Aktuelle Wirklichkeit

So heißt die Ausstellung des Malers Redzep Memisevic im Bad Salzufler Fachwerk.

Mädchenhafte Gestalten, mit sich auflösenden Konturen, wie in einem flüchtigen Traum. Man kann sich schnell in der Betrachtung dieser lichtdurchfluteten Bilder verlieren.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22.10.2017.

Das Fachwerk
Künstler in Bad Salzuflen e. V.
Pfarrkamp 8
32108 Bad Salzuflen
+49 (0) 5222 85308
www.dasfachwerk.de

Öffnungszeiten:
Die-Fr.: 17.00 – 19.00 Uhr
Sa, So.: 15.00 – 18.00 Uhr

Lesen Sie auch: Maler des Lichts und der Frauen

Kennst du das auch?

Kennst du das auch, daß manchesmal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt?

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, weinst ohne Halt – Kennst du das auch?

Hermann Hesse

Das Bild stammt vom Bad Salzufler Maler Redzep Memisevic

Brot und Rosen für die Frauen dieser Welt

rezep memisevic Living in OWL

Heute ist der 8. März. Internationaler Tag der Frau. Ein Tag der Solidarität im Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen, der schon eine über hundertjährige Tradition hat.

„Brot und Rosen“ lautete im Jahre 1912 die Parole von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die  gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit streikten. Das dazugehörige Gedicht von James Oppenheim wurde zu einem zentralen Element der Gewerkschafts- und Frauenbewegung.

Seit damals wurde zwar viel erreicht, aber auch im 21. Jahrhundert leiden noch unzählige Frauen und Mädchen unter Diskriminierung, Gewalt und Abhängigkeit.

Ihnen überreiche ich – von Frau zu Frau – Brot, Rosen und Gedanken der Verbundenheit.

Das Bild hat übrigens der Bad Salzufler Maler Redzep Memisevic gemalt. Es strahlt die Eleganz der Kraft aus, zu der Frauen in der Lage sind, und passt gut zu diesem Tag.

Mehr über diesen Künstler können Sie in diesem Artikel lesen.

 

Redzep Memisevic – Ausstellung in Löhne

Bild Rezep Living in OWL

Frauen, mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum, sind das Lieblingsmotiv des Bad Salzufler Malers Redzep Memisevic.

Wer sich in diesen Traum entführen lassen möchte, ist herzlich zu seiner Ausstellung eingeladen. Vom 26. März bis zum 20. Juni 2015 hängen seine Bilder in der Galerie in der Werretalhalle in Löhne (Alte Bünder Straße 14). Ausstellungseröffnung ist am 26. März 2015 um 19.30 Uhr.

Grüße an die Frauen OWLs

Heute möchten wir auf Bielefelds weibliche Seite hinweisen: denn die ist unglaublich spannend, mitreißend, überraschend. Und jetzt auch interaktiv.

 

800-Jahre-Bielefeld_LogoJPGklein

Frauen haben Geschichte geschrieben. Bielefelder Geschichte. Die Liste der Namen ist beeindruckend: Bekannte Unternehmerinnen, Politikerinnen, Vertreterinnen bedeutender Institutionen, Künstlerinnen. Daneben gibt es aber auch Frauen, die eher im Hintergrund gewirkt haben oder heute noch wirken.

800 Jahre Bielefeld – das sind auch 800 Jahre Geschichte und Geschichten von und über Frauen in unserer Stadt. Entdecken Sie eine Seite Bielefelds, die in dieser Form noch nie so umfassend recherchiert und dokumentiert worden ist. Viel Spaß beim Durchstöbern dieses unglaublich weiblichen Internetauftritts.

Und hier noch ein Aquarell des Bad Salzuflener Malers Redzep Memisevic, eines Künstlers, der die Frauen liebt, was sich in seinen unzähligen Werken widerspiegelt.

Aquarell von Redzep Memisevic
Aquarell von Redzep Memisevic

Phantasie für Borgholzhausen

Einladungskarte Redzep Memisevic

Seine Gemälde zeigen immer Frauen. Mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum….

Redzep Memisevics neue Ausstellung „Leuchtende Phantasie“ wird am Sonntag, den 2. März 2014 um 11.15 Uhr in Borgholzhausen eröffnet. Sie dauert bis zum 11. April. Lassen Sie sich bezaubern!

