Ein Sommer voller Stockrosen

stockrosen Living in OWL
Sie bringt es auf eine stattliche Wuchshöhe. Bis zu zwei Meter ragen ihre Schäfte in die Höhe. Die Stockrose gehört zu einem Bauerngarten einfach dazu. Schon seit Jahrhunderten erfreuen sich die Menschen an der Schönheit dieser bezaubernden Blütenpflanze. Wie kaum eine andere Blume verkörpert sie den Hochsommer. In Mitteleuropa hat die Stockrose eine lange Tradition. Seit dem 16. Jahrhundert wird die ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Asien stammende Pflanze bei uns kultiviert. Eigentlich ist der Name Stockrose irreführend: Die Stockrose ist kein Rosen-, sondern ein Malvengewächs. So gesehen ist der ebenfalls gängige Name Stockmalve zutreffender. Wie auch immer: es heißt, die Stockrose soll die Lieblingspflanze von Johann Wolfgang von Goethe gewesen sein.
Entweder in einem schmalen Beet direkt am Hauseingang oder aufgereiht am Gartenzaun erfreuen diese Blumen uns von Juni bis Oktober mit ihren anmutigen Farben. Es gibt sie von Weiß über Hellrosa, kräftigem Pink bis hin zu Schwarzrot (Alcea rosea Nigra). In Gelb ist sie auch zu haben, wenn auch seltener als in den rosaroten Tönen.
Die einfache Stockrose ist zweijährig, das heißt sie wird im Spätsommer ausgesät und blüht dann im nächsten Sommer.
Lateinischer Name: Alcea rosea
Familie: Malvengewächse
Aussaatzeit: September/Oktober
Keimdauer: 2-3 Wochen
Standort: Beet, Wiese, vor Hauswänden oder Zäunen
Pflege: pflegeleicht, mag aber Sonne
Witterungsbeständigkeit: Die Stockrose benötigt Wärme und sollte vor Wind geschützt werden. Im Herbst sät sie sich neu aus, so dass aus den Samen im nächsten Jahr neue Pflanzen werden.
Boden: Durchlässig bis lehmig, mäßig trocken, mittlerer bis hoher Nährstoffgehalt
Dünger: Stickstoffhaltiger Dünger ist für Stockrosen am besten – aber nur im Frühjahr. Später nicht mehr düngen.
Blütezeit: Juni-Oktober
Foto: Martina Chmielewski – Fotolia.com

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