschiefstand von 6 mm wurde ausgeglichen
  • jeder Wirbel, jede Bandscheibe wurde neu ausgerichtet
  • sie bekam eine neue linke Niere und eine neue linke Nebenniere

Eine Woche nach der Behandlung schrieb sie mir folgendes (auszugsweise):

Liebe Frau Hörster,

ich wollte mich eine Woche nach meiner Behandlung einmal melden. Diese habe ich als sehr intensiv und aufregend empfunden. Ich habe genau gespürt, wo Sie „unterwegs“ waren. Mal war die linke Seite warm, mal die Fußsohlen und Fußgelenke, dann die Organe. Die Unterarme haben richtig „weh“ getan.

Bei der Stelle am Mageneingang flossen ein paar Tränen. Etwas ängstlich war ich, als es ans Herz ging.

Am nächsten Tag hatte ich das Gefühl, als ob ich einen sehr starken Muskelkater hatte. Alles tat weh.

Beim Sonntagsspaziergang fühlte es sich an, als ob ich schwebe – es war ein sehr leichtes Gefühl.

Die Schmerzen linksseitig der Wirbelsäule sind zur Zeit fast verschwunden; die Schmerzen in der Lendengegend nicht. Das Zwicken der Achilles-Sehnen ist ebenfalls noch vorhanden. Vielleicht braucht die Heilung noch etwas.

Ich will die Selbstheilungskräfte in Ruhe wirken lassen. Was meinen Sie, wenn keine weitere Besserung eintritt, sollten wir noch eine weitere Sitzung machen?

Liebe Grüße – von einer immer noch schwer beeindruckten Klientin.“

 

Ich führte noch eine kurze Anwendung bei ihr durch.

Eine Woche später:

Liebe Frau Hörster,

heute bekommen Sie wieder eine neue Rückmeldung zum „Stand der Dinge“.

Es hat sich einiges Positives ergeben: Die linksseitigen Rückenbeschwerden (vorher Skala 8-9) sind jetzt bei 2-3; also fast verschwunden *** freu *** und DANKE!

Insgesamt fühle ich mich erleichtert, als wenn eine Last abgefallen ist. Mein Optimismus in Sachen Zukunft ist deutlich größer geworden. Ich spüre mehr innere Ruhe und Gelassenheit.

Das „Zwicken“ der Achilles-Sehnen ist auch deutlich weniger geworden.

In Bezug auf die Kommunikation/das Hals-Chakra habe ich bis jetzt noch keine deutliche Veränderung wahrnehmen können. Vielleicht war aber auch noch nicht die passende Gelegenheit dazu, um die Veränderung wahrzunehmen. Beobachte weiter…

Am 20.2.2018 trafen wir uns, da wurde das Hals-Chakra behandelt.

Für mich ist es immer wieder schön, zu spüren, wie viel Vertrauen mir und meinen Begabungen entgegengebracht wird. DANKE DAFÜR!

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Vegane Geschichten

Veränderungen erfordern Mut und tiefe Einsichten. Den Mut, mit den gängigen Vorurteilen gegen rein pflanzliche Ernährung aufzuräumen und die tiefen Einsichten, die gewonnen werden, sobald verinnerlicht wird, dass Tiere beseelte Lebewesen sind, die ebenso wie wir Menschen Freude und Angst empfinden.

Coverbild: Catalina Plaza / Cover-Design: Maria Tiqwah, nach Ideen von Christian von Kamp

Christian von Kamp, selbst seit vielen Jahren Veganer,  ist  Herausgeber des E-Books VEGAN! Es entstand im Rahmen eines internationalen Literaturwettbewerbs und enthält 73 Kurzgeschichten und Gedichte von Autoren und Autorinnen aus 8 Ländern Europas, illustriert mit zahlreichen Zeichnungen von Künstlern und Künstlerinnen aus der ganzen Welt.

„Anlass für den Wettbewerb war die Erkenntnis der Initiatoren, dass es nur sehr wenige unterhaltsame Literatur gibt, die sich mit dem Veganismus befasst“, so Christian von Kamp. „Aber gerade die Belletristik ist es, die im besonderen Maße eine Änderung des Zeitgeistes bewirkt, viel mehr als es ein Sachbuch je vermag.“

Vertreten sind Liebesgeschichten, Satire, Krimis und sogar Science Fiction. Vielfältig auch die Schreibstile der zum Teil noch sehr jungen Autoren. In „Charly der Glückliche (und Noname)“ wird das Leben von Jack-Russel-Terrier Charly beschrieben und das des Jungbullen Noname, die verschiedener nicht sein könnten. In „Empathie verbindet“ öffnet eine sprechende Kuh dem Wanderer Augen und Geist. Eine in einem Glas Wein ertrunkene Fliege kostet einen Zahnarzt das Leben, und das „Völlig grundlos“.

Alle Texte indes hinterlassen einen tiefen Eindruck beim Leser, machen nachdenklich, traurig und hoffentlich auch einsichtig. Wir Menschen tragen die Verantwortung für das Leid der Tiere, da hilft kein Schönreden und kein Verdrängen.

