Vom Glück des Schreibens …

… können Autorin Alexa Förster und Lektorin Natalie Nicola ein Lied singen … oder es zu Papier bringen. Die beiden Bielefelderinnen haben nicht nur selbst eine tiefe Freude am Spiel mit Worten, sie möchten diese innere Zufriedenheit, die entsteht, wenn Kreativität endlich befreit wird, auch weitergeben.

Und gründeten das Projekt Schreib-Vielfalt, eine Fusion aus Lektorin & Autorin, die Schreibende auf ihrem individuellen Weg in die Öffentlichkeit unterstützt.

Mit der offenen Lesebühne „Lies-WAS! – Die Lese-Lounge“ bietet „Schreib-Vielfalt“ Schreibenden in Bielefeld Gelegenheit, sich mit ihren selbstverfassten Texten zu präsentieren und ein erstes Feedback zu erhalten. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, entspannt und leicht, – ohne Leistungsdruck – einen Zugang zum eigenen Ausdruck zu bekommen und die eigene Wirkung zu erfahren.

Hinter dem Schreiben steht der Wunsch, sich zu zeigen. Mit „Lies-WAS! – Die Leselounge“ sowie der Schreib-Werkstatt-Reihe: „Schreib-WAS!„, „Zeig-WAS!“, „Lass-WAS!“und „Mach-WAS!“ haben es sich die beiden heiteren Freigeister, wie sie sich bezeichnen, zur Aufgabe gemacht, Schreibende auf dem Weg in die selbstsichere Repräsentation eigener Texte zu begleiten. Sie werden dazu ermutigt, der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Alexa Förster und Natalie Nicola bei der Arbeit

Die nächsten Termine:

„Lies-WAS!“ – Sommerfrisches am Samstag, 02.06.2018, um 19:30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Abblätterndes am Samstag, 08.09.2018, um 19.30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Berührendes am Samstag, 01.12.2018, um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Café Künstlerei, Turmstraße 10, 33615 Bielefeld.

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Der fünfzigste Tag

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Nehmen wir uns über Pfingsten doch mal die Zeit, uns des Heiligen Geistes IN UNS bewusst zu werden. Was atmet uns, was hält uns am Leben? Was lässt uns Schönheit erkennen, was schenkt uns Kreativität und Liebesfähigkeit?

livinginowl wünscht ein gesegnetes Pfingstfest.

 

Foto: © icaloin – Fotolia.com

Sanfter Übergang

Ein weiterer Erfahrungsbericht der Rietberger Aurachirurgin Inge Hörster.

Inge Hörster, Aurachirurgin

Mitte April 2018

Schon seit Tagen bin ich innerlich unruhig, angespannt und nervös. Was war nur wieder los? Am 18.04. wurde ich nachts wach, Schweißgebadet – wie immer, wenn etwas ganz Besonderes geschehen sollte.

Ich sah meinen Vater vor mir, der schon seit 22 Jahren tot ist. Er lächelte und breitete seine Arme weit aus. So ausgeglichen und ruhig habe ich ihn selten erlebt. Was wollte er mir nur sagen?

„Ich habe Sehnsucht, das Warten hat ein Ende, die Erlösung ist nahe,“ sagte er zu mir.

„Vati, was meinst du? Mach mir bitte keine Angst“. „Nein, das will ich auf gar keinen Fall. Es geht um meine Frau. Endlich darf sie gehen. Mach ihr bitte klar, dass sie in Liebe gehen darf.“

Ich musste weinen. Jetzt wusste ich, was er meinte. Die Seele seiner Frau hatte sich auf den Weg gemacht, doch irgendetwas hinderte sie noch.

Ich nahm Verbindung zu ihr auf und sagte ihr, dass ihr Weg von Gott vorbereitet sei und ich ihn ihr zeigen darf. Die Erzengel Michael und Gabriel würden sie begleiten. Es war ein sehr liebevolles Gespräch. Sie wusste, dass sie nun gehen durfte. Ich habe ihr gesagt, dass sie von uns allen in Liebe und Dankbarkeit losgelassen und begleitet wird.

Wie sollte ich nur meinen Kindern erklären, was ich nachts „gesehen“ hatte?

Am 28.04. besuchten wir sie im Altenheim. Wir waren uns nicht sicher, ob sie uns erkannte. Sicherlich hatte sie uns gespürt. Abends habe ich wieder die Verbindung zu ihrer Seele aufgenommen und ihr noch einmal die Gewissheit gegeben, dass wir sie alle lieben, egal, wie sie sich entscheidet.

Es ist der 03.05., vormittags. Ich bin zuhause und spüre, wie ihre Seele Verbindung mit mir aufnehmen möchte. Alles ist irgendwie durcheinander, so verworren. Ich zittere am ganzen Körper. Ich rufe die Erzengel und bitte sie, meine Stiefmutter zu erlösen, ihr die Angst zu nehmen.

Die Seele weiß nicht, was sie tun soll. Ich beruhige sie und sage ihr, dass sie von den Erzengeln begleitet wird, sie kann und soll vertrauen.

Abends informierte mich mein Neffe, dass sie mittags gestorben sei. Trotz meiner Traurigkeit bin ich dankbar.

Danke, lieber Gott,

danke, liebe geistige Welt,

danke, dass ein wundervoller Mensch in Liebe gehen durfte.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Keine Angst vor Hypnose

„Obwohl bekannt ist, dass Hypnose sehr hilfreich  bei der Rauchentwöhnung sein kann und auch andere Therapien wirkungsvoll unterstützt, haben viele Menschen Respekt, wenn nicht sogar Angst vor dieser Heilmethode“,  so Martina Döinghaus, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt. Noch immer geistert der Irrglaube durch die Köpfe der Patienten, in der Hypnose dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert zu sein.“

Martina Döinghaus

Das sei ganz sicher nicht der Fall, denn das Unterbewusstsein würde eine ungewollte Manipulation sehr wohl erkennen.

Die Heilhypnose versetzt den Patienten in einen tiefen Entspannungszustand, woraufhin im Unterbewusstsein Verankertes in das Tagesbewusstsein zurückgeholt und neu verarbeitet wird. Außer Rauchentwöhnung und Gewichtsregulation kann Hypnose dabei helfen, Ängste zu bewältigen, Schlafstörungen aufzulösen, Burnout vorzubeugen und Schmerzen bei chronisch kranken Patienten zu mildern.

Um den Zustand der Tiefenentspannung zu erreichen, werden unter anderem Sprachbilder oder Wortspiele eingesetzt. Kontrolliert wird die Tiefe der Hypnose dann durch kleine Aufgaben die der Patient bekommt. Erst in der tiefen Entspannung der Heilhypnose wird mit der eigentlichen Arbeit begonnen. Dieser Zustand wird meistens nicht gleich in der ersten Sitzung erreicht, so dass mehrere Termine notwendig sind. Wie häufig eine Hypnose wiederholt werden muss, hängt vom Patienten selbst ab, aber auch vom Umfang seiner zu lösenden Probleme. Nebenwirkungen wie bei Medikamenten gibt es keine. Im Gegenteil – die Hypnose soll ja zur Entspannung und Problemlösung beitragen.

Eine besondere Art der Hypnose ist die sogenannte Rückführung. Es wird davon ausgegangen, dass wir alle schon viele Leben hatten. Heutige Traumata müssen nicht zwingend aus dem jetzigen stammen. Bei der Rückführung kann in frühere Leben geschaut werden. Sehr spannend und erkenntnisreich.

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Martina Döinghaus: 02941-2027 814 / martinadoeinghaus@gmail.com
und bei Facebook

                                  

ObLigaTorischer Abschluss(fuß)ball

-Kleiner Abgesang zur Sommerpause –

Ausatmen, durchatmen, wieder ruhig atmen. Abpfiff. Das war’s für diese Saison. Es ist Samstag, früher Abend im Mai. Feierabend, ab in die Kabinen, Sommerpause, Ligaschluss. Triumph und Trauer zugleich, jetzt folgen viele Wochen Abstinenz, so müssen sich die Bewohner der Steppen fühlen, wenn die Dürreperiode beginnt. Die Gewinner (Teilnehmer internationaler Turniere) stehen nun endlich fest, die Verlierer (Abstieg zweite Liga, Karneval & Alsterdino) auch, ebenso wie die Aufsteiger aus der zweiten. Das Niemandsland im Mittelfeld der Liga ist wenig interessant. Jetzt, im Alter und am heutigen Abschlusstag, verstehe ich den weisen Trainer Giovanni Trapatoni, der erläuterte: „Fußball ist Ding, Dang, Dong, nicht nur Ding!“.

Ja, ich weiß, statistisch winkt jetzt ein Drittel von Ihnen, liebe Leser, an dieser Stelle ab, weil sie sich nicht für Fußball interessieren. Ich kenne alle Argumente gegen den Bundesligafußball und die meisten davon teile ich. Nun bin ich aber im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, da gibt es diese Infragestellung schlicht nicht, dort werden neugeborene Kinder beim jeweils präferierten Verein als Neumitglied angemeldet, bevor Weiterlesen „ObLigaTorischer Abschluss(fuß)ball“

Hol Dir die Vitalität in den Alltag zurück

Draußen zaubert der Frühling saftiges Grün und duftende Blüten, Du jedoch fühlst Dich noch immer im Winterschlaf? Meist ist es ein blockierter Stoffwechsel, der für körperliche und seelische Beschwerden verantwortlich ist.

Doch es gibt Hoffnung.

Am Sonntag den 10.06.2018 um 14.00 Uhr  lädt Ursula Godt,  Dipl.Ernährungsberaterin IBW und geprüfte und zertifizierte Ernährungs- und Orthomolekular Therapeutin in die Räume von

Nesrin Sayar, Friedrichstraße 7, 33330 Gütersloh,  ein.

