Minden. Uralte Stadt an der Weser

In Kürze legt die „Europa Minden“ zur Weserfahrt ab…

Nicht viel los an diesem Feiertag im alten Minden an der gemächlich dahinfliessenden Weser. Die „Europa“ wartet auf die letzten Fahrgäste. Drüben auf Doctors Wiese stehen hunderte von Wohnwagen und schauen auf die alte Stadt. Egal aus welchem Blickwinkel, immer ist der gewaltige Dom im Blickwinkel. Hier oben im Norden von Ostwestfalen-Lippe geben sich Fachwerk und Weserrenaisance ein schönes Stelldichein.

Blick von der „Alten Regierung“ auf Minden mit dem Dom

Vor der Alten Regierung, dem ehemaligen Regierungsgebäude der Bezirksregierung Minden, plätschert der Brunnen und lenkt den Blick auf ein mächtiges Gebäude der Weserrenaissance. Wo sich sonst die parkenden Autos drängen, ist an diesem Fronleichnamstag kostenlose Parlkfläche im Überfluss.

Alte Regierung Minden

Im Mindener Dom feiern sie grade einen Fornleichnamsgottesdienst. Die Treppen im Eingang des gewaltigen Gotteshauses sind mit einem Blumenteppich geschmückt. Die Schätze des 1200 Jahre alten Mittelpunktes der Stadt sind heute nicht zu besichtigen.

Die Domtreppen sind Blumengeschmückt an diesem hohen Feiertag

So nehmen ein paar japanische Touristen ein ein wenig enttäuscht Kurs auf andere Sehenswürdigkeiten der vor 800 n.Chr. gegründeten Stadt. Es gibt ja genügend. Aber auch die Preußenausstellung im Preußenmuseum ist geschlossen.

Das Preußenmuseum

Also zurück an die Weser, wo nur wenige Touristen den gemächlichen Strom beachten.

Minden. Weserufer hinterm Wesertor

… nicht, ohne vorher an jenem Stein hinter der „Alten Regierung“ ein japanisch gefärbtes „Oh terrible“ angesichts der Wasserstände vom 18. Juni 1682 und vierten April 1974 hinterlassen zu haben. Unsere Canonfreunde aus Tokio stünden ein paar Kopfbreit unter Weserwasser.

Der Hochwasserstein an der Weser

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