Das E-Book „VEGAN!“ kann kostenlos heruntergeladen werden. Eine inspirierende Lektüre für Menschen, denen die Tiere am Herzen und nicht auf der Zunge liegen.

E-Book kostenlos herunterladen 

Lust auf Leben

Messe für Lebendigkeit & Lebenskraft in der Stadthalle Spenge

Am 17. und 18. März 2018 solltet Ihr Euch Zeit nehmen. Denn dann heißt es zum 10. Mal „Lust auf Leben“. In der Spenger Stadthalle wird es bunt an diesem Wochenende. Bunt die Stände der rund 30 Aussteller und bunt die Vielfalt des Angebots.

Vertreten sind Alternative Heilweisen, wie zum Beispiel Reconnective Healing, energetischer Schmuck, spirituelle Namensgebung, Kartenlegen, Aurafotografie, Vitalität durch durch Aloe Vera und Ayurveda, um nur einige wenige Themen zu nennen.  Lasst Euch verwöhnen von den Kurz- und Probebehandlungen der Aussteller.

Eine komplette Ausstellerliste findet Ihr hier: FlyerMesse2018

An beiden Tagen warten außerdem spannende Vorträge zu nicht alltäglichen Themen auf die Zuhörer.

Beate Anna Kruse, tätig als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin, ist zusammen mit dem Netzwerk Lichtbaum die Organisatorin der Messe. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun.“

 10. Messe „Lust auf Leben“ am 17. und 18. März 2018 in Spenge

Samstag, den 17. März ab 10.00 – 19.00 Uhr, Sonntag, den 18. März ab 10.00 – 18.00 Uhr ,   Tageskarte 5,- €. Weitere Infos unter: www.netzwerk-lichtbaum.de

März. Monat des Neubeginns

Auch wenn es sich im Moment noch nicht so anfühlt, so ist der März doch der erste Frühlingsmonat. Sein Name geht wohl auf den römischen Kriegsgott Mars zurück. Außer für kriegerische Handlungen, ist Mars auch für Fruchtbarkeit und Neubeginn zuständig. So ist jetzt die beste Zeit, geplante Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die kraftvolle Mars-Energie unterstützt und hilft beim Durchhalten.

In den März fällt auch die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, in diesem Jahr ist sie am 20. März. Von diesem Tag an überholt das Licht die Dunkelheit.

Und wir freuen uns über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und auf die Leberblümchen in Amshausen, die auch dem härtesten Winter  trotzen.

Selbstbewusstsein und gaaaanz viel Liebe…

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Hier die Fortsetzung des Berichts vom 11. Dezember

Nachdem Marie, meine Klientin, so glücklich über meine Behandlung war, hatte ihr Mann sie gefragt, was denn bloß mit ihr los sei. Sie sei so fröhlich, so optimistisch. Nach und nach erzählte sie ihm alles, ohne dass sie sich weiterhin versteckte. Vorher hatte sie Angst, ihm über „solche komischen Dinge“ zu berichten.

Er wurde ganz neugierig. Eine Woche später hatte er einen Termin bei mir 🙂

Seine Probleme:

  • in beiden Beinen Krampfadern
  • setzt sich täglich für andere ein, gibt sich fast für sie auf
  • Abhängigkeit zu den Eltern
  • mit seinen Projekten nur Pech, nichts gelingt ihm
  • hat heilende Hände

Als ich mich vor der Anwendung mit ihm in Gedanken verband, kam seine Seele schon freudig und voller Erwartung auf mich zu. Sie plapperte und plapperte. So eine lustige Anwendung hatte ich noch nie.

Ich  nahm ihm seine Traumata, gab ihm Eigenliebe, Selbstbewusstsein und gaaaanz viel Liebe ein. Sämtliche Seelenanteile, die ihm genommen wurden, wurden zurückgeholt. Nachdem ich seinen alten, ihn blockierenden Glaubenssatz gelöscht habe,  bekam er folgenden neuen Glaubenssatz:

„Ich bin frei und lebe, bewege mich mit Freude. Ich liebe mein Leben.“

Eine Woche später der Bericht von Marie über ihren Mann:

Liebe Inge,

Erst mal lieben Dank für Deine wunderbare Heilarbeit! Es ist mal wieder sehr berührend und erstaunlich, was da so raus kommt..! Aber alles ist irgendwo auch in Resonanz…! Muss man erst mal verarbeiten…

Aber es ist auf jeden Fall befreiend und heilend.

Mein Mann hat sich mir sehr geöffnet,.. das tat ihm gut (mir auch ),.. er ist wohl so ziemlich in einer Sinnkrise.. so habe ich ihn eigentlich noch nie gesehen..; aber ich habe das Gefühl, dass es danach aufwärts geht, frohen Mutes…! Ich glaube, er ist jetzt so weit, dass er sich für Spiritualität öffnet, denn er erkennt, dass es irgendwie besser klappt mit Engeln an der Seite als ohne. Das ist sehr schön ! Danke !

