Keine Langeweile in den Sommerferien

Westfalen-Lippe (lwl). Bald beginnen die Sommerferien – sechs Wochen, die für Kinder und Jugendliche lang werden können. Die Freizeitangebote in den Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) helfen: Zum Beispiel Körbe flechten und Brotbacken im LWL-Freilichtmuseum Detmold oder Herstellung von Cremes aus selbst geernteten Kräutern im Kloster Dalheim, LWL-Museum für Klosterkultur – der Sommer wird abwechslungsreich.

In den Sommerferien gibt es im LWL-Freilichtmuseum Detmold ein abwechslungsreiches Programm für Kinder an. Foto: LWL

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe):
Aktionen von Märchennachmittagen bis hin zu selbst geflochtenen Pflanzkörbchen warten auf die größeren und kleineren Kinder im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Los geht es bereits am eintrittsfreien Freitag vor den Sommerferien (13.7.) um 14.30 und 16 Uhr mit dem Märchennachmittag „Die Kinder aus Bullerbü“. Hier können die Kinder der Geschichte Astrid Lindgrens lauschen. Am darauffolgenden Wochenende (14. und 15.7.) stellen die Kinder jeweils von 15 bis 17 Uhr Seedballs (Saatbälle) her, die zu Hause im Beet oder auf dem Balkon Blumenbeete entstehen lassen.

Das Ferien-Kinderprogramm aus der Reihe „Naturbegegnungen“ startet am Sonntag (15.7.) unter dem Motto „Wilden Bienen muss geholfen werden“. Von 11 bis 14 Uhr können Kinder mehr über die Wildbienen lernen und anschließend Nisthilfen für die Tiere herstellen. Am Dienstag (17.7.) geht es von 14 bis 17 Uhr weiter auf Entdeckertour – „Die Wiese lebt“. Dabei erkunden die Teilnehmer die Wiese mit Becherlupe und Insektenstaubsauger. Einen Tag später (18.7.) dreht sich von 14 bis 17 Uhr alles um die Weiterlesen „Keine Langeweile in den Sommerferien“

Kultur-Kooperation: Freier Eintritt in 31 Museen mit der LWL-Museumscard

„Wir wollen Besuchern die Möglichkeit geben, die vielfältige Museumslandschaft NRWs noch besser und vor allem preisgünstiger entdecken zu können“, sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Mit der LWL-Museumskarte haben Besucher freien Eintritt in 31 Museen in NRW.  Foto: LWL
Mit der LWL-Museumskarte haben Besucher freien Eintritt in 31 Museen in NRW.
Foto: LWL

Und so haben Besitzer einer Jahreskarte für die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auch freien Eintritt in die Museen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Umgekehrt gilt das gleiche: Wer eine LVR-Museumskarte besitzt, kann die LWL-Museen ebenfalls kostenlos besuchen.

Mit einer Museumskarte des LWL oder des LVR haben Besucher Zugang zu den Dauerausstellungen in über 30 Museen in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören neben den 14 Schauplätzen der Industriemuseen der beiden Landschaftsverbände auch die LWL-Freilichtmuseen in Detmold und Hagen, das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, der LVR-Archäologische Park in Xanten oder das Max Ernst Museum Brühl des LVR.

Die LWL-Museumscard kostet für ein Jahr 35 Euro für bis zu zwei Erwachsene mit ihren Kindern und 25 Euro (ermäßigt 10 Euro) für Einzelpersonen. Sie kann online unter www.lwl-museumscard.de sowie vor Ort in den meisten Museen gekauft werden.

Volles Programm zu Ostern im Freilichtmuseum

Eierfärben wie zu Urgroßmutters Zeiten, eigene Osterkörbchen flechten oder Holzrücken mit Kaltblutpferden: Rund um die Ostertage wird selbst Feiertagsmuffeln im LWL-Freilichtmuseum Detmold nicht langweilig.

Zeigt her eure Hände: Beim Herstellen der Saatgut-Bälle im LWL-Freilichtmuseum Detmold darf in der Erde gewühlt werden.  Foto: LWL
Zeigt her eure Hände: Beim Herstellen der Saatgut-Bälle im LWL-Freilichtmuseum Detmold darf in der Erde gewühlt werden. Foto: LWL

Bereits am ersten Tag der neuen Saison am Mittwoch (1.4.) können Familien und Kinder ab sechs Jahren einen „Ausflug in die Welt der Vögel“ unternehmen. Bei einem Museumsspaziergang lernen die Teilnehmer zunächst die häufigsten Singvögel kennen, ehe sie gemeinsam einen Nistkasten bauen. Die Kosten für den Kurs betragen sechs Euro, hinzu kommen zwölf Euro Materialbeitrag. Begleitende Eltern sind frei. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Museumseingang. Mitzubringen sind Arbeitskleidung, Hammer, ein kleiner Schraubendreher und Verpflegung.

