Die Magie der kürzesten Nacht

Alte Zauberbücher sagen, dass in dieser Nacht des 21. Juni alle Pflanzen ihre größte Kraft entfalten, so natürlich auch die Heilpflanzen.

Sommerblumen Living in OWL

Arnika, Klette und  Johanniskraut sollen vor bösen Geistern schützen, aber auch vor Unwettern und Hungersnot. Margeriten prophezeien uns die große Liebe und Farnsamen machen die Träume dieser Nacht sichtbar.

Wer alles Vergangene hinter sich lassen will, werfe Beifuß ins Feuer und springe durch die violett lodernde Flamme.

Oder wir machen einfach einen Spaziergang, achten auf die Wunder am Wegesrand und komponieren uns unseren eigenen Mittsommerstrauß. So kann der Zauber noch einige Tage nachwirken.

Foto: © doris oberfrank-list – Fotolia.com

Selbstoptimierung kontra Selbstliebe

Ein Text von Alexa Förster.

Wer etwas auf sich hält, der optimiert sich!
Selbstoptimierung ist das neue Statussymbol der Schönen und Reichen, der Chefs und Chefinnen, der Vielleisterinnen, der Vornesteher und Wichtigtuer. Aber nicht nur die Chefetagen durchdringt der Wahn nach Perfektion, nein auch vor den unzähligen Followern der Sozial-Media „Sternchen“ macht die Optimierungswut nicht halt.

Schnell ein Selfie …

Selbstoptimierung dringt in das private Leben ein und breitet sich, wie ein Krake, in den Köpfen der nach Vollständigkeit Suchenden aus. Selbstoptimierer wollen das Optimum und das jederzeit – koste es, was es wolle. Mit maximaler Leistung, auffälliger Schönheit, optimaler Ernährung und geistiger Standfestigkeit gilt es sich abzuheben, von der breiten Masse abzugrenzen, sich aus dem Moloch der Trägheit zu befreien und letztlich sogar aus der Begrenztheit des Menschseins empor zu heben, um leistungsfähiger, gesünder, vitaler, jünger und vor allem glücklicher als der Durchschnittsmensch zu sein. Weiterlesen „Selbstoptimierung kontra Selbstliebe“

Sie machten das Rennen

#jungundengagiert# – Nightline gewinnt den Bielefeld-Preis 2018.

Die PR-Abteilung von Nightline Bielefeld

Junge Menschen engagieren sich nicht weniger als früher, sondern anders. Doch wie und was tun sie genau und wo? Der Bielefeld-Preis von BGW und Radio Bielefeld ist 2018 Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewidmet, die sich auf verschiedensten Ebenen und Themenfeldern unter dem Motto #jungundengagiert einsetzen.

Gestern nun war die Preisverleihung im Theater am Alten Markt.

Den ersten Platz belegte Nightline, das Zuhörtelefon für Studenten.

Der zweite Platz ging an das Patenprogramm des Kinderschutzbundes, der dritte Platz schließlich an Hoch2wei, Graffiti in Bielefeld. Den Hörerpreis von Radio Bielefeld erhielt die Jugendfeuerwehr Bielefeld.

Musikalisch begleitete den Abend Moe, ein Singer und Songwriter aus Bielefeld.

Der Traum von immerwährender Schönheit …

… ist so alt wie die Menschheit selbst. Wer kennt ihn nicht, den Mythos vom Jungbrunnen, dem man faltenfrei und strahlend entsteigt? Ein Mythos, sicher, doch die Kosmetikindustrie der heutigen Zeit kommt einem Jungbrunnen schon recht nahe.

Sofia Kahliq-Natawan

So ein moderner Jungbrunnen befindet sich mitten in Osnabrück. Sein Name ist SKIN Einfach Schoen und wird von Sofia Khaliq-Natawan betrieben. Anders als in der Mythologie sind hier allerdings ganz konkrete Maßnahmen am Werk.

„Die Behandlungsmethoden haben sich in den letzten Jahren so verfeinert, dass heutzutage eine optische Verjüngung um mindestens 10  Jahre möglich ist, und das ohne einen chirurgischen Eingriff“, erklärt sie uns.

Am Anfang jeder Behandlung steht das ausführliche Gespräch

Sofia Khaliq-Natawan nimmt sich viel Zeit für eine ausführliche Hautdiagnose und hat für nahezu jedes Schönheitsproblem hochwirksame Lösungen parat. Sie widmet sich vorzeitiger Hautalterung ebenso wie überschüssigem Haarwuchs, unerwünschten Pigmentflecken, Couperose oder Pölsterchen an den falschen Stellen. Schönheit von Kopf bis Fuß eben.

Sorgfältige Hautanalyse mittels moderner Technik

 

Was sind das für Maßnahmen, die uns so jung aussehen lassen, wie wir uns fühlen?