1000 Dank, liebe Inge und ein gemütliches Wochenende, von Herz zu Herz, Marie

P.S.:  Mein Mann hat am Anfang Feuerwerk und bunte Farben gesehen.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Fasten?

Wie wäre es denn dann mal mit sechs Wochen nicht
jammern,
tratschen,
meckern,
fluchen,
über unsere Mitmenschen herziehen?

Also bis Ostern keine „geistige Umweltverschmutzung“ mehr.

Wer ist dabei?

Uraltes Leid

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Hier der Brief der Klientin, mit einer Liste ihrer zahlreichen Gesundheitsbeschwerden.

Hallo Fr.Hörster,

vorab erstmal ein liebes Dankeschön für das nette Telefonat.
ich versuche mal kurz auf den Punkt zu bringen, was ich seit ca. drei Jahren für Beschwerden habe:

  • permanente Rückenschmerzen, fing an mit Nackenschmerzen…mittlerweile die ganze Wirbelsäule. Mein Mann kann mich täglich“aushängen“und ich knacke an sämtlichen Stellen, dann geht es erstmal wieder für nen Moment.
  • Zysten in den Brüsten und Eierstöcken… begleitet mich immer wieder… im Laufe der Jahre dreimal operativ entfernt worden
  • Entwicklung von Lipomen im am Schambereich… zwei operative Entfernungen… alles gutartig. Kommen aber direkt vermehrt wieder.
  • zunehmende Allergien
  • Lungenbeschwerden wie Bronchitis und Luftnot.
  • seit je her hormonelle Probleme,PMS etc.
  • ständige Gereiztheit,
  • Alpträume
  • Kontaktabbruch zu sämtlichen Leuten, die mir nicht mehr gut taten
  • Rückzug und fehlendes Vertrauen
  • fehlende Eigeninitiative, andere Richtungen zu gehen, obwohl vorher immer vorhanden gewesen
  • seitdem ich gestalkt wurde, vermehrte Angstgefühle und des Öfteren das Gefühl, beobachtet zu werden.
  • Hypersensibilität

Könnte noch ne riesige Liste erstellen, aber denke, der Rest wird sich ergeben beim morgigen Treffen. Freue mich darauf Sie kennenzulernen.

Glg Heike

Hallo Heike,

danke für Ihren Bericht. Wir schauen morgen erst einmal ganz entspannt, was von diesen Dingen als erstes erledigt werden möchte 🙂
Ich freue mich schon auf Sie.

Liebe Grüße

Inge Hörster

Am folgenden Tag lernte ich Heike kennen und begann mit der Behandlung. Auf ihr lagen einige Flüche, Verwünschungen, Voodoo etc. Nach und nach wurde alles abgelöst, in die Freiheit entlassen, ins Universum zur Transformation gegeben.
Tränen liefen, während der Behandlung war ihr oft unwohl. Ich sprach mit ihrer Seele, löste Traumata und Schocks auf.

Es war eine sehr lange und sehr anstrengende Sitzung. Eine Woche später musste ich in einer Fernanwendung noch einmal nachsetzen.  Dann hat ihre Freundin das Haus durch Räuchern gereinigt.

Seitdem ist alles weg. Ihr geht es super gut.

Geht doch 🙂

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Wenn mit Nasi die Pferde durchgehen…

Wie weiden wir einen grassüchtigen Hafi nach nem langen und heulastigen Winter an????

Seufz…
Am besten, indem mann/frau den Anweisungen des Frauchens lauscht und diese auch umsetzt, wenn diese nicht selbst vor Ort sein kann…
Bei Nichtbeachtung und akuter Unterschätzung eines originalen Nasibärchens geschieht nämlich Folgendes…

Es war einmal…

Tag X nach einem langen Winter stand nun der erste Weidetag auf saftigen Gras bevor. Leider konnte ich nicht selbst mein grasfressalzheimergebeuteltes Tierchen ins Paradies führen und lauschte erstmal den Ponyführverteilungsplänen der beteiligten Personen.
Das erste, was ich hörte war:
„Nasi??? Der i’s so lieb…Den nehme ICH!!!“
Ohoh, dachte ich mir direkt… MEIN Pony in Kombination mit GRAS und LIEB nachm Winter konnte ich nach langjährigen Erfahrungswerten definitiv NICHT bestätigen!!!!!
Er war zwar auch nich böse…Aber…ÄÄÄÄÄÄHHH…NEIN…diesbezüglich konnte ich ihn nur speziell nennen…


