Corona folgenlos überstanden – Ein Mutmachbeitrag

von Alexa Förster

Foto: Mandy Göhler

 

Seit mehr als zehn Monaten erreichen uns nun die Hiobsbotschaften der Covid-19 Erkrankungen. Fast ohne Ausnahmen wird von Kampf, von Bedrohung, von Todesopfern, von verheerenden Ausmaßen und Folgeschäden berichtet, nie jedoch wird von Zuversicht, von Hoffnung und Vertrauen gesprochen. Es ist mehr als bedauerlich, dass ein solch negatives und niederdrückendes Bild in der Öffentlichkeit gezeichnet, unterstrichen und aufrechterhalten wird. Ein Bild, dem jegliche Perspektive auf einen positiven Umgang mit der Krankheit und deren Überwindung erlaubt. Es ist mir ein Anliegen, die Einseitigkeit dieser Berichterstattung zu durchbrechen, Mut zu machen und aufzuzeigen welche Möglichkeiten ein jeder von uns hat.

Mein Covid-Verlauf

Wenige Tage nachdem der Lockdown im März 2020 ausgerufen wurde, erkrankte ich an Covid-19. Die Erkrankung begann mit leichten Nackenschmerzen, denen ein deutlicher Schnupfen mit Geruchs- und Geschmacksverlust folgte. Die Geschmacks- und Geruchsstörungen waren das zentrale Symptom der Erkrankung und überdauerten die anderen Erkältungssymptome um mehrere Tage. Am zweiten Tag nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen setzte leichtes Fieber ein, welches allerdings am Folgetag bereits abgeklungen war. Insgesamt fühlte ich mich nicht anders als bei einer anderen Erkältungskrankheit, weder musste ich das Bett hüten, noch fühlte ich mich stark beeinträchtigt. Durch das Vorhandensein des ausgeprägten Geruchs- und Geschmacksverlustes war ich mir sicher, an Covid-19 erkrankt zu sein. Obwohl der Kenntnisstand über den Verlauf und die Behandlungsmöglichkeiten im März 2020 noch nicht auf dem Stand von heute waren, blickte ich dem Krankheitsgeschehen gelassen entgegen. Weder verfiel ich in schlimme Befürchtungen noch in Angst oder gar Panik, sondern vertraute auf die Leistungsfähigkeit meines Organismus. Ich vertraute meinem Immunsystem und auch darauf, dass es in der Lage sein würde, dem Eindringling die Stirn zu bieten und ich ohne nennenswerte Schwierigkeiten die Krankheit durchstehen würde. Doch ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie sich mein Zustand hätte entwickeln können, wenn ich in Angst oder Panik verfallen wäre, wenn ich mich innerlich auf einen schweren Verlauf eingestimmt und mir die bedrückenden und angstschürenden Bilder in den Medien angeschaut, sie in mir hätte wirken lassen. Es wäre sicher ein Leichtes gewesen, die Bedrohung, die dort gezeigt wurde, zu meiner eigenen zu machen und durch die Bilder und Botschaften einen desolaten psychischen Zustand herbeizuführen.

Es ist durchaus keine neue Erkenntnis, wie ungünstig sich negative Prognosen und Prophezeiungen auf die Entwicklung von Ängsten auswirken und sowohl das Krankheitsgeschehen als auch den Heilungsverlauf ungünstig beeinflussen können. Ganz bewusst hielt ich darum alle Nachrichten von mir fern, hegte und pflegte mich genauso, wie ich es in jedem anderen Krankheitsfalle auch getan hätte. Ich tat mir Gutes, ruhte mich aus, las leichte Lektüre, hörte Musik und entspannte mich. Um die Erkältungssymptome, die sich zeigten, abzumildern und den Organismus bei der Überwindung der Erkrankung zu unterstützen, nutze ich die Kraft der Natur und die Kraft des Geistes. Pflanzliche Mittel und die Meditation unterstützten den Genesungsprozess, sodass ich bereits nach sieben Tagen symptomfrei war. Obwohl unser familiäres Zusammenleben wie üblich stattfand, bekam niemand außer mir irgendwelche Symptome. Sechs Wochen nach Abklingen der Krankheitszeichen suchte ich meinen Hausarzt auf und bat ihn um einen Antikörpertest. Die Blutuntersuchung, die von einem renommierten Labor durchgeführt wurde, bestätigte die überstandene Krankheit mittels Antikörpernachweis.