Da gibt es einerseits die ganze Bandbreite klassischer kosmetischer Behandlungen, die bei SKIN Einfach Schoen durchgeführt werden. Aber auch modernste medizinische Technik, die apparative Kosmetik, kommt hier zum Einsatz. Gepaart mit dem Fachwissen und der langjährigen Erfahrung von Sofia Khaliq-Natawan ein Garant für beste Ergebnisse.

IPL-Behandlung

Nicht nur unerwünschter Haarwuchs lässt sich mit IPL (Intense Pulsed Light) wirkungsvoll behandeln. Auch Pigmentflecken können entfernt, die Porengröße verringert und eine größere Elastizität der Haut erreicht werden.

Sanfte, aber dauerhafte Haarentfernung mit IPL

Radiofrequenztherapie

Neben den sichtbaren Zeichen  wie Falten,  Altersflecken oder Couperose macht sich die Hautalterung vor allem durch den Verlust der Spannkraft bemerkbar. Hier kommt die Radiofrequenztherapie zum Einsatz. Sie bewirkt eine sofortige Straffung der Haut und stimuliert langfristig die Neubildung collagener Strukturen. Auch bei lästigen Fettpolstern, wie Reiterhose, Cellulite oder Doppelkinn zeigt die Anwendung von Radiofrequenztherapie sichtbare Erfolge.

Microneedling

Falten, Akne- und andere Narben, vergrößerte Poren, Dehnungsstreifen, Pigmentflecken, Couperose. All diese Makel sind ein Fall für Microneedling.

Hierbei wird die Gesichtshaut mit einer Art Dermaroller behandelt. Dieser ist mit vielen feinen und sehr kurzen Nadeln bestückt, die in die oberste Hautschicht (Epidermis) pieksen.  Dadurch wird der Haut das Signal gesendet, es würde eine Verletzung vorliegen, die repariert werden muss. Als Reaktion des Körpers werden nun Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure ausgeschüttet – das Bindegewebe wird gefestigt.

Auch wenn es sich anders anhören mag, ist diese Behandlung schmerzfrei, aber sehr wirksam.

Zusätzliches Plus der Anwendung: Microneedling macht die Haut aufnahmefähiger für die Wirkung von Pflegeprodukten.

Mesotherapie

Hier werden ausgewählte Vitamine und Wirkstoffe tiefer in die Haut eingebracht und bewirken optimale Ergebnisse.

Hydroven-Therapie

Sehr viele Frauen leiden unter Lymph- oder Lipödemen,  unter geschwollenen Beinen aufgrund von Venenschwäche, hormoneller Schwankungen  oder anderer Ursachen. Hier kann die Hydroven-Therapie wahre Wunder bewirken. In einer Art Hose wird Druck aufgebaut, der die Venen zusammenpresst, den venösen Rückstrom Richtung Herz fördert und den Druck so lange hält, bis die Vene optimal entleert ist. Durch den anschließenden Druckabbau füllen sich die Venen wieder und nehmen dabei Gewebeflüssigkeit auf. Gewebe und Lymphsystem werden so optimal entlastet.

Lymphdrainage mit Hydroventherapie

 

Bei all den vielen Verjüngungs- und Verschönerungsmethoden ist Sofia Khaliq-Natawan eines sehr wichtig:

„Vorbeugen und Schützen ist der beste Garant für eine gesunde Haut“, erklärt sie. Das wirksamste Anti-Aging-Mittel sind Sonnenschutzcremes. Und die sollten täglich genutzt werden, nicht nur im Urlaub oder am Badesee. Denn die Sonne ist der Hauptfaktor, der zum Altern unserer Haut beiträgt.“

Alle Kosmetikartikel, die im Studio vertrieben werden, sind von Sofia Khaliq-Natawan persönlich getestet worden. „Ich bin keiner Marke verpflichtet, für mich zählt allein die Wirksamkeit“, erklärt sie.

Wer ist Sofia Khaliq-Natawan?

In Afghanistan geboren und als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland geflohen, absolvierte die heutige Inhaberin von SKIN Einfach Schoen nach der Schule eine Ausbildung als PTA. Mehrere Jahre war sie in einer Osnabrücker Apotheke tätig. Dort führte sie neben ihrem normalen Aufgabenbereich noch Schulungen in Sachen Hautpflege in angeschlossenen Partnerapotheken durch.

Nach einem Studium in Pharmazieökonomie leitete sie für eineinhalb Jahre ein medizinisch-kosmetisches Institut, bevor sie sich 2015 selbständig machte.

Ehrenamtlich ist sie im Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück tätig. Dort berät sie Flüchtlinge und hilft ihnen, sich in der neuen Heimat zurechtzufinden.