Und nachdem ich die Person zu der Stimme sah, wusste ich auch, dass das auch überhaupt mal so gar nich gut gehen konnte…also mischte ich mich ein:
„Ähm…Wenn ich dazu auch was sagen darf, würde ich gerne wen anders vorschlagen, der Nasi rausbringt. Denn so lieb is er nich…vorallem nich beim ersten WEIDETAG!“
Sie:“Aber Diddi, Nasi is doch ein Anfängerpferd und geht in der Therapie mit Kindern und macht da auch nix. Das schaff ich locker.“
Ich:“Du, sei mir nich böse, aber er is nich immer so lieb, wie er aussieht.“
Sie unterbrach mich:“ Wieso??? Bei dir macht der doch auch nix?! Hab ich zumindest noch nie gesehen. Und du hast doch auch schon Kinder mit ihm ins Gelände geschickt…?“
Ich:“Vertu dich nich…Bei mir testet er täglich…Das siehst du nur nich, weil es Kleinigkeiten sind. Mit Kindern und erwachsenen Anfängern kann ich ihn auch bedenkenlos in den Busch schicken, weil ich weiß, er tut ihnen nix, weil sie ihn einfach laufen lassen. Halbherzige Möchtegernreiter ohne Führungsqualitäten bringt er ganz schnell wieder nachhause oder er parkt einfach. Die mag er nicht.“
Sie:“ Ach Diddi, meinste echt, ich schaff das nich?“
Ich:“Ich glaube, dass du dich nich bei ihm durchsetzen kannst, sorry. Du müsstest wirklich knallhart sein.“
Sie:“Er ist doch ein Pony und immer soooooo lieb!“
Ich:“ Ja, er ist nur ein Pony und ich hab schon 15 Jahre anweiden mit ihm erlebt…Ich warne ja nich aus Spass vor. Wenn du ihn WIRKLICH rausstellen willst, dann tu genau das, was ich dir jetz sagen werde, sonst is er in null Komma nix wech. Und ich meine es VOLLKOMMEN ERNST!!!!“ Weiterlesen „Wenn mit Nasi die Pferde durchgehen…“

Frieden mit der Familie

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Dieser Brief ist von einer Klientin, die ich mit Carola Keinhörster und Karola Korte über ca. vier Monate betreut habe. Nicht täglich, nicht wöchentlich. Immer dann, wenn es gerade nötig war.

„Ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr und die Kraft der Visualisierungen kommt wieder. Ich bin auch gar nicht mehr wütend auf meine Eltern. Im Gegenteil….ich liebe sie wieder.

Ich bin seit gestern in meiner alten Heimat und irgendwie, als ich meine Familie sah, ist die ganze Wut verflogen. Sie lieben mich sehr und ich Trottel habe das nicht geglaubt. Mein Leben ist wieder unsagbar wertvoll. Ich sitze jetzt einfach da und kann mit meiner Schwester normal reden. Mit meinem Vater und mit meiner Mutter einfach nur SEIN. Es ist so schön! Danke tausend mal, meine liebe Inge.

Die Krämpfe in der Magengegend sind gaaaanz schwach. Dank deiner Hilfe spüre ich es kaum noch. Aber ein ganz klein wenig sind sie noch da.

Ich fühle nur Liebe gegenüber meiner Familie, sogar meine Schwester sehe ich mit anderen Augen. Gestern habe ich mit ihr geredet, habe ihr alles erzählt. Auch sie meinte, dass alles einen Sinn ergeben würde. Ich habe nun keine Angst mehr vor meiner Schwester und ihren Tobsuchtsanfällen. Wir konnten gestern wie normale Menschen reden. Du weißt nicht, wie befreiend das für mich ist. Früher gab es nur Hass zwischen uns.

Meinem Bauch geht es immer besser.

Inge, ich bin endlich wieder ich – oder sogar noch mehr. Ich rieche endlich wieder Parfüms, habe Lust zu kochen, Musik zu hören, Bücher zu lesen. Ich habe mir sogar wieder die Nägel gemacht. Dies alles tat ich seit Jahren nicht mehr!

Ich pflege mich wieder mit Freude an meinem Körper. Ach, ich kann dir gar nicht sagen, was sich alles wieder in meinem Leben geändert hat.

Danke, liebe Inge, danke. DU hast mir geholfen, DUUUUUU!

Ich habe sooooo viele Menschen aufgesucht und kontaktiert und sooooo viel Geld umsonst bezahlt, da sich keine Erfolge einstellten. Und dann kamst du, Carola und Karola, und endlich kann ich mich frei fühlen. Das ist so herrlich! Das ist so wertvoll, ohne Angst zu leben! Endlich ist diese Angst weg. Sie hat mich ein Leben lang beherrscht. Jetzt bin ich endlich frei!!! Ich liebe meinen Mann endlich so, dass diese Liebe nicht mehr an Bedingungen geknüpft ist. Das fühlt sich so ehrlich an, dass ich super glücklich mit ihm bin. ALLES ist in Licht und Liebe aufgelöst.“

Danke für diese wundervollen Sätze. Ich drücke dich so fest, wie wir beiden es ertragen können. Die Reise zu und in dein Herz hat sich wirklich gelohnt. Lasse weiterhin dein inneres Kind fröhlich sein, erkenne es an und liebe es.

DANKE, für dein grenzenloses V E R T R A U E N !

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Taizé-Feier: Nacht der Lichter

Im ehemaligen Franziskanerkloster St. Katharina in Rietberg findet am Samstag, den 3. Februar 2018 von 19 bis 21 Uhr die Nacht der Lichter statt. Zu hören sein werden Lieder aus der Gemeinschaft von Taizé, einem ökumenischen Männerorden in Frankreich. Texte zum Thema Licht und Dunkelheit regen an, über die Bedeutung von Licht für den Menschen nachzudenken und wecken die Hoffnung auf den langsam zu spürenden Frühling.