Bei diesem interaktiven Vortrag wird erörtert, wie sich Stoffwechsel-Blockaden und das Thema „Säuren im Organismus“ auf die Lebensqualität jedes Einzelnen auswirken können. Haben Symptome wie Hautprobleme, Allergien, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme, Verspannungen, Gelenk- und Gliederschmerzen, sowie Kopfschmerzen ihre Ursache in den belastenden Einflüssen unserer modernen Welt?

Im Anschluß  des Vortrages wird Ihnen Nesrin Sayar ein Konzept geben, wie sie und viele andere dieses bereits in nur 8 Wochen mit Erfolg geschafft haben.

 

Ursula Godt

Zur Planung und Vorbereitung der Veranstaltung bitten wir um
Anmeldung bei Ursula Godt unter der Tel.-Nr. 0170 2700 199
Mail: ursula.godt@t-online.de
Der Eintritt ist frei
Präsentiert vom Förder-Verein für Gesundheit, Vitalität u. Lebensqualität e.V. 

 

 

Foto: fotolia

Frühling Ilse

Gartentraum....
Gartentraum….

Ich war ein Kind von fünfzehn Jahren,
Ein reines unschuldsvolles Kind,
Als ich zum ersten Mal erfahren,
Wie süß der Liebe Freuden sind.

Er nahm mich um den Leib und lachte
Und flüsterte: O welch ein Glück!
Und dabei bog er sachte, sachte
Den Kopf mir auf das Pfühl zurück.

Seit jenem Tag lieb‘ ich sie alle,
Des Lebens schönster Lenz ist mein;
Und wenn ich keinem mehr gefalle,
Dann will ich gern begraben sein.

(Frank Wedekind)

Tulpenbaum gesehen bei Holzweiler

Es war schön …

…  beim OWL Smalltalk gestern im lauschigen Biergarten des Kultlokals Zweischlingen. Rund 30 Freischaffende aus der Region unterhielten sich blendend, schmiedeten Pläne für gemeinsame Projekte und verabredeten sich zu weiteren Treffen.

Und nein. Smalltalk ist nicht oberflächlich. Smalltalk ist die Pforte zu tiefergehenden Gesprächen, zum Kennenlernen, zum lebendigen Austausch.

Der nächste OWL Smalltalk findet nach den Sommerferien im September statt.

Waldspaziergang mit Nasi

Grad gestern hab ich mich noch mit ner Freundin am Stall über Nasis „manchmal-Spezial-“ Verhalten im Wald unterhalten…😆

Wir stellen uns folgende Situation vor…
In ner netten Gruppe von 4 Reitern schlendern wir gemütlich durchn Wald…In der Ferne tauchen Baumstämme mitten aufm Weg auf…Sie werden registriert aber nich weiter beachtet, da sie problemlos überwindbar sind, weil maximal 30cm hoch… Nur ma am RANDE erwähnt…

Die 1. reitet darüber… Die 2. und 3. … Ich bin so’n bisken im Wald-genieß-Modus und tingel einfach hinterher, als ES plötzlich abrupt stoppt…
Ich so: Häh??? Nasi???
Nasi steht…wie’n Panzer…Ich möööpe meinen Schenkel an seinen Bauch…

(Exkurs: Möpen bedeutet in der freien Diana-Sprache, den Schenkel bestimmt mit Druck in die Seite des Tierchens zu drücken. Es is kein Treten, find ich sowieso unsäglich, aber auch kein Anlegen oder verstärkt Drücken, sondern ein Möpen 😁 vielleicht können mich einige verstehen, was ich meine. Mittlerweile is ja eh bekannt, dass Sir Nasi und ich eine besondere Kommunikation haben😂😂😂 dazu gehören halt auch artveränderte Worte, um diverse Momente einfach besser ausdrucken zu können…)

Er nur so: HMPF!
Ich möpe stärker und untermale verbal: Eyyyyyy!!! Wasn hier los???… … Hallo da vorne! Wartet ma bitte eben. Wir ham hier ein Problem.
Mensch Nasi, geh da drübba!!!!
Er: Geht nich
Ich: Doch sicher geht das!
Er: Nee!!! Und bewegt nur seine Masse Richtung Hindernis allerdings ohne Beinbewegung.
Ich: Hömma!!! Das is nurn kleiner Baumstamm!!! Ich möpe auch ma mit dem anderen Schenkel…daraufhin hebt er ein Bein und ich hör nur noch POCK!!!
Er: Hörsse??? Das war mein Huf gegen den Baum…Er is zu hoch…



Derweil die anderen sich unser Schauspiel begucken und sich schon einen grinsen…Ich ignorier das ganz professionell.
Ich: Samma willste mich vereimern oder was??? Alle andern sind da doch auch drübba!!!
Er: Ja… die anderen… aber ich kanns nich…
Und mit jedem MÖP kloppte er wieder seinen Huf dagegen. Da kennt er nix, ne? Was ein Hafi nich will… aber lassen wir das…
Ich: Großer, ich frag jetz noch einmal nett, dann kommts Stöckchen!
Er mit lang gedehntem typischen Nasiakzent: Iiiiichchchch faschtehennnn keinnnn Deutschschsch
Ich so: Warte…
FUMP klatscht mein Stöckchen auf seinem Popöchen
Er ganz überrascht: HUCH???? Warum haust du mich???
Ich: Beine heben! Sonst klatscht es nochma
Er: aber-
FUMP-KLATSCH
500kg kommen in Bewegung und gehen geschmeidig übern Stamm… OHNE auch nur die Rinde im Entferntesten zu berühren 🙈🙈🙈🙈 was willste dazu noch sagen…

Er: ACHSOOOOOOO OOOOOOOOOOHHHHHHHHH!!!!!! ICH sollte die BEINE heben?!?!?!? Warum hasse das nich eher gesagt???
Ich antworte darauf schon gar nich mehr… verdrehe nochma die Augen, während die anderen sich kaputtlachen und reite weiter…
Natürlich lobe ich ihn für seine starke Leistung noch, weil ich ihn ja GEHAUN hab🙈 aber gut…
So is er numal…
Ansonsten war der Ritt ohne weitere Auffälligkeiten 😆

All you need is „LOVE“

Pinkfarbene Blüten auf einem Hauch von Mauve. Das Lingerie-Ensemble „LOVE“ passt perfekt in den Wonnemonat Mai.

Ein Modell, drei Varianten: transparent, leicht gefüttert, Push-up (v. l.)

Und deshalb gibt es diese Serie bei MadameBoyd im Mai 20 % günstiger. Einfach im Online-Shop den Code OWL eingeben.

Drei verschiedene Höschenformen zur Auswahl: Slip, Panty, Mini-Slip (v. l.)

LOVE bietet je drei verschiedene BH- und Höschenmodelle zum Kombinieren. Alles in der gewohnt erstklassigen Qualität von MadameBoyd und in den Cup-Größen A – P.

Mädels, schlagt zu!

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

 

Wunder geschehen

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben. Die Begebenheit, von der sie uns heute erzählt ist erst wenige Tage her:

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Inge Hörster

30.04.2018

Früh morgens erhielt ich von einer Freundin die Nachricht, dass ein mir unbekannter Mann aus dem Nichts heraus einen epileptischen Anfall bekommen hat. „Kannst du ihm helfen?“, bat sie mich.

Er war mit seiner Frau gerade am Urlaubsort in Belgien angekommen und sie gingen auf der Promenade spazieren. Minuten später fiel er ohne Vorwarnung wie ein Baum um, der Notarzt wurde informiert.

Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass er Hirnblutungen hatte, also auch eingeblutet war. Er kam auf die Intensivstation. Sein Sprachzentrum war angegriffen, ansonsten reagierte er normal. Nach dem 2. CT sah man, dass die Schwellung ganz minimal zurückgegangen war. Die Ärzte hofften, dass sie um eine OP herumkommen würden. Er schlief viel, konnte seine Frau erkennen, sprechen war aber sehr schwierig. Es kam nur Kauderwelsch heraus, da das Sprachzentrum sehr stark in Mitleidenschaft gezogen war.

Ich fragte meine Freundin, ob sie das Einverständnis von der Frau oder dem Mann selbst erhalten würde. Sie verneinte dies. Daraufhin unternahm ich zunächst nichts, denn ohne Einverständnis „arbeite“ ich nicht.

Nachmittags war ich zu einem Termin unterwegs, als ich mitten auf der Autobahn die Info bekam, dass ich ihn sofort behandeln soll. Es stiegen Bilder auf: Ich sah, welches Trauma ihn belastete, befreite ihn davon, nahm ihm den Schock und legte eine Drainage am Gehirn.

01.05.2018

Seine Frau und seine Stieftochter besuchten ihn, er erkannte beide. Eine Neurologin war bei ihm und hat sämtliche Untersuchungen gemacht. Er konnte allem folgen, seine Stimme war klar und deutlich. Das fand seine Frau super gut. Er konnte sagen: „Schau mal, draußen regnet es ja.“

Nach der Untersuchung hat er die beiden nach Hause geschickt. Er sagte, dass sie ihn mal in Ruhe schlafen lassen sollten. Er wäre fertig, sie sollten sich eine schöne Zeit machen.

Die Ärztin meinte, dass es Wochen dauern wird, bis alles zurückgegangen sein wird.  Sie wären aber guter Dinge und hofften auf übermorgen, dass er dann schon auf die normale Station verlegt werden könnte. Danach dürfte man vielleicht schon mal darüber nachdenken, wie er wieder nach Deutschland kommen kann. „Beten hilft, an uns denken auch, es geht gut voran, ihr dürft euch mit uns freuen.“

Spät abends kam ein Video, in dem er klar und deutlich sprach: „Hey, mir geht es wieder gut.“ Er ist fröhlich, sieht richtig gut aus.

