Die fruchtigen Scharfmacher

Chili im Topf

Wussten Sie schon, dass der Verzehr von Chili glücklich macht? Die Inhaltsstoffe, die wir als Schärfe wahrnehmen, ist hauptsächlich Capsaicin. Wir nehmen es beim Verzehr nicht mit den Geschmacksknospen wahr, sondern vielmehr mit den Nervenenden in den Schleimhäuten und der Zunge, die Wärmereize empfinden. Diese melden ein Brennen und Hitze an unser Gehirn. Der Körper verteidigt sich gegen diesen scheinbaren „Angriff“ mit der Ausscheidung von Endorphinen. Der Nebeneffekt dieser natürlichen Schmerzkiller ist eine Art Glücksgefühl.

Glücklich ist man wohl vor allem, wenn das Brennen wieder nachlässt. Chilihitze im Mund lässt sich nämlich nicht mit dem Trinken von Wasser löschen. Capsacain ist fettlöslich. Daher bringt das Essen von Käse oder Joghurt eher Linderung. Als erste Hilfe können auch Weißbrothäppchen mit Olivenöl dienen.

Entschärfen kann man die Früchtchen durch das Entfernen der weißen Innenwände und der Kerne. Wobei – Schärfe wird sowieso immer nur subjektiv wahrgenommen.

Lust auf Chili sin Carne?

100g Sojagranulat + Wasser zum Einweichen
etwa 300ml Gemüsebrühe
etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1 rote Paprika
3 Knoblauchzehen
1 großes Glas Kidneybohnen
1 kleines Glas Mais
1 großes Glas Tomatenstückchen
4 EL Tomatenmark
1 Möhre
1 Stange Lauch
Mayoran
2 rote Chilischoten
Chilipulver
Oregano
Thymian
Salz
Pfeffer
Tabasco
Optional: Salat, Tacos, Avocado

Sojagranulat nach Packungsanleitung in heißem Wasser einweichen (ca. 10 Minuten).

Zwiebel, Knoblauch und Chili klein schneiden und in einem großen Topf oder einer sehr tiefen Pfanne in etwas Öl anbraten. Möhre, Paprika und Lauch ebenfalls klein schneiden und, ebenso wie das Sojagranulat, mit in die Pfanne geben, wenn die Zwiebeln leicht glasig sind.

Nach etwa 5 Minuten die Tomatenstückchen, Mais, Bohnen, Tomatenmark und Gewürze (Oregano, Thymian, Majoran, Salz, Pfeffer und Tabasco – ich habe keine Mengenangaben gemacht, da die schärfe besser jeder selbst entscheiden sollte) hinzugeben. Die Gemüsebrühe auch mit unterrühren und dann alles zusammen etwa 35 Minuten unter stetigem Rühren köcheln lassen.

Ergibt eine riesige Menge Chili sin Carne, die sich auch gut nochmal am nächsten oder übernächsten Tag aufwärmen lässt.

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