Diese Nacht der Lichter ist eine von vielen Veranstaltungen, die rund um Mariä Lichtmess (2. Februar) von 20 Klöstern, Klosterorten und christlichen Glaubensgemeinschaften in ganz Westfalen-Lippe stattfinden werden.  Unter dem Titel „Finde dein Licht“ werden im Rahmen der „Klosterlandschaft Westfalen-Lippe“ von Vreden bis Willebadessen, von Arnsberg bis Bad Salzuflen Ausstellungen und Konzerte, Lichtinszenierungen und Workshops angeboten. Auch Gottesdienste, Gebete und Kerzenweihen laden vom 2. Februar bis Ostern zum Besuch ein. Das neue Angebot wird koordiniert vom Projekt „Kultur in Westfalen“ im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

„Unser Ziel ist es, die außergewöhnlich dichte Klosterlandschaft der Region besser sichtbar machen und ein starkes Zeichen ihrer Vielfältigkeit und Lebendigkeit zu setzen“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Klöster eröffnen als sogenannte dritte Orte (zu familiären Umfeld und beruflichem Umfeld) positiv besetze Räume, die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft erfüllen. Dieser Idee schließen sich die 20 Klöster und Gemeinschaften mit ihrer Beteiligung an „finde dein Licht“ an.

Ausführliche Informationen gibt es unter http://www.klosterlandschaft-westfalen.de. Darüber kann man auch die Broschüre „finde dein Licht“ mit allen Veranstaltungen bestellen.

 

 

Aufgesessen

Hmmmmm… Welche Geschichte nehme ich denn heute mal???
Ah, ich weiß…
Es war ein kalter Wintertag, und ich war wie immer zwiebelförmig plüschig angezogen. Wir waren mit mehreren zum Reiten verabredet. Wie immer stand Nasibärchen, mit dem Kopf Richtung Wohnklo „nackich“ vor seiner Box und ließ sich von mir fertig machen. Rechts von ihm stand das Tierchen der Chefin, in umgekehrter Richtung. Wegen der Kälte entschied ich mich für ne Popoheizung, auf deutsch Barebackpad…
Als es hieß Aufsteigen, dachte ich mir, dass ich es auch ma wieder ohne Stuhl oder Kirchenmauer probieren könnte… eiiiiiiiigentlich kann ich das ja…

Nun denn…Ich stand etwa nen Meter von Nasi entfernt, informierte ihn verbal darüber, dass Frauchen nun aufsteigen wolle, und er somit bitte die Freundlichkeit habe, stehen zu bleiben. Er kommentierte es nich, sondern parkte einfach weiter. Braves Pony!
Ich nahm also nen „Anschwungschritt“ auf ihn zu, drückte mich mit beiden Füßen vom Boden ab… BOING…
Mein Bauch prallte gegen Nasis Bauch und ich landete wieder aufn Boden…Mist!!!
Nasi sagte nix und dümpelte weiter vor sich hin…Ich so zu ihm:
„Aufgepasst Großer, ich nehme jetz etwas Anlauf…“ und ging 2 Meter von ihm weg…
Ich lief los, drückte mich mit mehr Schwung vom Boden ab und… AAAAAAAAAAHHHHHHH… BOING… der 2. …. Gibts doch nich, dachte ich…
Ich denke, ich brauch nich sagen, dass Nasi völlig ungerührt… Genau…

Jetz sollte es aber klappen, und ich bat ne andere Freundin, bitte mit ihrem Pony an die Seite zu gehen, damit ich mehr Anbaufläche hätte.
„Mensch, nimm doch einfach nen Stuhl, das is doch leichter…“ Nöööööö, auch eine Frau muss tun, was eine Frau tun muss… Sie ging also weg.
Besten Dank! Same procedure…
Ich flitzte los und Vollgas hob ich vom Boden ab… Im Flug merkte ich… VERDAMMT!!! Das war viel zu viel!!!! 👀👀👀
Im Flugwahn schlang ich geistesgegnwärtig meinen linken Arm um Nasis Hals und betete mein Mantra: FÜSSE ZUERST AUF DEN BODEN!!!! FÜSSE ZUERST AUF DEN BODEN!!!!…in der Wiederholungsschleife…Gedanklich schwitzte ich ohne Ende, denn der Stallboden is doch ganz schön hart, wenne da unfreiwillig drauf fällst…naja…
Ich schmirgelte geschmeidig übers Barebackpad und schaffte es ernsthaft mit den Füßen zuerst zu landen…Nasi dabei im Arm haltend und … …

…ähm ja…Die Kampfsportler unter uns wissen, dass wenne so ne Aktion machst, ne? Du mit irgendeinem Körperteil eine Ausgleichsbewegung machen MUSST!!!
JA? JA!

So auch ich…hüstel hüstel…Ich klatschte nämlich bei meiner Landung volle Galotte mit meiner flachen rechten Hand dem Pony meiner Chefin auf den Hintern…

Ich HAB DAS WIRKLICH WIRKLICH NICH GEWOLLT!!!!!!!

