Untrennbar: Bünde und Zigarren

Bünde. Die Zigarrenstadt

Früher, als das Rauchen von Tabak noch nicht staatlichen und gesundheitlichen Reglementierungen unterlag, gab es die große Zeit der kleinen Mittelstadt Bünde.  Zweitgrößte Stadt im Kreis Herford. Ein Tönnies Wellensiek hatte in Bremen das Zigarrenmachen gelernt, brachte das braune Gold in der Kiepe auf dem Rücken in die kleine Stadt und fing 1843 in seinem Elternhaus mit einem kleinen Betrieb an. Die Industrie wuchs rasant. Ende des 19. Jahrhunderts gab es über 20 Zigarrenfabriken, von denen heute noch Arnold André und August Schuster existieren und produzieren.
Eines der Wahrzeichen der Stadt: Der Tabakspeicher

Von einstigen Reichtum der Zigarrenstadt zeugen heute noch nicht nur viele Fabrikantenvillen im Stadtgebiet sondern auch der Tabakspeicher am Bahnhof. Erbaut im Stil der norddeutschen Klinkerbauweisen ist er in seiner einstigen Bestimmung in Betrieb.
Prächtiger Bau an der Wasserbreite

Die Else durchfließt das Stadtgebiet

 

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