Tausendsassa Sonnenblume

Sonnenblumen sehen nicht nur schön aus

Wer ist der Meister im Kopfverdrehen? Nö, nicht der Schönling, der sich so mystisch die Brötchen nach beendetem Schönheitsschlaf halb zehn in OWL holt. Es ist Helianthus, die Sonnenblume. Sie folgt der Sonne mit ihrem meist strahlendgelben Kopf vom Osten bis in den Westen. Und nachts geht es retour. Allerdings können das nur junge Pflanzen, die ihre bis zu tausend Kerne in Licht und Wärme baden. Damit da mal sowas Tolles wie ein Sonnenblumenkern draus wird: Er erzeugt Sonnenblumenöl, das in naturbelassenem Zustand einen milden. neutralen Geschmack hat. Eine hohe Hitzebeständigkeit, wie man sie zum Frittieren braucht. Gute Fettsäuren für Herz und Kreislauf. Auch die Kosmetik-, Farb- und Lackindustrie braucht sie. Die Tierfutterherstellung und die Motorölproduktion. Ihr guter Geschmack macht sie beliebt beim Backen. Geröstet oder ungeröstet geben sie Salaten den letzten Schliff. Besonders beliebt: Sonnenblumenbrot, wo die eingebackenen Kerne für den Herzhaften Biss sorgen.

Ungeheuer vielseitig: Sonnenblumenkerne