Naja…Der Kleine schoss natürlich wie vonner Tarantel gestochen nach vorne und sein Frauchen wollte grad mit ihm schimpfen…
Als ihr Pony nach vorne sprang, wurde die Sicht auf den Mann der Chefin frei, der völlig entspannt mit seinem Bierchen im Stuhl saß und zu seiner Frau sprach:
„Schatz! Bestrafe nich dein Pferd, denn es kann nix dafür. Diddi hat vergessen, dass sie keinen Bauch mehr hat und is mit zuviel Schwung über ihr Pferdchen gesegelt und hat dabei ausversehen den Hintern von deinem getroffen.“
Dann lachte er auch schon los… Ich war sprachlos…
Ähm jaaaaa…So kann MANN es natürlich auch ausdrücken 😂
Nasi stand derweil immer noch brav an Ort und Stelle und ließ nur ein entnervtes langes Ausatmen von sich hören, ganz nach dem Motto:
„Wird das heute noch was?“
So seine Stimme ma wieder in meinem Kopf… Was soll ich dazu noch sagen???😆

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Hochzeit auf einem Schloss?

Martina Gravenkamp

Tagung für 1.500 Personen? Feierdeele für Feierbiester? Erlesenes Ambiente für einen runden Geburstag?

Wenn die Bilder, die Ihr für Eure Veranstaltung im Kopf habt, Wirklichkeit werden sollen, dann schaut einmal bei OWL-Locations vorbei. Auf dem Portal der Herforderin Martina Gravenkamp finden sich neben allen erdenklichen Locations auch die passenden Anbieter für Catering, Fotografie, Dekoration, Möbel und und und.

 

So fing alles an

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben. Heute erzählt sie uns von ihren Anfängen und ersten Erfahrungen mit der Aurachirurgie:

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Inge Hörster

Im Jahre 2010 bekam ich sehr starke Schmerzen in der rechten Schulter, die immer schlimmer wurden. Eine schwere Arthrose wurde diagnostiziert. Mitte 2012 hatte ich drei Empfehlungen von verschiedenen Schulterspezialisten vorliegen, die darauf hinausliefen, dass ich ein neues Schultergelenk bekommen sollte. Alle Ärzte versicherten mir, dass die Schmerzen schon sehr bald unerträglich werden würden und der Arm steif bleiben würde.

Zum Glück kam ich dann an Mandy Gerlach und über sie zur Aurachirurgie. Gleich beim ersten Seminar nahm man mich dran. Aber…mal eben so wegmachen? Nein, bei mir natürlich nicht. Fünf Anwendungen waren nötig, bis alle karmischen Muster aus meiner Seele gelöscht waren. Seitdem habe ich KEINE Probleme mehr mit der Schulter oder mit dem Arm.

Nachdem ich nun sehr viel gesehen und gelernt hatte, begann ich, an mir selbst zu „arbeiten.“ Mehr und mehr verfeinerte sich mein Gespür, und ich hörte auf mein Bauchgefühl, verließ mich auf die Intuitionen und auf  Zeichen, die ich von der geistigen Welt bekam. Ich hatte Angst vor diesen Eingebungen, konnte zuerst nicht verstehen, woher diese kamen. Bis zu der Nacht, als Gott mich weckte.

Am Abend zuvor nahm ich an einem Meeting teil, in dem ein Kollege uns von einem kleinen Mädchen erzählte, das von einer Minute zur anderen so schwer erkrankte, dass sie sofort auf die Intensivstation kam. Die Ärzte standen vor einem Rätsel.

Zuhause hatte ich lange über das Kind nachgedacht, es tat mir so leid. Ich selbst hatte damals drei Kinder und ein Enkelkind (seit 2017 sind es zwei), so dass ich mir die Not und die Ängste der Eltern lebhaft vorstellen konnte. Wenn ich aber das Einverständnis der Person oder eines Erziehungsberechtigten nicht habe, „arbeite“ ich nicht an dem Menschen.

Plötzlich wurde ich nachts wach, war schweißgebadet, in meinem Schlafzimmer war es heiß. Ein Fächer aus den schönsten Farben tat sich auf und ich sah Gott. Er sagte nur:

„Steh auf und tue das, wofür du geschaffen wurdest,
habe   V e r t r a u e n , ich bin bei dir!“

Da stand ich auf, ging zu meinem „Arbeitsplatz“, zündete die Kerzen an und behandelte das kleine Mädchen.

Vier Wochen später war wieder Meeting. Plötzlich sagte mein Kollege, dass es dem Kind wesentlich besser ginge, die Ärzte würden von einem Wunder sprechen. Seitdem wusste selbst ich, die bis dahin größte Zweiflerin, dass ich Kräfte in mir habe, die Menschen – auch Tiere – in die Selbstheilung bringen können.

