Geheimnisvolle Herrscherin im Teich – die Seerose

Erinnert ein wenig an die Krone des Froschkönigs (Foto:
Erinnert ein wenig an die Krone des Froschkönigs (Foto: wiktor bubniak – Fotolia)

Sie war der Liebling der Jugendstilepoche und ist noch immer heiß begehrt. Die Seerose macht jeden Gartenteich zum Schmuckstück. Botaniker fühlten sich bei ihrem Anblick an griechische Nymphen erinnert und nannten die Gattung Nymphaea.
Seerosen waren auch das Lieblingsmotiv von Claude Monet, dem berühmten französischen Impressionisten. Stundenlang saß er an seiner Staffelei und fing die Reflektionen des Lichtes zwischen den Blättern und Blüten ein.
Heute gibt es rund 170 winterfeste Arten, deren Blüten zwischen Juni und September aus dem Wasser aufsteigen. Es gibt sie in Weiß, Creme, Gelb, Rosa bis hin zu einem kräftigen Rot. Wer einen Teich hinter dem Haus hat, kann dort ab ca. 80 cm Wassertiefe Seerosen einsetzen. Es gibt auch Sorten, die weniger Platz brauchen.
Seerosenteich (Foto: Hedwig Botenstoffen)
Seerosenteich (Foto: Hedwig Bonensteffen)

Seerosen benötigen fünf Stunden Sonne am Tag. Gepflanzt werden sie zwischen April und August in lehmige Erde. Am besten setzt man sie in einen Pflanzkorb. So können flach stehende Exemplare im Winter leicht in die frostsichere Wassertiefe von 50 cm hinabgelassen werden. Empfindliche gelb blühende Sorten sollten in feuchtes Laub eingepackt im Keller überwintern und dort gelegentlich gegossen werden, damit sie nicht austrocknen.
Was viele nicht wissen, die Seerose ist auch eine Heilpflanze. Ihre Blüten sollen angeblich zu starke Libido dämpfen. Mit dem Wurzelstock kann man Husten lindern, Kopfschmerzen und verschiedene Hautprobleme behandeln. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

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