Sich selbst bezeichnet sie als Perfektionistin, legt großen Wert auf Qualität, setzt auf fundiertes Wissen, Erfahrung und Vertrauen. Sie liebt und lebt die Schönheit und zaubert sie auf Gesicht, Haut und Körper ihrer KundInnen, die längst nicht mehr nur aus Osnabrück zu ihr kommen.

Wussten Sie eigentlich, dass die Hautbeschaffenheit des Menschen nur zu 30 % genetisch bedingt ist? Der Rest ist gute Pflege. Und die dürfen Sie getrost in die Hände von Sofia Khaliq-Natawan legen.

Sofia Khaliq-Natawan
SKIN Einfach Schoen
Kamp 76
49074 Osnabrück
Telefon: 0541-47 05 49 71
E-Mail: info@skin-einfachschoen.de
Webseite:www.skin-einfachschoen.de
Facebook: SKIN Einfach Schoen

Endlich Ich

Das neue Buch von Inge Hörster ist erschienen.

„Operation an der offenen Seele“ – so könnte man die Aurachirurgie auch bezeichnen. Inge Hörster, die Autorin dieses Buches, arbeitet seit 2015 nach dieser Methode, und viele Menschen verdanken ihr ein Leben, das sich massiv zum Positiven gewandelt hat.

Doch bis dahin war es ein steiniger Weg, über den sie im Buch erzählt. Und sie erzählt auch über die beeindruckenden Ergebnisse, die sie erzielte und noch immer erzielt. Über Erlebnisse, die „kaum zu glauben“ sind, aber alle den Tatsachen entsprechen.

Das Buch ist bei Amazon erhältlich, kann indes auch bei Books on Demand oder direkt bei Inge Hörster (gern mit persönlicher Widmung) bestellt werden.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

 

Besitzergreifung – Wem gehören sie? Wem gehören Sie?

Im Erwachen tastet meine Hand nach dem Mobiltelephon auf dem Nachttisch und ich tapse mit dem leuchtenden Flachgerät aus dem Schlafzimmer. Eine Reihe von Nachrichten sind aufgelaufen und ich lese sie, während ich in der Küche Kaffee zubereite. Das Gerät verlangt neben der Lesung zudem harsch nach einem ungeheuer wichtigen Update und mahnt mich geradezu, es augenblicklich einzuleiten, weil sonst für nichts mehr garantiert wird. Als wenn Telekommunikationsunternehmen und Telephonhersteller überhaupt irgendetwas garantieren. Ich ignoriere das Ansinnen. Mein Blick schweift über die Wiese vor dem Haus, welche gemäht werden muss, der Rasenmäher jedoch zuvor gereinigt werden sollte. Die Holzbank im Garten trotzt dem Regen nicht mehr, neben genügend Zeit fehlt es mir aber auch an Schmirgelpapier, Pinsel und Lasur. Mir fällt ein, dass die Tankanzeige im Auto gestern abend leuchtete, darum sollte ich mich heute vormittag noch vor dem Baumarktbesuch kümmern. Als erstes jedoch muss ich jetzt einen Installateur auftreiben, denn ein Wasserrohr im Keller leckt. Meine Lieblingsschuhe müssen zum Schuhmacher, die Sohlen lösen sich allmählich vom Korpus. Der Stapel versandfertiger Briefe darf auch nicht länger liegen bleiben. Während ich die Mails auf dem Rechner beantworte, erscheint links und rechts kreischend etliches an Werbung auf dem Bildschirm, neue Produkte, ohne die mein Weiterleben angeblich relativ sinnentleert ist. Ich soll viel kaufen und Geld anlegen, jetzt sofort, der Warenbestand meines Haushaltes hat sich zu vermehren, genau wie mein Kontostand. Ansonsten drohen Tristesse und Verarmung.

Ich halte mit einem Mal inne und überlege, was ich bereits jetzt alles besitze. Mein Gefühl zu all diesen Dingen aber ist ein gänzlich anderes. Sie scheinen mich zu besitzen. Alles kreischt nach meiner Aufmerksamkeit, meiner Befassung mit ihnen. Von allen Seiten, aus allen Winkeln klagende Forderungen. Wie Vogelkinder in einem Nest, die mit weit aufgerissenen Schnäbeln unentwegt Fütterung von den erschöpft flatternden Eltern einfordern. Nur, dass unsere Nester an Besitztümern unüberschaubar groß sind, die Anzahl hungriger Vögel jeweils in die tausende gehen und diese niemals flügge werden. Mir fällt auf, wie sehr Besitz bindet, wieviel Energie es frisst, mich mit ihnen tagtäglich zu beschäftigen. Wobei nicht ich mich mit ihnen beschäftige, sie beschäftigen mich. Mit jedem Teil mehr in unserem Haushalt, meinem Leben, wächst der Aufwand, der damit verbunden ist. Und ich soll immer noch mehr beschaffen, anschaffen, installieren, in Betrieb nehmen, bei Laune und in Schuss halten? Besitz befreit nicht, er engt ein, er ist ein glitzernder Käfig, der mir Komfort verheißt, dafür jedoch einen sehr stolzen Preis verlangt. Ein faustischer Pakt (vgl. Goethe).