Ein großes spirituelles Talent von mir ist es, mit Menschen in Verbindung zu treten, die im Koma liegen. Auch die Karmatherapie (Blick in vergangene Leben) – AURAmatrix/AURAchirurgie – ist ein Talent von mir, und so kann ich vielen Menschen den wahren Weg weisen. Ich bin eine Beraterin, die in schwierigen Lebenssituationen weiterhilft. Ich bin Gottes Medium, er gab mir den Namen „Heilengel Feeh“.

Gott erschien – wie immer nachts – und sagte zu mir:

Mach genau das, was du dir erträumst. Geh in die Welt, zeig allen, wie einfach es sein kann,  V e r t r a u e n   aufzubauen und den Körper in die Selbstheilung zu bringen. Genau so, wie du es schon so lange als Entwurf im Kopf gespeichert hast, sollst du es ausführen. Ich und die Erzengel begleiten dich. Du bist auserwählt, zu lehren, zu zeigen, zu informieren. Tu es – jetzt!

Dann der Sturz Ende 2015. Beide Knie waren betroffen: Kreuzbandrisse, Bänderrisse, linke Kniescheibe gesplittert, fette Schleimbeutelentzündungen. Ich weiß nicht, was sonst noch alles so war. Es tat auf jeden Fall höllisch weh, und das über Monate. Empfehlungen von Arthroskopie (vor der ich natürlich richtig Angst hatte) über neues Kniegelenk (aua). Alle Vorschläge lehnte ich dankend ab.

Abwechselnd „arbeiteten“ einige Kollegen an mir. Immer wieder wurden karmische Muster abgelöst, nichts tat sich. Da kamen dann doch wieder Zweifel, ob alles so richtig war, was ich tue. Und wieder öffnete sich ein neues karmisches Muster, Traumen mussten abgelöst werden. Seit Mitte Juni 2016, kann ich sagen, dass beide Knie gesund sind.

Manchmal braucht es eben seine Zeit. Aber ich bin glücklich, dass ich immer noch meine eigene Schulter und meine eigenen Kniegelenke besitze. Also, bitte nicht verzweifeln, wenn nicht alles sofort geschieht. Der Körper braucht manchmal ein bisschen länger.

 

Inge Hörster ist auf der Suche nach einem geeigneten Objekt, wo sie zusammen mit mehreren KollegInnen ihr Konzept „Meine-Aura-Oase“ verwirklichen kann. Wer weiß so ein Objekt? Wer möchte mitmachen? Wer hat Interesse an einem lebendigen Ideenaustausch zu diesem Thema? Dann nehmt bitte mit Inge Kontakt auf.

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Ein Hafi muss tun, was ein HAFI tun muss…

Und wieder einmal habe ich das Gefühl, als wäre es gestern gewesen, wenn ich an diese Situation denke…hihi.
Nasi und ich waren nun schon einige Zeit parellitechnisch unterwegs, und er beherrschte unter anderem, „nackich“ aufm Hof zu stehen, ohne wechzulaufen, perfekt… das heißt, dass er unangebunden lieb stehen bleibt, bis eine andere Anweisung kommt… eine sehr hilfreiche und wichtige Angewohnheit, wie ich finde!

Nun denn…Es war Tag X, und wir kamen von einem wunderschönen Ausritt zurück. Wie immer parkte ich ihn vor seiner Box ein, nahm ihm Knotenhalfter und Sattel ab, sagte ihm… Wie immer(!!!).. Dass er bitte brav stehen bleibe, bis ich zurück sei…  Denn sicher is sicher… Er vergisst gerne auch schomma Dinge, aber das is eine andere Geschichte… und düste Richtung Sattelkammer. Ponys lieben feste Abläufe und Rituale… Sie brauchen das für ihr Vertrauen zum Frauchen und für ihr Sicherheitsgefühl. Nur mal am Rande erwähnt… Jedenfalls ham se dafür scheinbar auch eine sehr genau laufende innere Uhr… verdreh theatralisch die Augen… Ich hab selten ein anderes Tierchen erlebt, das sooooooooooo pingelig is, wie Sir Nasibär… grins.

Wie gesagt, verschwand ich in der Sattelkammer und räumte seine Sachen an ihren Platz. NORMALERWEISE bereite ich im Anschluss sein Abendmampf vor und flitz zu ihm zurück… naja… normalerweise… An diesem Abend traf ich meine Freundin dort und quatschte mit ihr WÄHREND ich sein Essen fertig machte. Blablabla… nehme nebenbei Essensproben, ne?… Ich will ja nich, dass was Schlechtes dabei is, ne? Wir teilen ja auch sonst fast alles so… Ja… Ich meine, HEY… seine selbstgemachten Leckerlis und Apfelstückchen sind ja numa auch köstlisch… ok ich schweife ab…
Während wir also quatschen, vergesse ich die Zeit und bekomme am Rande mit, dass es draußen unruhig wird… Ich höre Stimmen, wie:

„Halt! Stop! Nasi, du sollst doch da stehen bleiben hat dein Frauchen gesagt!“
„Kann ma jemand den Hafi aufhalten? Der haut ab!“
„Wo will der denn hin???… IN DIE SATTELKAMMER???????“
„DIDDI!!!!!!! Vorsicht!!! Dein Hafi kommt!!!!!!!“