03.05.2018

Er wird am 05.05.2018 nach Detmold ins Krankenhaus verlegt. Er ist nach gerade mal ein paar Tagen schon transportfähig.

WUNDER geschehen……..ich bin so dankbar!

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Hommage an die Weiblichkeit

Die Worte „Dessous“ oder „Lingerie“ wecken Assoziationen von fein gewebter Spitze, edlen Mustern, schön verhüllten Kurven, Verführung …

Stimmt alles!

Mit der Marke MadameBoyd hat Nicole Grünker eine exquisite Wäsche auf den Markt gebracht, die bei aller Schönheit auch alltagstauglich ist.

„Die Zeiten, in denen man sich die Spitzenwäsche für „gut“ lässt, sind vorbei“, lacht die Unternehmerin aus Melle. Bei der Produktion legt sie besonderen Wert auf perfekten Sitz. Da kneift und scheuert nichts. Die BHs passen. Immer! Und das hat seinen Grund.

Nicole Grünker

„Wenn man Medienberichten glaubt, dann tragen 80 % der Frauen eine falsche BH-Größe“, klärt Nicole Grünker auf. „Dabei sind die Frauen nicht zu blöd, um einen BH zu kaufen. Entweder mangelt es am richtigen Schnitt, oder sie sind schlecht beraten worden, und das oft auch in Fachgeschäften. Ein schlecht sitzender BH ist häufig die Ursache von Kopf-, Nacken und Schulterschmerzen. Da ist es sogar besser, gar keinen BH zu tragen als einen falschen.“

Und was zeichnet den „richtigen“ BH aus?

„Wichtig ist, dass die Brust vom Unterbrustband und nicht von den Trägern gehalten wird. Das entlastet den Rücken und die Schultern. Unsere BHs haben zudem noch patentierte Träger, die weich unterfüttert sind für einen noch besseren Tragekomfort. Gerade Frauen mit größeren Cups wissen das zu schätzen.“

A propos größere Cups … ?

Ja, auch kurvige Frauen finden bei MadameBoyd das Passende. Vorbei die Zeiten, in denen es für sie nur Schwarz, Weiß und Hautfarben gab. Hier haben sie die komplette Farbauswahl zur Verfügung – von Körbchengröße A bis P.

Ein Modell, drei Varianten: transparent, leicht gefüttert, Push-up (v. l.)

„Was ist der Unterschied zwischen BH und BV“, möchte Nicole Grünker wissen und gibt selbst die Antwort. „BV heißt Büstenverpacker und ist das Gegenteil von BH, nämlich Büstenhalter. Ein Büstenverpacker tut nichts für die Frau. Die Brust wird verpackt und fertig.“

Genauso wenig hält Nicole Grünker von Minimizern. „Die sind sehr unvorteilhaft für die weibliche Silhouette. Die Brust wird plattgedrückt und nach außen geschoben. Die Frau sieht dadurch breiter aus als sie ist.“

Wo bekommt frau diese schöne Lingerie?

„Da gibt es drei Möglichkeiten. Entweder auf einem Mädelsabend, bei dem ich jede Frau exklusiv berate. Und das nicht vor der ganzen Gruppe, sondern immer separat. Die ausgewählten Modelle habe ich meist dabei oder schicke sie in wenigen Tagen zu.

Hier in der Region besuche ich auf Wunsch die Frauen auch zuhause und berate sie. Die dritte Möglichkeit ist mein Online-Shop.

Schöne Wäsche macht glücklich

Jede Frau, die einmal von Nicole Grünker vermessen worden ist, bekommt einen Pass. Bei weiteren Einkäufen braucht sie dann nur noch den darin vermerkten Cup-Index anzugeben. Die Modelle von MadameBoyd sind passformgenau. Das gibt Sicherheit beim Online-Kauf.

Gibt es auch passende Slips dazu?

„Aber selbstverständlich. Zu jedem BH gibt es entweder einen Mini-Slip, ein Panty oder ein normales Höschen, ganz nach Wunsch. Das schöne an den Slips ist, dass sie superbequem und strapazierfähig sind. Also etwas für jeden Tag.“

Drei verschiedene Höschenformen zur Auswahl: Slip, Panty, Mini-Slip (v. l.)

Die Netzkonstruktion, aus der die Höschen gefertigt sind, wird übrigens in Paderborn von der Firma Penn Textile Solutions produziert. Der „Clean Cut“ genannte Stoff muss nicht gesäumt werden und steht für glatte Kanten, die auch unter enger Oberbekleidung unsichtbar bleiben.

Wie sehen Nicole Grünkers Wünsche für die Zukunft aus?

„Ich möchte, dass jede Frau sich in ihrer Wäsche wohlfühlt. Ich möchte zu ihrer Schönheit und Weiblichkeit beitragen, jenseits aller Konfektionsgrößen. Ich möchte Drama ins Dekolleté zaubern und Magie in den Alltag.“

Das gelingt ihr bei immer mehr begeisterten Kundinnen, neuen und auch langjährigen Stammkundinnen, die nie mehr andere Lingerie als die von MadameBoyd an ihre Haut lassen möchten.

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl
Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

Wie es zu dem Namen „MadameBoyd“ kam, was Nicole Grünker im Rettungswagen erlebte und Neuigkeiten in Sachen Still-BH könnt Ihr bald in diesem Magazin lesen.

 

Wer Schmetterlinge lachen hört …

… der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen.
Und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die andern
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Carlo Karges

Foto: Franz-Josef Kohstall

Eine Messe für Queens und Prinzessinnen …

… also für alle Frauen. Die erste QueensNight.

Ein Traum in Pink: Veranstalterin Sandra Hambrügge

Wir Frauen haben ein großes Interessens-Spektrum. Technik, Steuerpolitik und komplexe Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und menschlicher Entwicklung sind uns ebenso wenig fremd wie Kosmetik, Wellness, Schmuck, Dessous und Handtaschen. Mit letzteren Themen konnte sich frau am vergangenen Samstag in Bückeburg intensiv beschäftigen. Denn dort fand die QueensNight statt.

Gut gelaunte Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. Prosecco und Erdbeerkuchen taten ihr Übriges, die Besucherinnen zu erfreuen.

Das oftmals komplizierte Gedankensystem einer Frau versucht die Autorin Sabine Christel zu entschlüsseln. Auf der QueensNight stellte sie ihr Buch „Frauen sind anders, aber Mann gewöhnt sich daran“, vor.

Autorin Sabine Christel

 

Elevinnen des Cosmetic College Hannover waren vor Ort, um den geneigten Besucherinnen ein (noch) schöneres Gesicht zu schminken. Es gelang ihnen hervorragend.

Nicole Znotins und Solange Amo

 

Schöne, gut sitzende und qualitativ hochwertige Wäsche ist ein Stück Lebensqualität. Nicole Grünker alias MadameBoyd präsentierte einen Teil ihrer Kollektion auf der Bühne. Und erzählte, was sie auf einer Fahrt im Rettungswagen erlebte. Diese Geschichte erfahrt Ihr aber erst nächste Woche, wenn der Artikel über MadameBoyd in livinginowl erscheint.

Sandra Hambrügge und Nicole Grünker

 

Sich ummanteln mit Glück, Duschen im Licht von Feen und Einhörnern, den Duft von naturreinen Essenzen und Aromaölen genießen. Das war möglich am Stand von By Naldi’s aus Bad Salzuflen. Inhaberin Diana Kunze stellte außerdem ihr Buch „Leuchtende Bärenherzen“ vor. Eine Lektüre für Kinder und Erwachsene.

Inhaberin Diana Kunze
Duschpeeling mit Feenzauber

 

 

 

 

 

 

In nur 2 – 3 Minuten um Jahre jünger aussehen, das soll mit Verway 2-Phasen-Lift Serum funktionieren. Bei Phase 1 werden die Falten in Minutenschnelle optisch reduziert (das klappt tatsächlich!), und bei Phase 2 tritt ein Langzeiteffekt in Kraft, der der Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung dient.

Chantal Hartmann präsentiert Verway

 

„Wenn eine Frau wütend ist, nimm sie in den Arm. Wenn das nichts bringt, wirf ihr Schokolade zu“. Typisch Frau, so heißt das Magazin von Monja Korthaus. Ein Heft voller Weiblichkeit, guter Laune und jeder Menge Information.

Monja Korthaus

Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur. Moringa ist eine Heilpflanze, die schon seit über 5.000 Jahren bekannt ist. Johannes und Marion Schwochert stellten Kosmetik und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel vor.

Marion und Johannes Schwochert

 

Eine schöne Tasche tut etwas für die Frau. Das weiß auch Petra Stiewe und brachte eine große Auswahl mit nach Bückeburg.

Petra Stiewe

 

Ringana. Der Name steht für frische, zukunftsweisende Pflegeprodukte für den ganzen Körper – und das ohne Konservierungsstoffe.

Ulrike Gagel-Petereit präsentiert die frische Kosmetik von Ringana

 

Das waren nur einige Impressionen einer gelungenen Messe. Es wurden sogar vereinzelte Männer gesichtet. Sandra, mach weiter so!