Wer den Osterhasen ein wenig unterstützen und für ihn ein Körbchen flechten möchte, hat am selben Tag um 10, 13 oder 15.30 Uhr im Lauschhaus die Gelegenheit dazu. Die Kursgebühr beträgt acht Euro, hinzu kommen Materialkosten von ebenfalls acht Euro. Die Chance, ein Osterkörbchen zu flechten, bietet sich auch noch einmal am Karfreitag (3.4.) um 11, 13.15 und 15.30 Uhr.

Wem es noch an Dekoration für das Osterkörbchen zu Hause fehlt, der ist beim Programm „Ostereierei“ am Gründonnerstag (2.4.) und beim offenen Mitmachprogramm „Eierfärben nach Urgroßmutterart“ am Freitag (3.4.) im LWL-Freilichtmuseum an der richtigen Adresse. Bei diesen Angeboten entstehen aus ausgeblasenen Eiern auf natürliche Art gefärbte und mit Pflanzenmustern versehene Augenweiden für den Ostertisch. Die Kosten für den Workshop „Ostereierei“ betragen sechs Euro, begleitende Eltern sind frei. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Museumseingang. Jedes Kind sollte drei rohe Eier mitbringen. Beim Mitmachprogramm „Eierfärben nach Urgroßmutterart“, das von 11 bis 17 Uhr im Haus Düsterdieck stattfindet, sind lediglich Materialkosten in Höhe von einem Euro pro Ei zu entrichten. Es können aber auch Eier mitgebracht werden, dann reduziert sich der Materialbeitrag auf 50 Cent pro Ei.

„Rund ums Ei“ dreht sich alles am Karsamstag (4.4.) in der „Filzwerkstatt“. Bei dem offenen Mitmachprogramm filzen Familien von 10 bis 12 Uhr oder von 14 bis 16 Uhr gemeinsam im Lauschhaus Eierwärmer. Dabei fallen pro Eierwärmer drei Euro Materialkosten an.

Auch nach den Osterfeiertagen lässt sich Einiges im LWL-Freilichtmuseum unternehmen. Von Mittwoch (8.4.) bis Freitag (10.4.) besteht jeweils von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, das Holzrücken mit einem Kaltblutpferd selbst auszuprobieren. Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Verpflegung, die Kosten für den dreitägigen Kurs liegen bei 35 Euro plus einmalig Museumseintritt. Für diesen Workshop ist eine Anmeldung bis zum 2. April erforderlich.

Passend zum Start in die neue Pflanzsaison beginnt am Freitag (10.4.) auch der erste Workshop zum Thema Saatgut. Von 15 bis 17 Uhr lernen Kinder von sechs bis 13 Jahren die Artenvielfalt in Gärten und auf den Speisezetteln kennen und stellen im Haus Düsterdieck kleine Saatgut-Bälle her. Die Kursgebühr beträgt vier Euro, hinzu kommen zwei Euro Materialkosten.

Zu allen Kursen, außer den offenen Mitmachprogrammen, ist eine Anmeldung im Infobüro unter Tel. 05231 706104 erforderlich. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muss doch Frühling werden.

Mühle Living in OWL

Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.

IMG_8837 Living in OWL

Drum still! Und wie es frieren mag,
o Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.

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Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden,
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muss doch Frühling werden.
Emanuel Geibel
(1815-1884)

Fotos: Sissi Moimoiali bei einem Spaziergang durch das Freilichtmuseum Detmold

Museumsadvent mit historischen Spielen in Detmold

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Detmold (lwl). Gesellschaftsspiele zu verschenken und anschließend gemeinsam auszuprobieren, gehört für viele Menschen untrennbar zu Weihnachten und hat eine lange Tradition. Daher stellt das LWL-Freilichtmuseum Detmold bei seinem diesjährigen Museumsadvent das Thema „Historische Spiele“ in den Mittelpunkt. Am zweiten Adventswochenende, vom 6. bis 8. Dezember, können die Besucher im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zudem etwas über die Weihnachtsvorbereitungen um 1900 erfahren und die besondere Atmosphäre im stimmungsvoll illuminierten Paderborner Dorf genießen.