Ausstellung Redzep Memisevic in Lage

Einladung Lage Technikum

“Frauen male ich, und nicht die Männer, weil die Frauen durch ihre Kleider, ihre Art, sich zu schmücken, zu frisieren und zu schminken, viel mehr Möglichkeiten ergeben für Farbe.“

Lust auf die zarte und lichtvolle Welt der Frauen von Redzep Memisevic? Sie finden sie ab dem 19. Januar 2014 im Technikum Lage.

Maler des Lichts und der Frauen

Bad Salzuflen – Nähe Kurpark. In einem schönen alten Haus lebt und arbeitet Redzep Memisevic. In Belgrad geboren und dort an der Kunstakademie studiert, führte ihn ein Stipendium zunächst für ein Jahr an die Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler von Professor Karl-Otto Götz. Er lernte seine zukünftige Frau Antje kennen und verlängerte sein Stipendium um ein weiteres Jahr.

Redzep Memisevic in seinem Atelier

„Meine frühen Werke habe ich in dunklen Farben gemalt. Aber als ich geheiratet habe, wurden die Farben schon heller und mit jedem Kind immer fröhlicher“, erzählt Memisevic.

„Vor dem Ausgehen“ Öl auf Leinwand

Nach dem Ende seines Studiums wohnte er zunächst in Schleiden, wo er als Kunsterzieher an der dortigen Realschule arbeitete. Schon bald zog er mit seiner Familie nach Bad Salzuflen, „weil meine Frau Wilhelmshavenerin ist, und wir es näher zu ihren Eltern haben wollten“. In Bad Salzuflen war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 am Gymnasium Aspe als Kunsterzieher tätig. „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Freude gemacht. Und es ist ein großes Glück, dass ich mich immer der Kunst widmen konnte. Morgens in der Schule und nachmittags in meinem Atelier.“

„Im Interieur“ Öl auf Leinwand

Ein Füllhorn an Bildern breitet sich vor dem Betrachter aus. Immer sind es Frauen, mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum. „Frauen male ich, und nicht die Männer, weil die Frauen durch ihre Kleider, ihre Art, sich zu schmücken, zu frisieren und zu schminken, viel mehr Möglichkeiten ergeben für Farbe. Männliche Gestalten sind da doch eher langweilig. Bei den feinen Farben und Übergängen kann ich doch keinen Holzfäller malen.“ erklärt er schelmisch lächelnd.

„Das geschmückte Denkmal“, Öl auf Leinwand

Ebenfalls wunderschön anzusehen sind die Akt-Aquarelle, die der Künstler mit wenigen treffsicheren Pinselstrichen, beinahe spielerisch zu Papier bringt. Auch hier sind die Figuren nicht durchgearbeitet, lassen also Raum für persönliche Auslegungen.

Weiblicher Akt, Aquarell

Ruhestand? Sicher nicht. In seinem Kopf sind noch zu viele Bilder, die gemalt werden wollen. „Ein spezielles Lieblingsbild habe ich nicht, ich mag eigentlich alle“. Das verwundert nicht.

Redzep Memisevic ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und des Lippischen Künstlerbundes sowie Gründungsmitglied der Bad Salzufler Künstlervereinigung „Das Fachwerk„. Was tut er, wenn er nicht malt? „Ich spiele leidenschaftlich gern Schach und war auch schon einige Male Stadtmeister. Außerdem habe ich vor kurzem Türkisch gelernt, weil ich es liebe, im Türkeiurlaub mit den Menschen Tee zu trinken und mich dabei mit ihnen in ihrer Landessprache zu unterhalten.“

Wer mehr über diesen außergewöhnlichen Künstler erfahren möchte, kann den zu seinem 70. Geburtstag erschienenen und von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe herausgegebenen Bildband im Buchhandel oder bei amazon erwerben.

Bildband „Memisevic“

Kontakt:
Redzep Memisevic
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-12642
E-Mail: memisevic@gmx.de
Homepage: http://www.memisevic.de/ und http://www.akt-aquarelle.de/home.html

Malgruppen von Redzep Memisevic stellen aus

Die VHS-Malgruppen von Redzep Memisevic

Was haben die Malgruppen gelernt beim Salzufler „Maler des Lichtes und der Frauen“, Redzep Memisevic? Das kann man sich jetzt im „Das Fachwerk“ anschauen, wo die beiden Gruppen des Künstlermitgliedes Memisevic ausstellen.