Kontrast-Mittel im Quadrat

– Von Königen, Äpfeln und der Unterschiedlichkeit –

Die Sonne, deren Strahlen ich jetzt, Anfang Mai, noch dankbar, nicht so selbstverständlich empfinde wie später im Sommer, scheint durch das große Fenster auf mein Schachbrett. Ich halte einen Becher Kaffee in der Hand, gönne mir eine Verschnaufpause und sinniere. Optimale Zeit für das Düngen meines Kopfsalates! Die Verarbeitung der Bohne ist eine Entdeckung aus dem Königreich Kaffa (Äthiopien), das Schachspiel ist persischen Ursprungs. Beides passt prima für mich zusammen und während ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass auf dem Fußboden sich das quadratische Musterfeld des Schachbretts wiederholt. Ein kleines Gedicht kommt mir in den Sinn, es stammt vom persischen Dichter Omar Chayyam aus dem 11. Jahrhundert:

„Die Welt ist ein Schachbrett, Tag und Nacht geschrägt,

                           wo das Schicksal Menschen hin und her bewegt.

Sie umeinander schiebt, Schach bietet und schlägt,

                           und nacheinander einzeln in die Schachtel legt.“

An dieser Stelle wird klar: Mein heutiger Kopfsalat wird vom musivischen Pflaster handeln, so die fachliche Bezeichnung des Schachbretts. Quer durch die Historie und Literatur taucht dieses monochrome Muster immer wieder auf. Weit vor der Entdeckung als Spielfläche, denn die Araber brachten das Schachspiel erst im 13. Jahrhundert von den Persern zu uns nach Europa. Aber bereits im Jahre 440 v. Chr. beschreibt Sophokles das musivische Muster in seinem Drama „Antigone“. Das früheste Auftauchen dieses geometrischen Stils wird in antiken griechischen und römischen Fußbodenmosaiken verortet. Ein Musivum bezeichnet nämlich ein „Bildwerk eingelegter Steine“ und ist der Wortstamm für das Wort Mosaik. Im Talmud bezeichnet der Begriff Mosaik eine Fläche, welche (Zitat) „…die Grundfeste des Tempels deckt“. Im Evangelium des Johannes bildet das musivische Pflaster jenen Boden, auf dem die heute größte Weltreligion ihre Geburtsstunde erlebte. Der Thron, von dem aus Pilatus den Jesus von Nazareth zum Tode am Kreuz verurteilte, trug den hebräischen Namen „Gabbatha“, was übersetzt „Hochpflaster“ bedeutet, ein Name, der damals dem Schachbrettmosaik vorbehalten und politischen Führungskräften zugeeignet war. In der Altstadt von Jerusalem nutzen Pilger bis heute das „Lithostrotos“, ebenfalls ein Musivum, um darauf zu beten. Und natürlich soll auch der Salomonische Tempel dergestalt musivisch ausgestattet gewesen sein. Dieses bicolorige Muster bildete dort mutmaßlich den Weg, den nur die Hohepriester schritten, wie zumindest den Schriften des jüdischen Historikers Flavius Josephus zu entnehmen ist.

Von Beginn an umgab dieses Schachbrettmuster also ein besonderes Fluidum, sein Beschreiten etwas Besonderes. Abseits von Spiritualität, Kultur und Literatur geht man heute davon aus, dass diese quadratischen Felder einfach eine sehr praktikable Messgröße der einstigen Baumeister gewesen sind. So wie in Japan die Tatami, die traditionellen Igusagrasmatten, noch heute die Bezugsgröße für Flächenmaße in der Gebäudearchitektur sind. Die Arten, mit diesen Quadraten zu konstruieren, zu messen und zu kontrollieren, galt über eine sehr lange Zeit als Geheimnis der Baumeister. Noch immer messen wir in Quadratmetern und Quadratfüßen, machen wir es räumlich, wird es zu Kubik, was von Kubus stammt, dem dreidimensionalen Quadrat, dem Würfel. Kein Steinmetz-Zeichen, welches sich nicht ableitete von dieser ewig gültigen Form. Das Quadrat beinhaltet zwei bzw. vier Dreiecke, die Bedeutung der Primzahl 3 ist sowohl in der christlichen Religion (Dreifaltigkeit) als auch in vielen spirituellen Mythen immens. Das Dreieck gilt als Urfigur, welche jedem Quadrat zugrunde liegt. In den meisten alten Kirchen verdeutlicht dies ein Blick hoch an die Decke, das Kreuzgewölbe zerteilt die quadratische Fläche zwischen vier Säulen in ebensoviele Dreiecke. Der Satz des Pythagoras verbindet in der euklidischen Geometrie das Dreieck im Zentrum mit drei Quadraten an den Außenkanten. Damit bildete er neben dem bei Schülern berüchtigten Satz sogar das Lambdoma, die Grundstruktur der Harmonik, welches als die Matrix der gesamten Schöpfung gilt – Die Welt ist Klang (vgl. Nada Brahma). Das Schachbrett verfügt über 64 Felder, die zwei Farbtöne darauf gleichmäßig verteilt. In den Eckpunkten stehen sich jeweils ein schwarzes und ein weißes Quadrat gegenüber. Das führt mich, abseits aller abstrakten geometrischen und mathematischen Überlegungen, zur weiterführenden Frage – was bedeutet dieser Schachbrettboden heute für uns, was macht uns das Musivische in der Moderne erklärbar?

Dunkle und helle Felder wechseln einander absolut paritätisch ab, kein dunkles berührt das Helle und dennoch hängen beide Farbtöne zusammen und dergestalt voneinander ab. So bilden sie grandios komprimiert das universelle Spiel der Gegensätze. Nichts ist wirklich existent ohne seinen jeweiligen Konterpart, Wechselseitigkeit ist der Schlüssel für Ausgewogenheit. Das Messen der Kräfte, zwei Energien bedingen einander, halten sich im Gleichgewicht. Für eine Waage braucht es zwei Positionen, beide Schalen sind unterschiedlich befüllt, benötigen aber gleiches Gewicht, um eine brauchbare Aussage zu treffen. Ausgewogen nennen wir dies deshalb.

Sowohl ein englischer Universalgelehrter als auch ein deutscher Physiker haben hierzu interessante Gedanken erarbeitet. In beiden Fällen spielt ein Apfel die zentrale Rolle, weshalb ich diesen Essay als Hommage auf diese beiden Geistesgrößen auf einem Rechner schrieb, der einen Apfel auf dem Gehäuse trägt. Auch ein Kalauer darf mal Platz im Kopfsalat finden.

Im Jahre 1660 sah Isaac Newton einen Apfel aus einem Baum fallen und fragte sich: Aus welchen Kräften heraus tut die Frucht dies und weshalb jetzt, nicht vorher oder später. Diese Überlegung brachte ihn direkt in das Spiel zweier miteinander ringender Energien. Die Kraft, die den Apfel am Zweig festhält, behauptet sich ununterbrochen gegen die Gravitation, die Schwerkraft, welche den Apfel zu Boden, Richtung Erdmittelpunkt zieht. Durch diese beiden Kräfte hält das Obst lange seine Position, fällt nicht herunter, fliegt nicht davon. Dieses Gleichgewicht erst ermöglicht dem Apfel sein Wachstum! Irgendwann überschreitet seine Masse eine kritische Grenze, was den Sog nach unten gewinnen lässt. Wir betrachten einen Obstbaum und ahnen kaum, dass diese beiden faszinierenden Naturgesetze sich an seinen Ästen hundertfachpermanent in Schach halten, womit sich auch sprachlich der Kreis schließt. Um nicht zu sagen, die Quadratur des Kreises. Ist es in unserem Inneren anders als beim Apfel? Halten sich auch in uns verschiedene Kräfte in Schach? Eine alte Legende indianischen Ursprungs erklärt es mit zwei Wölfen, welche in jedem von uns wohnen. Der dunkle Wolf verfügt über die Kräfte Zorn, Neid, Gier, Überheblichkeit, Vorurteile, Mißtrauen, Gram, Stolz, das Ego. Der helle Wolf wird von Liebe angetrieben, von Hoffnung, Heiterkeit, Wohlwollen, Großzügigkeit, Zutrauen, dem Mitgefühl. Diese beiden Jäger ringen in unserer Seele unentwegt miteinander. Wer von beiden der stärkere ist? Die Antwort der Indianer lautet weise: Es ist jener Wolf, den Du fütterst.

Müssen wir demnach also den dunklen Wolf verdammen, den hellen dagegen erheben? Ich glaube nicht, diese Logik wäre zu simpel, das Leben ist fast immer komplexer. Denn was wären die hellen Flächen des Schachbretts ohne die dunklen, die weißen Figuren ohne die schwarzen? Dieses Spiel funktioniert nur deshalb, weil es beide gibt. Das mag die Botschaft sein, welche uns das musivische Pflaster vor Augen hält. Was tragen Menschen zu meiner Entwicklung bei, die meine Meinung haben, die mir sehr ähnlich sind, die es mir leicht machen, sie zu mögen, ihnen zu folgen? Weitaus mehr lernen kann ich von den anderen, auch über mich selbst. Jene, die mir anstrengend sind, deren Interaktion mir etwas abverlangt. Schwarz und weiß bedingen einander, erst ihr Kontrast zueinander verschafft uns Orientierung und die Möglichkeit zu Interaktion und Wachstum. Und er bietet uns an jedem Tag die Chance, ja sogar den Druck, uns wieder neu zu entscheiden, auf welchem Feld wir selber stehen wollen. Das ist die Matrix unseres Daseins, wieviele Romane, Geschichten und Filme handeln genau davon, vom immer währenden Duell Hell gegen Dunkel? Ein Film nur mit Guten, ein Roman ausschließlich mit Bösen, langweilt. Und in dem sie einander brauchen und überzeugt sind, das Richtige zu tun, ähneln sie einander. Das bekannte Symbol des Daoismus, Yin und Yang, bildet dies semiotisch perfekt ab. Im Kreis umfließen einander nicht nur die schwarze und die weiße Fläche gleichmäßig viskos, sondern sie tragen zudem einen Punkt des anderen in ihrem Zentrum. Grafisch genial auf den Punkt gebracht! In einem alten Lied von Heinz Rudolf Kunze heißt es in einer Zeile: „Das Weiße im Auge des Feindes zu sehen, bedeutet nichts als geduldig vorm Spiegel zu stehen.“.