„Kindheitserinnerungen an Weihnachten beinhalten in fast allen Fällen auch das gemeinsame Spielen in der Familie“, so Projektleiterin Katharina Schlimmgen. In einer Ausstellung zum Thema „Historische Spiele“ werden verschiedene Spiele aus der Sammlung des LWL-Museums präsentiert. Quartette, Würfel- und Ratespiele, Kriegsspiele oder aufwendige Brettspiele können bestaunt werden. „Es freut uns sehr, dass wir in diesem Jahr, passend zum Thema, auch das Spielen als Programmpunkt ausbauen konnten“, berichtet Schlimmgen. So ist nun, zusätzlich zum Samstag, auch der Sonntag „Spieletag“ im Haus Düsterdieck. Neben den Highlights aus den Auswahllisten „Spiel des Jahres 2013“ und „Kinderspiel des Jahres 2013“ stehen empfehlenswerte Spiele in allen Schwierigkeitsstufen und für alle Altersgruppen zum Testen unter fachkundiger Anleitung und zum Kaufen bereit.

Die nach historischen Vorbildern eingerichteten Weihnachtsstuben in den Häusern geben darüber hinaus einen Eindruck, wie und wann genau das Weihnachtsfest früher gefeiert wurde und wie sich die Traditionen um die Jahrhundertwende veränderten.

Alte Handwerkstradition gibt es in den historischen Häusern zu bewundern, an allen drei Tagen kann man beim Schmieden, Schnitzen, Backen, Seilen, Drechseln oder Kerzenziehen zuschauen oder selbst Hand anlegen. Das Selbermachen steht auch beim Basteln von Adventsschmuck und Baumanhängern im Lauschhaus im Mittelpunkt. In den festlich dekorierten Buden rund um den Teich im „Paderborner Dorf“ gibt es Handwerkliches und Kunsthandwerkliches zu kaufen. Posaunenklänge, Märchenerzähler und ein kleines Marionettentheater runden das Programm ab.

„Was unseren Museumsadvent neben dem Erinnern an die Weihnachtsvorbereitungen um 1900 besonders auszeichnet, ist die jedes Jahr variierende kunstvolle Beleuchtung der Wege und historischen Häuser“, erklärt LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Carstensen. „Auch das Serviceangebot ist sicherlich etwas Besonderes. So bieten wir unseren Gästen in Kooperation mit der Stadtverkehr Detmold einen kostenlosen Buspendelverkehr innerhalb des Museums an.“ Und auch für die bequeme Anreise ins Museum ist gesorgt. So können die Besucher an diesen drei Tagen in den Bussen der Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD) beispielsweise bereits Eintrittskarten für den Museumsadvent lösen, die gleichzeitig als Fahrschein gelten. Zudem werden Sonderbusse eingesetzt.

Parken und Busservice
Während der Veranstaltungstage fährt zusätzlich ein Pendelbus von den großen Parkplätzen der Innenstadt (Kaiser-Wilhelm-Platz, Kronenplatz, Doktorweg/Lustgarten, Bezirksregierung, Parkhaus Hornsche Straße, Musikhochschule) direkt zum Haupteingang des Museums. Den Fahrplan der SVD und des Sonderverkehrs ist unter http://www.stadtverkehr-detmold.de zu sehen.

Das Programm mit Öffnungszeiten, Preisen und allen Veranstaltungen findet sich auch im Internet unter: http://www.museumsadvent.lwl.org.

Hier können Sie sich den Flyer der Veranstaltung herunterladen.

Vorverkauf
Innerhalb Detmolds sind im Vorverkauf an folgenden Orten Karten erhältlich: im LWL-Freilichtmuseum Detmold, bei der Stadtverkehr Detmold GmbH, Rosental 13, bei der Volksbank Paderborn-Höxter Detmold in der Bismarckstraße 5, und im Hotel Lippischer Hof, Willy-Brandt-Platz 1.

Öffnungszeiten
Freitag, 6.12.2013, von 14 bis 21 Uhr
Samstag, 7.12.2013, von 14 bis 21 Uhr
Sonntag, 8.12.2013, von 11 bis 19 Uhr.