Monika Vesting stellt im Bad Salzufler Fachwerk aus

Ausstellung Monika Monika Vesting im Bad Salzufler Fachwerk

Am nächsten Sonntag (29. April) eröffnet im Bad Salzuflener „Fachwerk“ (Pfarrkamp 8
32108 Bad Salzuflen) um 17:00 Uhr die Ausstellung der Bielefelder Künstlerin Monika Vestings. Dazu schreibt sie selbst:

Zu meiner Arbeit, der Archäologie des Alltags

Ich suche nicht, ich finde. Der Anfang meiner Arbeit ist die Begegnung mit den Dingen: Überall im Alltag, auf Dachböden, in Kellern, im Haushalt und in der Arbeitswelt entdecke ich vergessene und ausrangierte Gegenstände, die mich in ihrer sinnlichen Präsenz inspirieren. Das Finden verlangt die Fähigkeit, vom Gebrauchsaspekt des Gegenstandes, dem Nutzen oder der konventionellen Funktion abzusehen. Aus seinem Umfeld isoliert, entwickelt das Fundstück ein Eigenleben: Seine Schönheit in Material und Form wird sichtbar, es entfaltet seine Poesie und darf ein zweites Leben beginnen – der Betrachter kann es neu entdecken.

Nach dem Finden sammle ich: Ich isoliere die Fundstücke aus ihrer gewohnten Umgebung und trage sie in mein Atelier. Dort lasse ich sie sich vermehren – es entsteht eine Menge!

Meine gestalterische Arbeit ist, ihnen einen neuen Rahmen zu geben – selbst gebaut oder ein weiteres Fundstück: eine alte Schublade, eine ausrangierte Kiste. Bei der Herstellung meiner Objekte lebe ich aus der Fülle und arbeite mit Prinzipien der Ansammlung, Reihung, Wiederholung. Ich habe einen ordnenden Blick und gebe den Gegenständen Zusammenhang und Rhythmus. Aus dem Zusammensetzen des Vielen entsteht eine Einheit, die aus Vielfalt besteht.

Wenn ich dem Betrachter damit Einblicke in eine andere Welt öffne, sinnliche Erfahrung, Neugier, Erinnerung, ein »Déjà-vu“ oder ein Schmunzeln entlocke, habe ich gute Arbeit geleistet.

Monika Vesting Objekte | Assemblagen
Atelier: Karlstraße 3 33602 Bielefeld
http://www.monika-vesting.de

Galerie K: „Allein der Rahmen, den ein Bild erhält….

auch wenn es ein berühmter Pinsel malt,
macht, dass es seltsam und bezaubernd
strahlt, aus endloser Natur herausgestellt
.“

Schon Charles Baudelaire, von dem dieses Zitat stammt, wusste, dass ein Rahmen unverzichtbar ist, um die Schönheit eines Meisterwerks hervorzuheben. „Aber es muss kein Meisterwerk sein. Auch eine Kinderzeichnung oder ein Kalenderblatt kommen mit dem passenden Rahmen viel besser zur Geltung“, erklärt uns Kathrin Stehmann, Inhaberin der Galerie K in Herford.

Kathrin Stehmann, hübsch umrahmt

Die Auswahl ist riesig. Ungefähr 1.500 Muster hat Kathrin Stehmann zur Auswahl. Vom Naturholzrahmen bis hin zum Vergolderrahmen mit Über-Eck-Verarbeitung ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

Kathrin Stehmann ist von Haus aus Buchbindermeisterin und daher vertraut im Umgang mit empfindlichem Papier. Vor 13 Jahren eröffnete sie die Galerie K und umrahmt seitdem alles, was die Kunden aus Herford und den umliegenden Gebieten ihr in das Geschäft bringen. Der Unterschied zum Wechselrahmen, den man in jedem Möbelhaus kaufen kann, ist groß. „Erstens passe ich den Rahmen an jede Bildgröße individuell an. Zweitens, und das ist sehr wichtig, wird von mir das Bild staubdicht konservierend eingesetzt. Das heißt, es können sich später keine Gewittertierchen oder Staubpartikel zwischen Glas und Bild verirren.“

Ein Bild des Herforder Künstlers Wolfgang Heinrich

Viele regionale Künstler wie Redzep Memisevic, Claudia Küster, Renate Hüsges, Willi Landsknecht und Wolfgang Heinrich sowie der Berliner Maler Klaus Fußmann geben der Galerie K regelmäßig Bilder in Kommission. Wer also noch leere Wände hat oder seinem Zuhause einen neuen Look verpassen möchte, findet bei Kathrin Stehmann Im- und Expressionistisches, Sachliches und Modernes in großer Auswahl und Farbenpracht.