Wir alle sind uns viel ähnlicher, als wir wahrhaben wollen, als uns recht sein kann. Die Polarität aber ist dennoch unser System, die Dualität unsere Struktur. Anziehung gibt es nur zwischen Plus und Minus, das Prinzip des Magnetismus. Dabei alles möglichst in Balance zu halten, immerfort auszugleichen, ist der Kern der Natur, die natürliche Ordnung, ein Sturm zum Beispiel ist physikalisch der Ausdruck von verschiedenen, sich ausgleichenden Luftdrücken. Was der Frisur schadet, hilft dem Segel. Wie töricht also, das Anderssein zu verteufeln, wie es gegenwärtig wieder in Mode kommt, obgleich bereits überwunden geglaubt. Wir brauchen einander in unserer Unterschiedlichkeit! Albert Einstein erkannte einst genial: „Ein Apfel allein besitzt überhaupt keine Eigenschaften.“ Erst das Erscheinen eines zweiten Apfels lässt diesen ersten groß oder klein, rund oder kantig, lecker oder unschmackhaft, farbig oder blass sein. Zur Bestimmung von uns und von allem brauchen wir den Vergleich, benötigen wir das Andere. Das Schwarz-Weiß-Denken ist uns als Ausdruck geläufig, zwischen diesen Polen aber sind sämtliche Farben zuhause, zwischen den Extremen also ist der sinnvolle Durchgang, zwischen Berg und Abgrund liegt der Mittelweg, der uns Ausgeglichenheit verheißt. Zwischen den Maximalpositionen liegen im Diskurs und jeder Verhandlung die Möglichkeiten! Zwischen heiß und kalt liegt die angenehme Temperatur. Dort hat das Leben seine Heimat, im Mittelpunkt, dort, wo das musivische Pflaster liegt. Schwarz und Weiß sind nur die Leitplanken, die äußeren Begrenzungen im Denken, die Züge der Figuren gehen über die Abgrenzungen der Felder. Um Gutes tun zu können, braucht es das Erkennen des Antipoden. Zuvorderst bei sich selbst, in sich selbst, der andere inspiriert uns dazu, wenn wir es zulassen.

Über dem Orakel von Delphi steht geschrieben: Erkenne Dich selbst! Ich möchte hier erweitern: Erkenne auch Deine Position auf dem Brett, bedenke Deine Züge wohl. Jeder von uns trägt beide Quadrate in sich, beide Wölfe leben in uns, helle wie auch dunkle Figuren bewegen sich in uns. Das musivische Pflaster vermag als Abbild unseres Seins zu dienen. Möge uns dieses Muster, wo immer es uns begegnet, stetig daran erinnern, dass unsere Stärke in der Vielfalt liegt. Den Kontrast aufzugeben, kann nicht wirklich unser Ziel sein, denn Schwarz und Weiß einfach nur vermischt ergibt Grau. Wollen wir wirklich grau sein? Wenn alle identisch sind, ist Harmonie billig zu haben, somit fast ohne Wert. Und schrecklich öde. Auf dem Schachbrett. Und im Leben.

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

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endlich ICH

Das erste Buch von Inge Hörster geht in Druck.


Ein Titel, der Außergewöhnliches verspricht. Das Debut der Rietberger Autorin Inge Hörster berichtet von ihrem Weg zur Aurachirurgin. Wie es dazu kam, dass sie sich mit den kosmischen Energiequellen beschäftigte, ja beschäftigen musste. Wie sie von ihren Begabungen erfuhr,  wie sie VERTRAUEN in sich und in den für sie bestimmten Weg fand. Und zum Engel für viele Menschen wurde, die die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten.

Das mit viel Herzblut geschriebene Buch soll den Menschen Mut machen, ihre Träume zu verwirklichen, für sie zu brennen und ihrer inneren Stimme zu vertrauen, neue Wege zu gehen.

„Leuchte/strahle in die Welt.
Sollte es andere blenden,
müssen SIE wegschauen –
nicht DU!“

„endlich ICH, mein Weg zur Aurachirurgin“ erscheint in Kürze. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Bärlauch-Pesto

Die lichten Buchenwälder Ostwestfalen-Lippes sind ein hervorragender Nährboden für den Bärlauch. Wer nicht selbst sammeln mag, für den halten auch die regionalen Wochenmärkte die intensiv nach Knoblauch riechende Pflanze bereit.
Aus Bärlauch läßt sich ein hervorragendes Pesto zaubern.
Für 4 Gläser
  • 2 Bund Bärlauch, frisch
  • 60 g Pinienkerne
  • 60 g Käse (Pecorino o. Padano)
  • 6 El Olivenöl
  • 1 Tl Pfeffer
  • 1 Tl Meersalz

Bärlauch waschen und putzen, mit dem Wiegemesser fein hacken. Pecorino reiben.

Mit den Pinienkernen in eine Schüssel geben und mit Olivenöl überdecken. Mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren. Zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Mit schwarzem Pfeffer und Meersalz abschmecken. In saubere, möglichst kleine Konfitürengläser abfüllen. Kühl und dunkel lagern (hält sich bis zu acht Wochen).

Damit hat man eine leckere und sehr ergiebige Sauce zu Nudeln, die man bei Zimmertemperatur direkt aus dem Glas auf die Teigwaren gibt, oder als Marinade für Lammfleisch oder Rinderbraten gebrauchen kann. Bärlauch lässt sich nicht einfrieren und sollte frisch verbraucht oder sofort verarbeitet werden.

Sinnliche Berührungen

Family

Mal wieder barfuß gehen. Besonders jetzt im Frühling können wir die volle Sinnlichkeit der Natur spüren, wenn wir Schuhe und Strümpfe weglassen. Gras, noch feucht vom Morgentau, feiner warmer Sand, samtiges Moos. Unsere Füße sind sehr empfindsam, da die Haut dort besonders viele Nervenzellen hat, die feinste Sinnesreize übermitteln. Das Barfußlaufen mobilisiert die Reflexzonen, die Füße werden gekräftigt und gut durchblutet. Der direkte Kontakt zum Boden verleiht Stabilität und bewusstes Wahrnehmen der Bodenbeschaffenheit.

In Deutschland gibt es viele Barfußparks, in denen sich verschiedene Untergründe abwechseln. In unserer Region sind das Warburg, Lienen, Havixbeck und Bad Wünnenberg.

Aber auch unser eigener Garten bietet schon genug Abwechslung für die Füße. Probiert es doch mal aus!

Foto: © Belodarova – Fotolia.com

Condition Blue rockt den Vatertag

Am 10. Mai 2018 wird es laut im Waldschlösschen.

 

Rock vom Feinsten: Condition Blue

Kompakt, handgemacht und von intensiver, mitreißender Machart. Classic Rock eben!!! Das ist die Musik der lippischen Band Condition Blue.

Wer so richtig Lust auf laut und intensiv hat, kann Condition Blue am

10. Mai 2018 ab 11.55 Uhr live im Waldschlösschen, Horn-Bad Meinberg,

erleben. Und bei den rauen, elektrischen Interpretationen  von Beatles- und Stones-Nummern oder auch Titeln von Bryan Adams, Manfred Mann, Billy Idol, Deep Purple, Lenny Kravitz und ACDC oder ZZ Top so richtig schön in Erinnerungen schwelgen und abrocken. Yeah!

Seit 1992 stehen die Musiker der Band Condition Blue auf vielen großen und kleinen Bühnen landauf und landab. Alle 5 Musiker blicken auch außerhalb von Condition Blue auf langjährige Erfahrungen zurück, die z.T. bis in die siebziger Jahre reichen. Und dass verschiedene Bandmitglieder in unterschiedlichen Stilen unterwegs waren und diese Vorlieben auch heute noch pflegen, macht einen zusätzlichen Reiz ihres Sounds aus.

 

Im Waldschlösschen soll es eine schöne Rock-Party werden mit ausreichend Gelegenheiten, sich zwischen den Sets auch mal unterhalten zu können und/oder sich zu stärken…

Als Rock-Ergebnis das Rock-Erlebnis!

www.ConditionBlue.de

www.facebook.com/CONDITIONBLUE

 

 

Es muss nicht immer gleich eine OP sein

Nasenkorrektur mit Hyaluron im Bad Salzufler Institut GENES:IS.

Erfolgreiche Korrektur eines Nasenhöckers mit Hyaluron

Eine harmonische, gerade Nase wie von Zauberhand? Susanne Hübsch, Heilpraktikerin, Ausbildungsdozentin und Inhaberin des Bad Salzufler Instituts GENES:IS: „Eigentlich ist es keine Zauberei. Denn mithilfe von Hyaluron ist es heute möglich, hängende Nasenspitzen, starke Nasenhöcker oder ungerade Nasenstege deutlich zu verbessern.“

Durch eine Unterspritzung der Nase an den richtigen Stellen kann eine sofortige und harmonische Verschönerung der Nase erreicht werden. Die Behandlung dauert keine Viertelstunde, und man ist nach dem Eingriff sofort wieder gesellschaftsfähig.

Hyaluron…der Alleskönner im Beautybereich. Nähere Infos gibt es bei

 

GENES:IS
Susanne Hübsch
Schießhofstraße 11
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-386428
E-Mail: info@genes-is.de
Homepage: www.genes-is.de

Das Leben wortwörtlich

Lesung findet ohne Martin Walser statt.