Ich stutze und kriege große Augen… Meine Freundin so:  Oha! Ich hab dich aufgehalten, ne?“
Ich nicke nur und wir starren zur Tür… Ich mein, ich kenne ihn ja… Und wenn er was will, lässt er sich auch nich aufhalten… Er is dann wie ein Panzer… Wenn er rollt, dann rollt er… langsam und stetig, aber er rollt… Da kannste machen was de willst…
Da verdunkelte sich auch schon der Türeingang… Und Sir Nasi trat ein… Er stieg die ersten beiden Stufen hoch und starrte mich diesem typischen Hafi Blick an…
Im Kopf hörte ich ihn folgendermaßen:
„Samma Frauchen, hasse ma auffe Uhr gekuckt??? Wo bleibt mein Essen?!?!?!?! Ich steh hier und warte!“
Wenn er gekonnt hätte, hätte er dabei unterstützend auf seine nicht vorhandene Armbanduhr getippt… HAHAHA
OH mann ey… Immer diese Bilder in meinem Kopf…. Grins im Kreis

Umgehend ging ich auf ihn zu und entschuldigte mich mehrfach, dass ich ihn hab warten lassen und einfach die Zeit vergessen hab… War mir echt unangenehm…  Die anderen lachten bereits, weil sie sowas auch noch nich erlebt hatten und meinten, sowas macht auch nur ein Nasenbär…seufz…jaja…
Naja, als ich auf ihn zukam, ging er problemlos rückwärts und blieb dicht bei mir auf dem Weg zu seinem „Parkplatz“… Wahrscheinlich wollte er nur sicher gehen, dass ich auf dem WEG nich flöten gehe und er sein Essen verliert… Haflinger ey…
Ich kredenzte ihm sein Abendessen und er war glücklich …
Entfernt hatte ich wie so einen Nachhall im Kopf:
„Mampf…Krümmel…Dass mir das nich nochma vorkommt…(!!!!)…Mampf weiter…“

Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühle und habt, sogar gesprochene Ausrufezeichen hören zu können????? Is schon irgendwie gruselig, oder???? Also Nasi kann mir gerade die Satzzeichen SEHR DEUTLICH innerlich an den Kopp werfen…einfach unglaublich…😆😆😆

Bis nächste Woche…Mal schauen, was dann aktuell is…

Eure Diana Fuchs

Willkommen auf der Welt, kleine Seele

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Gut ein Jahr ist es nun her, als ich die Nachricht bekam, dass ein Baby geboren wurde. Irgendetwas stimmte nicht mit ihm. Es wurde den Eltern sofort weggenommen, sie wussten nicht, was los war.

Weder das Einverständnis der Eltern lag vor, noch wollte ich das alleine machen – zu heftig waren meine Emotionen (noch heute laufen mir beim Schreiben die Tränen).

Große Angst machte sich breit und ich bat die geistige Welt zu mir. Gott erteilte mir den Auftrag, sofort Mandy Gerlach und Astrid Krumm zu informieren. Das Kind sei ohne unsere Hilfe nicht lebensfähig. Wir drei haben uns an die „Arbeit“ gemacht. Jede auf ihre Art, jede für sich – und doch gemeinsam.

Das Ergebnis warf uns fast um. Astrid hatte kurz zuvor ein Seminar über Hybrid-Seelen besucht und wandte sofort ihr neues Wissen an. Mandy nahm sich der kleinen Seele an, gab ihr Vertrauen, Mut, Hoffnung etc. Ich nahm ihm das Geburtstrauma und den Geburtsschock. Lange unterhielt ich mich mit der kleinen Seele. Bat sie, es doch wenigstens erst einmal zu versuchen. Jederzeit dürfte es seine eigene Entscheidung treffen. Das tat mir sehr weh, musste aber sein. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigenen Entscheidungen – auch ein Neugeborenes.

Hybridseelen sind Seelen, die auf diese Welt kommen, um die reine Liebe zu verbreiten. Oft sind diese kleinen Seelen aber mit ihrem schweren Auftrag total überfordert und so verlassen sie lieber wieder diese Welt, die für sie viel zu kalt und zu trostlos ist. Uns ist das als „plötzlicher Kindstod“ bekannt. Als Sternenkinder gehen sie wieder zurück.

Dieses kleine Menschenleben hat es geschafft – danke lieber Gott, danke an Mandy und an Astrid. Selten habe ich so ein absolutes Strahlekind erlebt. Dieses Kind verkörpert die pure Liebe in ihrer reinsten Form! Möge sie ihr so lange wie möglich erhalten bleiben.

Nach meinen Informationen von der geistigen Welt sollte jedes Baby, das per Kaiserschnitt geboren wird oder das eine sehr schwere Geburt hatte, von diesem Trauma/von diesem Schock befreit werden.

Danke, liebe geistige Welt, danke, lieber Gott, dass ihr mir diese Begabungen und dieses absolute V e r t r a u e n in diese gegeben habt. Ich liebe mein Leben als Aurachirurgin <3

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de