Galerie K in der Hämelinger Straße 10

Zwei Objekte fallen ins Auge. Ein großer hängender „Mond“ und eine Schale, beides bedeckt mit Fragmenten von Goldfolie. Es sind Kunstwerke einer Vergolderin aus der Umgebung.  „Die Einzigartigkeit der Oberfläche wird für den Betrachter immer wieder eine Überraschung bereithalten. Jeder Luftzug, jeder Lichteinfall verändert es für einen Augenblick. Ein Augenblick, in dem sich das Hinschauen lohnt.“

Goldobjekte

Öffnungszeiten der Galerie K

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 13.00 Uhr, 15.00 bis 18.00 Uhr
Samstags: 10.00 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung.
Montags geschlossen

Galerie K
Hämelinger Straße 10
32052 Herford
Telefon und Fax: 05221-919118
E-Mail: galerie-k@web.de
Homepage: www.galeriek-herford.de

Bilder einer Ausstellung

Rezep Memisevic" "Hommage an Velasquez"
Zivana Schmilgun (Violine) und Anke Gawlik (Klavier)

Modest Mussorgskis berühmter Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ erklang zwar gestern Abend nicht bei der Vernissage „Brackweder Kulisse zeigt Redzep Memisevic„, aber Zivana Schmilgun (Violine), Landsfrau des in Belgrad geborenen Bad Salzufler Malers, und Anke Gawlik aus Herford (Klavier) boten mit dem 1. Satz aus Dvoraks  Sonatine G-Dur Op. 100 und Mozarts Sonate KV 545 2. Satz durchaus Adäquates zur musikalischen Untermalung. Nach der Eröffung der Ausstellung (bis 8. März) im Bezirksamt des Bielefelder Stadtteiles mit 34 leuchtenden, teils großformatigen Werke durch Brackwedes stellvertr. Bezirksbürgermeister Franz- Peter Diekmann  sprach Theo Schäfer von der Bad Salzufler Künstlervereinigung Fachwerk e.V. einen Satz aus, wie er besser die Bilder von Redzep Memisevic nicht beschreiben kann: „Ein aufmerksamer Betrachter kann nachvollziehen, wie die Erscheinungen aus der Unbestimmtheit Gestalt annehmen, und von Licht und Schatten umspielt, sich wieder auflösen“.

Redzep Memisevic mit Frau Antje und Franz-Peter Diekmann. Theo Schäfer (rechts)

Redzep Memisovic „Maler des Lichts und der Frauen“ Bezirksamt Bielefeld-Brackwede Germanenstraße 22. Mo-Sa. 16 – 19 h. So. und Feiertage 11 – 18 h.

Redzep Memisevic – Ausstellung in Brackwede

Die Brackweder Kulisse zeigt vom 9. Februar bis zum 8. März 2012 Werke von Redzep Memisevic, des „Malers des Lichts und der Frauen„.

Living in OWL
Einladung zur Vernissage am 09.02.2012

Kunst erleben in Lippe – Offene Ateliers am 12. und 13. November

Nun schon zum 13. Mal öffnen Künstler aus Lippe ihre Ateliers, um ins Gespräch mit Kunstfreunden zu kommen und die Vielfalt der lippischen Kunstszene einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die „Offenen Ateliers“ sind mittlerweile zur festen Einrichtung geworden und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Auch der Bad Salzufler Maler Redzep Memisevic, über den Living in OWL bereits berichtete, freut sich auf inspirierende Gespräche.

Redzep Memisevic in seinem Salzufler Atelier

Samstag und Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr können Sie in der von-Stauffenberg-Straße 30 a in 32105 Bad Salzuflen seine zahlreichen ausdrucksstarken Ölbilder und Akt-Aquarelle bewundern. Dieses Atelier ist wahrlich ein Erlebnis!