Martin Walser. Foto: Karin Rocholl

Der Gräfliche Park Bad Driburg teilt mit, dass der Schriftsteller Martin Walser nicht wie angekündigt an der Lesung „Das Leben wortwörtlich“ am 22. April 2018 teilnehmen wird. Der 91-jährige kann aus gesundheitlichen Gründen die Reise vom Bodensee bis Bad Driburg nicht antreten. Erfreulicherweise wird sein Sohn Jakob Augstein die Lesung allein abhalten. Wer bereits erworbene Karten zurückgeben möchte, kann dies an der entsprechenden Vorverkaufsstelle tun.

Wir wünschen Martin Walser gute Genesung!

Stark ist das neue Schön

Clean 9 Infoabend mit Marita Habel

9 Tage, die von innen reinigen. Die Kraft, Energie und Schönheit verleihen.  Es geht hier nicht allein um die Bikinifigur angesichts des nahenden Sommers, obwooooohl … das Clean 9-Programm von Forever ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung ist 😉

Am 25. April 2018 stellt Marita Habel, Ayurvedische Detox- und Glückscoachin, das Programm ausführlich vor.  Um 19.30 Uhr in der Finca Café & Bar Celona in Bielefeld.

Weitere Artikel zum Clean 9 Programm:

Gönn Deinem Körper 9 Tage Urlaub von Dir selbst
Eine weitere Erfolgsgeschichte

Spuren spüren, Sporen sparen – Wesley’s Lektion –

Vor der Scheibe der hinteren Autotür fliegen die Impressionen einer amerikanischen Großstadt vorüber. Wegen ihres vielen Grüns wird sie auch die „Smaragdstadt“ genannt (Emerald City). Alles, was es dort vom Rücksitz aus von ihr zu sehen gibt, wird aufgesaugt von den wachen Augen eines kleinen Jungen, der die Dinge auf seine eigene, grandiose Weise einzuordnen sucht. Der Tag ist gut, das Radio läuft, am Steuer lenkt die Mutter das Familienauto. Sie ist eine langjährige, sehr liebe Freundin von mir, welche vor etlichen Jahren couragiert den Sprung aus der ostwestfälischen Provinz in ein neues Leben in den Vereinigten Staaten wagte. Ihr außergewöhnlich aufgeweckter Junge auf der Rückbank heißt Wesley. Seine Gedankengänge verblüffen seine Eltern, mich und so viele andere immer wieder, seine Art des Denkens ist sehr eigen, von einer erfrischenden Klarheit und bestechenden Logik. Nun dreht Wesley seinen Kopf nach vorn und deutet auf das Radio. „Mama, warum verstehe ich das nicht?“ „Weil das französisch ist.“ „Was ist französisch?“ „Das ist eine Sprache, Du sprichst doch englisch und deutsch, das sind Sprachen.“ „Dann muss ich jetzt französisch lernen.“.

Mit seinen drei Lebensjahren hat Wesley Goethe verstanden. Der große Dichter und Denker postulierte einst

„Wer in einem Fach ein Meister geworden, soll in einem weiteren sogleich ein Schüler werden.“.

Meinem kleinen, tollen Freund in der Ferne widme ich diesen 15. Kopfsalat, denn er inspiriert mich dazu und vielleicht ja auch Sie. Heute nämlich soll es hier um das Lernen gehen. Lernen ist etwas, dessen Wichtigkeit zwar allerorten als wesentlich und wichtig wahrgenommen sowie gepriesen, als lebenslange Aufgabe erkannt wird, jedoch fälschlicherweise ins Gebiet des Mühsals und der Anstrengung verbannt ist. Warum eigentlich? Hier hilft uns dieser blitzgescheite, kleine deutsch-amerikanische Bub, stellvertretend für alle Kinder. Von ihm und ihnen können und sollten wir lernen. Und zwar die innere Haltung zum Lernen.

Das Wort „Lernen“ entstammt mutmaßlich dem gotischen „laists“ und bedeutet so viel wie „nachgespürt / einer Spur folgen“. Welch eine wundervolle Definition für den Erwerb von Wissen! Etwas zu spüren und deshalb einer Spur zu folgen, Spüren & Spur – das schmeckt nach Abenteuer, genährt aus Neugierde, innerem Drang, äußeren Reizen und der Freude am Erkenntnisgewinn. Und von einem Ziel ist da gar nicht die Rede, der Weg selbst ist das Ziel, wie wir von Konfuzius wissen. Im Lernen liegt auch eine gewisse Tragik, denn Wissen macht demütig. Wir alle kennen den Ausspruch „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, doch was viele bloß für ein amüsantes Bonmot halten (das wahlweise Cicero, Platon und Sokrates zugeschrieben wird), beschreibt im Kern eine wesentliche Quintessenz. Wer früh in den unteren Sprossen der Leiter des Lernens hängenbleibt, glaubt erheblich mehr zu wissen als jener, der oben steht, von dort das Land des Wissens halbwegs überblickt und wehmütig begreift, dass er es aufgrund dessen schierer Größe nicht einmal grob wird kennenlernen können. Aber allein die Kühnheit, dieses Land zu betreten, erobern und etwas davon für sich erschließen zu wollen, ist edel, nützlich, aufregend, deshalb aller Mühen wert.

So wie auch das Essen hat Lernen kein Ende, im Gegenteil, es macht Lust auf mehr und anderes! Lernen ist des Hirnes Nahrung. Es kann bewusst und ergebnisorientiert sein, aber auch beiläufig (vgl. implizit), fast zufällig erfolgen. Der Polarstern am Himmel der Kommunikation, Prof. Paul Watzlawick, überschrieb denn auch eine seiner Geschichten herrlich ironisch „Vor Ankommen wird gewarnt!“. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass dieser forsche Forscher als Kind vermutlich meinem Freund Wesley sehr ähnlich war. Den Kindern ist das Lernen immanent, sie müssen in Sachen Lernmotivation nicht aktiviert werden, da muss nichts in ihnen geweckt werden, damit kommen sie bereits auf die Welt. Es ist ihr Atomkern.

Schon Kleinkinder betrachten ihr Umfeld mit großen Augen und ausgestreckten Händen, für sie ist jedes noch so kleine Objekt spektakulär, alles wollen sie anfassen (daher das schöne Wort „begreifen“, was lernen meint), sich ihre Welt erfahrbar und vertraut machen. Kaum, dass sie zu reden beginnen, starten ihre Kaskaden an Fragen. Gibt es jemanden, der mehr fragt als ein Kind? Es gibt buchstäblich nichts, dass sie nicht interessiert, selbst Thematiken, die uns unvorbereitete Erwachsenen mitunter verlegen haspeln lassen (Tod, Sex, Krankheiten etc.). Ihrer Interessensbreite stehen wir großen Leute (besser: höher gewachsenen, groß sind wir kaum) nicht selten fasziniert gegenüber, das Leben ist der frischen Generation im wahrsten Wortsinne ein gigantischer Spielplatz. Die Spielgeräte müssen wir ihnen nicht erklären, während wir hölzern ansetzen dazu, hängen bereits die ersten Rabauken und -innen lachend kopfüber von der Rutsche. Recht so. Diesen kognitiv nimmersatten Wesen muss man Wissen lediglich zugänglich machen, ihr Forscherdrang ist schier grenzenlos, sie finden und futtern Informationen aller Art lustvoll wie Kekse, wo immer diese in Griffhöhe herumliegen.

Wie tragisch ist es da, dass ausgerechnet jene Institution, deren einzige Aufgabe darin besteht, zu lehren, es hinbekommt, das Lernen als etwas Nerviges, Ödes gar und daher nach Möglichkeit zu Vermeidendes krass umzudeuten, Lernen dergestalt zu verbiegen und zur Kärrnerarbeit zu schrumpfen. Ein Kärrner war übrigens einst ein Wagenzieher, einer der anstrengendsten Berufe seiner Zeit. Und dieses Bild passt, fortgeschrittene SchülerInnen werden gebremst vom Bildungswesen, das wie ein mit nassen Fellen überladener Wagen hinter ihrem Rücken hängt, anstatt ein beflügelnder Motor vor ihnen zu sein, der sie zieht, den zu lenken sie sich aneignen.

Was tun wir da mit ihnen? Zwischen den maximal aufgeregten, zum Bersten mit Vorfreude gefüllten Erstklässlern, die wie Pferde in der Startbox scharren und die ihre Tornister stolz tragen wie eine gut sichtbare Auszeichnung, und den lustlos und müde zu ihrem jeweiligen Bildungshaus trottenden Kindern der weiterführenden Stufen liegen wenig mehr als vier Jahre. Was geschieht bloß mit ihnen in dieser Zeit? Wie schafft Schule es, diese unbändige Energiequelle versiegen zu lassen? Das Lernen braucht das Lehren, das Grundverständnis der Aufnahme von Wissen beeinflusst die Didaktik. Sollte sie zumindest. „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen“ erkannte zu Zeiten der Renaissance der französische Schriftsteller Francois Rabelais und damit liegt er noch immer goldrichtig. Doch unser zentnerschweres, mitunter erstarrtes wie erstarrendes Bildungswesen liegt nach mehreren Torpedoeinschlägen lethargisch verschanzt. Der erste Treffer ist, dass sie uns nichts mehr kosten darf, die Bildung, sie ist uns als Gesellschaft kaum noch etwas wert. Wir bezahlen jenen, die mit unserem Geld hantieren, grotesk mehr Lohn als den Erzieherinnen. Gebäude sind marode, Ausstattung unzureichend, PädagogInnen zu wenige, die Bürokratie überbordend, der politische Wahn bisweilen grotesk (vgl. G9-G8-G9). Der zweite ist die fortschreitende Ökonomisierung. Bildung und ihr Erwerb ist ein Wert an sich, dient höheren Weihen und eigentlich nicht dazu, so früh wie möglich einer effizienten Verwertbarkeit zugeführt zu werden.