Eintrittspreise
Erwachsene: 8 Euro
Kinder von 6 bis 17 Jahre: 2 Euro

Foto: LWL

Magisches Herbstprogramm im Freilichtmuseum Detmold

Drachen, Rübengeister und Zauberhüte, im LWL-Freilichtmuseum Detmold stecken die Herbstferien bis zum Saisonende am 31. Oktober voller Magie.

Rübengeister

Keine Angst vor Fledermäusen“ heißt es beispielsweise bei den „Naturbegegnungen“ für Kinder ab sechs Jahren am Dienstag, 22. Oktober, bei denen nicht nur die Vorurteile gegenüber den scheuen Nachtjägern abgebaut, sondern auch ein Fledermauskasten angefertigt werden soll.

Nur einen Tag später, am Mittwoch, 23. Oktober, steht das „Drachenbauen“ im Mittelpunkt. Beide Veranstaltungen finden von 14 Uhr bis 17 Uhr statt und kosten jeweils sechs Euro zuzüglich Materialkosten. Für den Drachen- und Fledermauskastenbau wird bei kleineren Kindern die Hilfe eines Elternteils benötigt.

Wie überstehen Frosch, Schnecke und Co. den Winter? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Angebotes „Die Natur geht in den Winterschlaf“ am Donnerstag, 24. Oktober, von 14 Uhr bis 17 Uhr. Auch diese Veranstaltung der Reihe „Naturbegegnungen“ kostet sechs Euro. Für die „Naturbegegnungen“ ist eine Anmeldung unter Tel. 05231/706-104 erforderlich. Treffpunkt ist jeweils der Museumseingang.

An Familien richten sich zwei Mitmachprogramme: In der Filzwerkstatt im Lauschhaus werden am Donnerstag, 24. Oktober, von 14 Uhr bis 16 Uhr „Filzpilze“ angefertigt. Die Materialkosten betragen 4,50 Euro. Am Sonntag, 27. Oktober, werden von 12 bis 17 Uhr nach alter Tradition aus Futterrüben „Rübengeister“ im Haus Düsterdieck geschnitzt. Die Materialkosten betragen zwei Euro pro Rübe. Für die Mitmachprogramme ist keine Anmeldung erforderlich.

Mit Fantasie entsteht bei einem Workshop am Dienstag, 29. Oktober, von 13 bis 16 Uhr aus einem einfachen Filzhut ein „Zauberhut„. Der Workshop für Kinder ab acht Jahren findet im Lauschhaus statt, die Materialkosten betragen sechs Euro.

Weitere Informationen zu allen Ferienprogrammen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Infobüro des Museums unter Tel. 05231 706-104. Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.

Foto: LWL/Sánchez

Der erste Sommerferientag

Vorne links: Waldemar von Living in OWL. Der Gute-Laune-Bär

Heute ist also der erste „offizielle“ Tag der großen Sommerferien. Wer aber glaubt, alle mehr als 2 Millionen Ostwestfalen-Lipper seien auf der Walz, täuscht sich gewaltig. Es gibt welche, die sagen sich „Wir nutzen das mal, um unsere schöne Heimat Ostwestfalen-Lippe zu besuchen“. Zum Beispiel Detmold, die „Hauptstadt“ dieser Region. Mit dem Hermannsdenkmal, der Adlerwarte Berleburg und dem Freilichtmuseum und dem Schloß und der schönen Altstadt.

Die Altstadt von Detmold
Zeit für Flaneure….
…und Eisesser

Vielleicht finden Sie aber auch beim gemütlichen Shoppingbummel die eine oder andere Kleinigkeit, die Sie schon immer haben wollten. Aber nie gekauft haben….

Detmolder Gemütlichkeit

Das Städtchen mit Schloß ist zwar Sitz der Bezirksregierung, aber durchaus unhektisch gemütlich

Alle Regierung geht in Ostwestfalen-Lippe von Detmold aus. Schließlich ist das Städtchen Sitz der Bezirksregierung. Was einem Lipper sicher nicht gefallen würde, bezeichnete man die 73.000-Einwohnermetropole 30 Kilometer östlich von Bielefeld als „Städtchen“. Schließlich war sie doch von 1468 bis 1918 Residenzstadt der Fürsten zu Lippe.

FreilichtmuseumMusikhochschule, Landestheater und das Hermannsdenkmal haben Detmold überregional bekannt gemacht.