Festliche Klänge

singendekinder
O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter…“
Für viele Familien ist noch heute das Liedersingen unter dem geschmückten Lichterbaum der Inbegriff weihnachtlicher Festfreude.
Die brennenden Lichter am Tannenbaum sollen auf das Licht hinweisen, das mit Christus in die Welt gekommen ist. Der große Christbaum ist neben der Weihnachtskrippe und dem Stern das Symbol des Christfestes und findet sich deshalb neben der Verkündigung der Geburt Christi und dem Kindleinwiegen als eines der zentralen Themen in den weihnachtlichen Gesängen wieder.
Die Weihnachtslieder haben ihren Ursprung im christlichen Brauchtum von Christmesse und Krippenspiel. Beim spätmittelalterlichen Brauch des Kindleinwiegens wurde ein in Windeln gewickeltes Christkind aus Holz oder Wachs unter Absingen von Liedern symbolisch in den Schlaf gewiegt und dem Volk zum Küssen gereicht. Im Mittelalter bereitete man sich daneben in nächtlichen Gottesdiensten – den sogenannten Vigil – auf hohe Fest vor. Aus den weihnachtlichen Vigilien wurden die Christmetten, bei denen bekannte Weihnachtslieder wie „Zu Bethlehem geboren“ und „Sei uns willkommen Herre Christ“ gesungen wurden. Zu diesen Weihnachtsliedern, die sich in freier Abwandlung manchmal den den liturgischen Wechselgesang anlehnten, kamen im Laufe der Zeit, insbesondere im letzten Jahrhundert, immer mehr weltliche Dichtungen hinzu, die den Zauber des Winters, das Schenken und die kindliche Freude am Weihnachtsfest zum Thema haben. Bis heute ungebrochen ist die Tradition, Weihnachten als das höchste christliche Fest mit den alten Liedern zu begehen.
(Quelle: Wenn es wieder Weihnachten wird)

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