Pubertierende zu nötigen, sich zügig für einen lebenslangen Berufsweg zu entscheiden und entsprechend konsequent zu präparieren, geht aus mehreren Gründen stramm am Kern vorbei und ist kontraproduktiv. Bildung ist keine Presse und Kinder sind kein Rohmetall, sie sind nicht erschaffen, um flott marktgerecht geformt zu werden. Nichts gegen die Kooperationen von Wirtschaft und Bildung, diese sind äußerst sinnvoll und sehr wichtig, doch sollte nicht der Respekt vor der Freigeistigkeit und Individualität sowie dem Agieren auf Augenhöhe in Vergessenheit geraten. Freie Lehre, freie Forschung? Das einstige Diplom ist zum stundenplanmäßig zu absolvierendem Bätschela (klingt schon scheußlich) verkommen. Geistig anreichernde Ausflüge rechts und links in andere Zweige der Wissenschaft, geschweige denn ein sich selbst ausprobieren, die eigenen Möglichkeiten entdecken, sieht unsere Bildungslandschaft kaum noch vor. Schule und Studium sind zum Korsett mutiert, Lernen ist zur straffen Karriereplanung transformiert, keine Zeit mehr für allmähliches Werden und dem Lernen als Prinzip des Lebens. Lächerlich schon allein deshalb, weil es nie zuvor mehr Lebenszeit gab! Von den 2017 geborenen erreicht jeder zweite statistisch die einhundert Jahre. Die Medizin sorgt dafür, dass sie die meisten davon recht agil (v)erleben. Was also soll plötzlich die Hektik? Mein Vorschlag (halten Sie sich fest): G10! Wenn die Pubertät ihre hormonelle Sprengkraft mit voller Wucht entfaltet, weg von der Schulbank – raus aus der Schule. Wir unterbrechen ihre Schulzeit und senden die Jugendlichen raus ins pralle Leben, lassen sie nach Gusto zwölf Monate praktische Erfahrungen sammeln, Sauerstoff in die Köpfe, Lüften des Gemüts, sich erproben und einbringen. Ein soziales, ökologisches oder was auch immer praktisches Jahr. Anschließend, mit den neuen Erfahrungen, Kenntnissen, Fertigkeiten sowie gewonnener Reife durch übertragene Verantwortung, geht es zurück in den Endspurt der Oberstufe. Was wir heute tun bzw. unterlassen, erstickt die lodernde Flamme des Lernens. Lassen wir dies nicht länger zu, holen wir uns das Lernen zurück, erobern wir die Hoheit wieder! Das lebenslange Lernen als Genuss, Inhalt sowie unabdingbare Voraussetzung sollte unbedingt wieder modern werden. Dass es nicht so ist, beweisen die minütlich öffentlich posaunten Meinungen, welche gänzlich ohne Recherche auskommen und sich ihrer Absurdität nicht mehr zu schämen brauchen, da in dichter Gesellschaft befindlich. Eine Schlagzeile genügt, um eine straffe Ansicht über komplexe Kontexte ungeniert zu krakelen. Skeptisch sein? Zusammenhänge begreifen wollen? Hintergrundkenntnisse suchen? Abwarten, um zu überlegen? Sich sachte an einen Sachverhalt heranzutasten? Keine Lust, dauert zu lang, ist zu anstrengend. Was Bild und RTL II uns in dürren Sätzen als Schlagzeilen hinwerfen, wird schon stimmen. Die anderen sind halt Lügenpresse. Wann hörten wir auf, vor dem Lärmen zunächst kritisch und akribisch Wissen zu sammeln?

Bildung und ihr Erwerb kosten natürlich Zeit und Anstrengung, doch ist ihre Erschließung zuvorderst auch Lustgewinn, Leidenschaft und persönliche Bereicherung, allesamt großartige Geschenke! Wieviele Menschen auf dem Globus wollen lernen und dürfen nicht. Wir können und wollen oft nicht. Das müssen wir wieder begreifen. Wozu ist der Mensch auf der Welt? Seine Hauptaufgabe besteht meines Erachtens darin, sich selbst stetig weiter zu entwicklen, zu entfalten, mit den individuellen Gaben, die ein Jeder in sich trägt, etwas zu erschaffen, dass ihn erfüllt. Reflexion, diese einzigartige Gabe unter den Lebewesen, welche wir nicht mehr würdigen, sie schleichend obsolet werden lassen. Und nebenbei bemerkt: Nur, wer tut, was ihm/ihr wirklich entspricht, wird in seinem Tun wirklich gut. Der benötigt kein Motivationstraining.

Achten Sie einmal darauf, wie unglaublich viel die Menschen ihrem jeweiligen Hobby widmen, wieviel sie dafür lernen, Zeit investieren (nicht ausgeben!), Geld verteilen, Anstrengungen auf sich nehmen, weite Strecken absolvieren. Für etwas, das sie niemand bezahlt! Extrinsische Motivation (von außen) ist eine Chimäre (Trugbild), man kann lediglich der intrinsischen Motivation (von innen heraus) ein Umfeld bieten, in dem sie sich entfalten kann. Pflanzen benötigen Erde, Luft und Wasser, und niemanden, der an ihnen zieht. Sie wachsen von ganz allein prachtvoll, wenn nur die Bedingungen stimmen. Menschen verhalten sich da keinen Deut anders, Lernen ist Wachstum. Kultur kommt von Cultura und das heißt Wachsen. Kultur ist (über)lebenswichtig für uns und entsteht nicht ohne das Lernen.

Tadao Ando, einer der renommiertesten Baukünstler der Welt, verließ inmitten seines ersten Tages an der Hochschule die Vorlesung mit den Worten „Hier kann ich nicht bleiben, Ihr verwässert mir meine Ideen!“. Viel später gedachte man ihm den Pritzker-Preis zu, die höchste irdische Auszeichnung für Architekten. Und dabei ist er gar keiner, denn ein halber Tag Studium befähigt nicht zum Führen dieser Berufsbezeichnung. Ein extremes Beispiel, sicher, und keine für viele empfehlenswerte Vorgehensweise. Doch die Botschaft, die sich aus dieser Haltung ziehen lässt, ist immens wichtig: Folge Deiner eigenen Spur! Auch und gerade bei Gegenwind. Warte nicht auf den kleinen Imbiss aus Wissenshäppchen von anderen, besorge Dir die Zutaten selbst, bereite sie von Hand zu.

Wer mag, lauscht bei Gelegenheit dem Text des Liedes „Du bist ein Riese, Max“ von Reinhard Mey. Das ist eine Einstellung, welche ich zutiefst teile. Denn es gibt etwas, dass ich Wesley und allen anderen Kindern aus tiefster Seele wünsche. Dass sie bis an ihr Lebensende (sich) spüren und der Spur folgen. Ihrer eigenen. Dabei immer wieder andere respektierend wie neugierig kreuzen. Dann kann etwas gelingen, dass wir heute mehr als je zuvor brauchen. „Alle Menschen werden als Originale geboren, die meisten aber sterben als Kopie“. Bitte bleiben Sie original, Kopien haben wir schon mehr als genug. Entdecken Sie das Lernen als Werkzeug, Süßigkeit und Verheißung. Wesley hat das längst geschnallt. Glaube ich. Bon voyage, kleiner Kerl!

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

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Moin!

Moin. Auch hier im tiefsten OWL, weitab von der Küste, ist dieser Ausdruck immer häufiger zu hören. Fast so, als würden die Touristen von Nord- und Ostsee ihn einschleppen. Moin heißt übrigens nicht „Guten Morgen“, sondern ist abgeleitet vom plattdeutschen „Moien Dag“, also „Schönen Tag“. Man kann daher morgens, mittags und abends „Moin“ sagen. Sehr praktisch und irgendwie schöner als „Hallo“ oder „Mahlzeit“.

Entworfen hat dieses Poster  Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Hübsch eingerahmt macht es sich gut im Eingangsbereich des Hauses oder beim Arzt im Wartezimmer.

Erhältlich ist es im Schöne-Dinge-Shop.

Da schicke ich dann mal ein fröhliches MOIN nach Emden, das viele Jahre meine Wahlheimat war. Wat mutt dat mutt.

Ganz einfach jung aussehen

Profilho im Bad Salzufler Institut GENES:IS.

Durch unsere Geisteshaltung können wir selbst viel zu unserem Aussehen beitragen. Ein offenes Herz gepaart mit einem regen Intellekt spiegelt sich immer auch im Gesicht wider. Dennoch: Eines Tages stellen wir beim Blick in den Spiegel vielleicht fest, dass die äußere Haut mit der inneren Jugendlichkeit nicht mehr so recht mithalten kann.

Wir wollen den „Glow“ zurück!

Susanne Hübsch, Heilpraktikerin, Ausbildungsdozentin und Inhaberin des Bad Salzufler Instituts GENES:IS: „Es ist leider so, dass die Produktion der körpereigenen Hyaluronsäure ab dem 25. Lebensjahr abnimmt. Hyaluronsäure polstert die Haut auf, fängt freie Radikale ab und stützt die kollagenen Fasern. Lässt ihre Konzentration nach, verliert die Haut an Spannkraft und kann nicht mehr soviel Feuchtigkeit speichern. Und genau das ist die Erklärung, warum sich mit dem Alter zunehmend kleine Falten und Linien abzeichnen, die das Hautbild umebenmäßig erscheinen lassen.“

Bei Profhilo handelt es sich um eine besonders reine und hoch konzentrierte Hyaluronsäure, die nicht nur einen Sofort-Effekt nach der Behandlung garantiert, sondern darüber hinaus auch die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion wieder ankurbelt und die natürliche Elastin- und Kollegenbildung unterstützt.