Das Glück ist auf der Seite der Handelnden

„Da hast du aber Glück gehabt“, war einer der Sätze, die ich nach überstandener Krankheit am häufigsten hörte. Ist es wirklich Glück, dachte ich dann jedes Mal, oder haben wir alle die Möglichkeit, einen entscheidenden Beitrag zu unserer eigenen Gesundheit zu leisten. Haben wir in unserer westlichen Welt nicht alle Zugang zu Mitteln und Methoden, die uns dabei helfen können, das Immunsystem und somit die Leistungsfähigkeit unseres Organismus zu stärken? Liegt es nicht in unseren Händen, uns gesund und vielseitig zu ernähren, uns zu bewegen und Strategien gegen Stress und Überforderung zu entwickeln? Sollten wir es wirklich „Glück“ nennen, wenn wir eine Krankheit überstehen oder sind wir es eher gewohnt, unsere Fähigkeiten bezüglich der eigenen Genesung nicht anzuerkennen, sie sogar zu negieren? Haben wir nicht vielmehr im Laufe unserer Sozialisation gelernt, unsere Gesundheit in die Hände derer zu legen, die uns glauben machen, dass Spritzen, Tabletten und Impfungen das Mittel der Wahl sind, um gesund zu werden und zu bleiben? Haben die Menschen im Laufe der Zeit womöglich aufgehört, den Regulationskräften ihres Körpers zu vertrauen und erleben sie deshalb jede Störung – jede Krankheit – als etwas Angstbesetztes, Heimtückisches und Bedrohliches, etwas, das bekämpft werden muss oder bestenfalls nie auftreten sollte? Und haben die Menschen im gleichen Zuge beschlossen, den Tod als Folge des Lebens abzutrennen, ihn als etwas Unnatürliches hinzustellen? Ist das womöglich der Grund, weshalb sich die Angst vor Krankheit und Tod – vor der Unberechenbarkeit des Lebens – ins Unendliche steigern lässt?

Zuversichtlich durch die Zeit

Wenn wir uns vor Augen führen, dass trotz der aktuellen Infektionszahlen(1) nur wenige Menschen an Covid-19 erkranken, sehr viele Menschen folgenlos genesen(2), noch weniger am Virus sterben(3) und eine lang anhaltende Immunität besteht, so ist das doch durchaus vielversprechend. Auch die wissenschaftliche Erkenntnis, dass nur zehn Prozent der hochbetagten, vorerkrankten Menschen, die an Covid-19 erkranken, in Verbindung mit dem Virus und nicht am Virus sterben, finde ich tröstlich. Es trüge sicher zu einer positiven Grundstimmung bei, wenn wir nicht ausschließlich auf die Infektionszahlen schauen, sondern immer auch den Gesamtkontext betrachten würden. Wenn wir sowohl den demographischen Aspekt einer Gesellschaft, die Leistungsfähigkeit eines Gesundheitssystems und den Gesundheitszustand der Bevölkerung in unsere Betrachtungen miteinbeziehen und es ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung setzen würden, so zeichnet sich ein weniger dramatisches Bild ab. Wenn wir zudem berücksichtigen, dass jeder Mensch, gleichgültig wie alt er ist, einen Beitrag zur Stärkung seines Immunsystems leisten kann, so sollte uns auch das auf lange Sicht zuversichtlich stimmen. Es ist sicher sinnvoller, sich der eigenen Gesundheitsverantwortung zu stellen und sich aktiv mit der Gesunderhaltung zu beschäftigen, als einem Impfstoff zu vertrauen, über den noch niemand sagen kann, wie er wirklich wirkt und auch bislang nicht bekannt ist, welche Langzeitschäden möglicherweise durch ihn ausgelöst werden können.

Wenn wir den Blick nicht ausschließlich auf die Missstände, sondern vor allem auf die eigenen Möglichkeiten richten, so können wir durchaus optimistisch sein. Wenn wir uns dann noch von Meldungen fernhalten, die wir als beängstigend und destabilisierend empfinden, so rücken wir uns selbst ein Stückchen näher und stärken das Vertrauen, dass uns befähigen wird, auch in Zukunft den Herausforderungen des Lebens unerschrocken entgegenzustehen.

Zahlen und Fakten:

Gesamtbevölkerung 83,1 Millionen Bundesbürger (Stand 06/2020)

(1) von 83 100 000 Menschen sind aktuell 288.120 Menschen mit Covid-19 infiziert

(2) von 83 100 000 Menschen sind aktuell 779.500 Menschen wieder genesen

(3) von 83 100 000 Menschen sind aktuell 17.123 in Verbindung mit Covid-19 verstorben

(https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/fallzahlen-coronavirus-1738210// Stand 02.12.2020)

 

Mehr von Alexa Förster findet ihr auf ihrem Blog: Herzschreiben

 

 

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