"Mit dem kleinen Torso" Öl auf Leinwand
Akt Aquarell

Die Bewunderung des Denkmals

"Die Bewunderung des Denkmals", Öl auf Leinwand

Hier ein weiteres Bild aus dem Atelier des Bad Salzufler Malers Redzep Memisevic.

Weitere Bilder von ihm können Sie übrigens vom 4. Dezember 2011 bis zum 8. Januar 2012 im Robert-Koepke-Haus Schieder-Schwalenberg bewundern. Die Ausstellung „Und ewig lockt das Weib“ gibt einen Einblick in die vielseitige, qualitätsvolle, lebendige lippische Kunstszene. Vertreten sind Werke aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie Malerei, Installation, Skulptur oder Fotografie.

Maler des Lichts und der Frauen – Redzep Memisevic

Bad Salzuflen – Nähe Kurpark. In einem schönen alten Haus lebt und arbeitet Redzep Memisevic (74). In Belgrad geboren und dort an der Kunstakademie studiert, führte ihn ein Stipendium zunächst für ein Jahr an die Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler von Professor Karl-Otto Götz. Er lernte seine zukünftige Frau Antje kennen und verlängerte sein Stipendium um ein weiteres Jahr.

Redzep Memisevic in seinem Atelier

„Meine frühen Werke habe ich in dunklen Farben gemalt. Aber als ich geheiratet habe, wurden die Farben schon heller und mit jedem Kind immer fröhlicher“, erzählt Memisevic.

"Vor dem Ausgehen" Öl auf Leinwand

Nach dem Ende seines Studiums wohnte er zunächst in Schleiden, wo er als Kunsterzieher an der dortigen Realschule arbeitete. Schon bald zog er mit seiner Familie nach Bad Salzuflen, „weil meine Frau Wilhelmshavenerin ist, und wir es näher zu ihren Eltern haben wollten“. In Bad Salzuflen war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 am Gymnasium Aspe als Kunsterzieher tätig. „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Freude gemacht. Und es ist ein großes Glück, dass ich mich immer der Kunst widmen konnte. Morgens in der Schule und nachmittags in meinem Atelier.“

"Im Interieur" Öl auf Leinwand

Ein Füllhorn an Bildern breitet sich vor dem Betrachter aus. Immer sind es Frauen, mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum. „Frauen male ich, und nicht die Männer, weil die Frauen durch ihre Kleider, ihre Art, sich zu schmücken, zu frisieren und zu schminken, viel mehr Möglichkeiten ergeben für Farbe. Männliche Gestalten sind da doch eher langweilig. Bei den feinen Farben und Übergängen kann ich doch keinen Holzfäller malen.“ erklärt er schelmisch lächelnd.

"Das geschmückte Denkmal", Öl auf Leinwand

Ebenfalls wunderschön anzusehen sind die Akt-Aquarelle, die der Künstler mit wenigen treffsicheren Pinselstrichen, beinahe spielerisch zu Papier bringt. Auch hier sind die Figuren nicht durchgearbeitet, lassen also Raum für persönliche Auslegungen.

Weiblicher Akt, Aquarell

Ruhestand? Sicher nicht. In seinem Kopf sind noch zu viele Bilder, die gemalt werden wollen. „Ein spezielles Lieblingsbild habe ich nicht, ich mag eigentlich alle“. Das verwundert nicht.

Redzep Memisevic ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und des Lippischen Künstlerbundes sowie Gründungsmitglied der Bad Salzufler Künstlervereinigung „Das Fachwerk„. Was tut er, wenn er nicht malt? „Ich spiele leidenschaftlich gern Schach und war auch schon einige Male Stadtmeister. Außerdem habe ich vor kurzem Türkisch gelernt, weil ich es liebe, im Türkeiurlaub mit den Menschen Tee zu trinken und mich dabei mit ihnen in ihrer Landessprache zu unterhalten.“

Wer mehr über diesen außergewöhnlichen Künstler erfahren möchte, kann den zu seinem 70. Geburtstag erschienenen und von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe herausgegebenen Bildband im Buchhandel oder bei amazon erwerben.

Bildband "Memisevic"

Kontakt:
Redzep Memisevic
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-12642
E-Mail: memisevic@gmx.de
Homepage: http://www.memisevic.de/ und http://www.akt-aquarelle.de/home.html