Anders als Filler wird Profhilo nicht zum Unterspritzen von Falten, sondern zum sogenannten „Fluten“ verwendet.

Profhilo flutet die Haut mit Feuchtigkeit

Wie das Fluten der Haut konkret funktioniert, wie lange der Effekt anhält, was die Behandlung kostet und sonstige nähere Informationen gibt Ihnen gerne

 

GENES:IS
Susanne Hübsch
Schießhofstraße 11
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-386428
E-Mail: info@genes-is.de
Homepage: www.genes-is.de

Foto: clipdealer

Träume aus porzellangleichen Blüten


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Wenn die Rose die Königin der Blumen ist, so ist die Magnolie die Königin der Gehölze. Sie verleiht dem winterlich-grauen Garten die ersten Farbtupfer des Frühlings. Wobei das Wort „Tupfer“ der spektakulären Blütenpracht der Magnolie nicht gerecht wird.
Wahrlich ein Frühlingstraum – und leider genauso flüchtig. Nach zwei Wochen ist das Blütenfeuerwerk Vergangenheit.

 

Platz für alle

Bankett – der moderne Ausziehtisch. Made in OWL.

Ausziehtisch – der Name allein löst Assoziationen vom Schick der frühen 1960er Jahre aus. Es gab sie damals in rustikaler Eiche oder dunklem Nussbaum.

Es ist an der Zeit, ein anderes Bild in den Kopf zu bekommen. Bankett, so heißt ein moderner Tisch, den Ihr Euch selbst konfigurieren könnt. Seine Grundlänge ist 160 cm, erweiterbar auf bis zu 300 cm. Endlich Platz für die ganze Familie. Keiner muss mehr an den Katzentisch.

Der Tisch (und viele andere) ist erhältlich bei MBzwo, dem Berliner Kind des Verler Möbelherstellers Buschsieweke.

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.möbelwerkstätten.de

Foto: MBzwo

TrioMed: Ganzkörperentgiftung

Chronische Erkrankungen kommen oft schleichend. Zuerst fühlt man sich nicht mehr richtig fit, dann kommen körperliche Beschwerden hinzu. „Das hängt oft mit einer hohen Giftstoffbelastung des Körpers zusammen.“,  so Ulrike Sowa, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt. Umweltbelastung, Stresssituationen, Giftstoffe, die über die Nahrungskette aufgenommen werden, Schwermetallbelastungen, Elektrosmog etc. fordern ihren Tribut vom Stoffwechsel.“

Ulrike Sowa
Es ist wichtig, den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen und den Stoffwechsel zu entlasten. Die Ganzkörperentgiftung stellt eine gute Möglichkeit dar, sowohl die Gesundheit  zu erhalten, als auch bestehende Beschwerden und Krankheiten nachhaltig zu therapieren. Je nach Alter, Krankheitsbild oder Lebenssituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den menschlichen Stoffwechsel bei der Entgiftungsleistung zu unterstützen.
Wenden Sie sich zu einer ausführlichen Beratung an die naturheilkundliche Praxis TrioMed in Lippstadt.
Das Leben ist zu kurz, um sich schlecht zu fühlen!

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Ulrike Sowa: 02941-2027 816 / ulrike.sowa@web.de
und bei Facebook

Konspirative Kommunikation

Gerade war ich bei diesem herrlichen Wetter draußen und atmete diese wunderbar warme und super sommerlich duftende Luft ein… zeitgleich kamen Erinnerungen, wie ich noch vor einigen Jahren oft am Wochenende Nasilein schon früh morgens zärtlich vonner Wiese zerrte, weil er ma wieder 24 Stunden Frauchen gebucht hatte…schwärm

Auch diese Geschichte handelt von einem schönen sonnigen Sonntag, an dem ich eine längere Buschtour mit meinem Tierchen geplant hatte. Kurzinfo: an diesem Stall gab es mehrere Wiesenstücke, die durch Tore miteinander verbunden waren. An diesem Tag gab es 3 Wiesen hintereinander…

Ich sah ihn schon von weitem und rief ihm wie immer ne freundliche Begrüßung zu, kombiniert mit rudernden Winkbewegungen, damit er mich auch durch seine (damals noch reichlich vorhandenen) Schopfmatte bis zur Nase sehen konnte…woll? Frauchen denkt ja mit…grins

Zwar hob er nich den Kopf, aber ich sah, wie sich ein Ohr in meine Richtung drehte und er in seinen Mampfbewegungen kurz inne hielt. Ich ging weiter in seine Richtung und textete ihn derweil mit meinen Plänen mit ihm zu. Da sah ich plötzlich, wie er sich scheinbar unauffällig und gaaaanz langsam von mir weg drehte und die nächstliegende Weide… natürlich von mir entfernte Weide… anpeilte, wo seine Kumpels waren. Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme im Kopf:

„Vielleiiiiiiiiiiiicht hat seeeee mich jaaaaaa noch nichchchchchch geseeeeeeeeeeehhhhhhhhn…“

Ja nee, is klar Nasi… natürlich hab ich dich noch NICH gesehn… innerlich Augen verdreh…typisch er wieder… Ich rief nur hinter ihm her:

„Keine Sorge Großer, ich hab Zeit!!! Ich krich dich schon noch😆“

Gemächlich ging ich weiter und schaute ihm hinterher. Er steuerte auf eine Hafi Dame zu, die genüsslich die Grasqualität testete.


Und ohne Mist jetz, für mich sah es aus, als er sprach er sie folgendermaßen an…
„Hömma, kannse mir n Gefallen tun?“
Sie:“ Äh, klar…Was denn?“
Er:“ Da kommt die Alte…Ich würd mich gern hinter dir verstecken während du so tust, als ob du gemütlich über die Wiese flanierst. Vielleicht geht se dann ja wieder…“
Sie:“…ok…“

Beide gehen los… natürlich von mir wech und allen Ernstes: hätte ich nich gewusst, dass er neben hinter ihr is, hätte ich Nasi nich wahrgenommen. Sie gingen im absoluten Gleichschritt, die komplette Körper-sowie Schweif Haltung waren IDENTISCH!!!!
Unglaublich, echt…

Dann aber blieb die Dame stehn und wollte weiter futtern…
Nasi:“ GEHT’S NOCH?!?!WEITER!!!!“
Sie reißt den Kopf wieder hoch:“ Wie jetz? Ich will jetz nich ewig durche Gegend laufn “
Er:“ Du hast gesagt, du machsts“
Sie: „So is das Spiel aber doof… ich will nich mehr… such dir nen andern Doofen“
Sprachs und wandte sich von Nasi ab.

Kurz blieb er stehn, sein Ohr drehte sich in meine Richtung und innerlich kam ein „Mist“…
Ich blieb gleichmäßig auf Abstand und war jetz sogar ein bisken neugierig, was nur passieren würde, denn das war grad schon irgendwie speziell… oder hatte ich mir das nur eingebildet???
Ich wartete ab und beobachtete.

Nasi ging weiter und an anderen Pferden vorbei, bis er bei nem Cob C stehn blieb, der etwas größer als er war. Alwyn, so hieß er, stand mit seiner rechten Körperseite zu mir gewandt. Nasi ging auf seine linke Seite und wieder schien es als redeten sie…

Alwyn:“ Eyyyyyy Kollege, wie is die Lage?“
Nasi:“ Hömma, ich brauch deine Hilfe. Du siehst da meine Alte, ne? Und ich brauchn Versteck… denn wenn se mich nich sieht, geht se bestimmt wieder, weisse?“
Alwyn: „Meinste, das klappt?“
Nasi: „Klar…geh ma los…einfach so’n bisken los halt, ja?“

Alwyn marschierte ab und Mr. Nasi wieder unsichtbar hinter-neben ihm… eeeeeecht schade, dass ich damals noch kein Smartphone hatte… Das hätte ich so gerne für die Nachwelt festgehalten. Aber es kam noch besser.
Nu wollte ich es nämlich genauer wissen…MUAHAHAAAAAA…
Ich lief parallel mit ihnen mit ohne den Abstand zu verkleinern… Ich ging schneller… Die beiden wurden schneller… Ich ging langsamer… stopp… Sie standen…
HAHAHAAAAAAAAAA!!!!
ICH lachte, während Alwyns Ohren anfingen zu rotieren und er irgendwie nich mehr so glücklich aussah…. Ich trabte an… grins, ja klar, die beiden auch.

Da hatte Alwyn plötzlich keinen Bock mehr…
Alwyn:“ Altaaaaa, was soll denn der Mist? Das is ja anstrengend!“
Nasi:“ Du musst mich decken!!!“
Alwyn: „Nee sorry ey, mach deinen Kram alleine“… dreht ab und verschwindet.
Da stand er nun alleine.
Mr. NASIBÄR…
Er stand wie in der Bewegung eingefroren und schaute angestrengt nach vorne. Gedanklich nehme ich ein „Verdammt“ von ihm wahr. Ich wartete ab.
Dann fragte ich:“ Na Großer? Was jetz?“
Nasi lässt seine Ohren einen Moment kreisen… kaut kurz und schaut in meine Richtung. Kaum das er mich sieht reißt er den Kopf hoch und höre seine Stimme klar und deutlich mit überraschten Unterton:

„FRAUCHEN!!!! Du? Hier??? Hab dich gar nich gesehn!!!!!Hätteste was gesagt, dann wäre ich direkt gekommen.“

Sprachs und läuft dabei schnurgerade auf mich zu und begrüßt mich überschwänglich…

Was willste da noch sagen????
Ich fand es nur total schade, dass dieses abgefahrene Schauspiel kein anderer mitbekommen hat. Ich mein, erzähl das sowas ma… glaubt dir doch keiner.
ABER es war WIRKLICH so!!!!
😂😆😂😆😂