Neuroplastizität und das Lächeln am Morgen

Lächeln als erste gute Tat am Morgen startet ein kleines Wunderwerk im Körper. Es setzt im Stammhirn Vorgänge in Gang, die das Selbstheilungsprogramm aktivieren. Nervenzellen können sich in Sekundenbruchteilen verbinden, neue Netzwerke bilden und Heilungsprozesse einleiten. Diesen Vorgang nennt man Neuroplastizität.

Auch wenn wir morgens das Haus verlassen, sollten wir das in zuversichtlicher Stimmung tun. Haben wir uns doch in der Vergangenheit am meisten vor den Dingen gefürchtet, die niemals eingetreten sind. Eine Studie der University of Pittsburgh hat herausgefunden, dass stressgeprägtes Denken langfristig Auswirkungen auf unsere Blutgefäße hat, deren Innenwände sich unter  diesem Einfluss verdicken und verengen. Bei Menschen, die ihre Probleme positiv und realistisch betrachten, bleiben sie hingegen elastisch und nahezu unverändert.

Fangen wir also erstmal mit einem Lächeln an…

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Ein Lächeln

Lächeln  Living in OWL

Es ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.

Es ist kurz wie ein Blitz,
aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.

Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte.
Keiner ist so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.
Es bringt Glück ins Heim, ist das Kennzeichen der Freundschaft.

Es bedeutet für den Müden Erholung,
für den Mutlosen Ermunterung,
für den Traurigen Aufheiterung
und ist das beste Mittel gegen Ärger.

Man kann es weder kaufen,
noch erbitten,
noch leihen
oder stehlen,

denn es bekommt erst dann Wert, wenn es verschenkt wird.
Denn niemand braucht es so bitternötig, wie derjenige,
der für andere keines mehr übrig hat.

Was das ist?

Ein Lächeln!

Phil Bosmans, 1922 – 2012, belgischer Ordenspriester

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