Viel Besitztum macht nicht zum König, er ist der König und macht uns zu seinen willfährigen Dienern.

Wie häufig lenken all diese physischen Dinge mich ab von den wirklich wichtigen, wesentlichen Dingen meines Lebens. Wie häufig sehe ich Menschen, die mit gesenktem Haupt und in seichten Schlangenlinien durch die Stadt wanken, den Blick ohne Unterlass auf das kleine Display gerichtet, dabei immer gerade noch rechtzeitig Laternenmasten ausweichend. Die reale Welt um sie gerät nicht mehr in ihr Blickfeld, sie nehmen nicht mehr wahr, als der wenige Zoll große Bildschirm ihnen aufzwingt. Die flache Ansammlung von Platinen scheint unser nicht anzuzweifelnder Boss geworden. Es kommt mir vor, als führe ein kleiner Hund seinen Besitzer am Halsband spazieren statt umgekehrt. Weit über die unbestrittene Nützlichkeit der Mobilette hinaus hat es längst Besitz ergriffen von uns. Auch die gemeinsame Zeit zwischen mir und der omnipotenten, omnipräsenten Funke ist schleichend gewachsen, gehe ich irgendwohin, geht sie wie selbstverständlich mit. Selbst reale Gespräche (vgl. Face Time) drehen sich nicht selten um das ADHS-Ding, um seine Apps, Funktionen, Wirkweisen oder um den Nachfolger, der das kaum zwei Jahre alte Smartphone zum Alt stempelt. Was tun wir da, sind wir eigentlich auch smart? Ein herrliches Menü vor mir wird kalt, weil es zunächst abgelichtet und sein Abbild für die virtuelle Community aufbereitet, dann gepostet werden muss. Selbst ein neu erworbenes Produkt wird augenblicklich der Masse im Netz zum Bewundern dargeboten, ständig Neues und spektakulär Attraktives ist die instabile Währung des Wahrgenommenwerdens.

Ich erinnere mich plötzlich an die grandiosen Touren mit meinen Freunden hoch in den Bergen. Was wir brauchten, passte in einen Rucksack, jedes daheim gelassene Gramm an Ballast ist auf der Gipfel Wege Gold wert. Und es gab keinen Empfang, nirgendwo, dafür sind die Höhen zu hoch, wir agierten weit oberhalb jeder Netzabdeckung. Klingt grausam, aber man gewöhnt sich überraschend schnell daran. Und dann wird es wie eine Befreiung, die Zurückgewinnung der Autonomie und auch der Entscheidungsfreude. Wer sich zwischen den Felswänden verabredet, muss sich im Vorfeld verbindlich entscheiden, denn einmal auf dem Weg gibt es keinen Austausch mehr, gilt nur noch das gegebene Wort, kein Lavieren, kein Optionen freihalten, kein Rückversichern. All die vielen wunderbaren Zeltlager mit Kindern und Jugendlichen, die ich erleben durfte, erscheinen nun in meinem Sinn. Die Zelte sind sehr klein, dort passt nur hinein, was wirklich gebraucht wird. Einige Shirts, einige Unterhosen, dicke Strümpfe und einen Pullover, der unabänderlich nach ungezählten Lagerfeuern roch.

Vor dem Start war sehr genau zu überlegen, was Zugang in einen elitären Zirkel wirklich wichtiger Dinge erfährt, eine Adelung ausgewählter Sachen. Zum Wärmen der Haut, zum Reinigen des Körpers, zur Aufnahme von Kohlenhydraten, etwas zu lesen für den Kopf, fertig und voll der Sack. Alles weitere verzichtbarer Luxus verhätschelter Großstädter. Das Ladekabel war ohne Sinn, denn sein Stecker findet in Wald und Wiesen nun einmal keine Dose. Da hieß es stromtechnisch haushalten, nur einmal am Abend kurz das kleine Tor zur Welt hochfahren und rasch entscheiden, was wirklich beachtet werden muss. Akkuleistung sparen hieß Aufmerksamkeit für anderes gewinnen. Das ist nicht das Schlechteste. Andere Menschen und essentielle Interaktionen mit ihnen zum Beispiel bekommen Raum. Man sieht sich in die Augen, nebeneinander auf einem liegenden Baumstammm sitzend, und lernt sich neu, nicht selten anders kennen. Das gemeinsame Bauen von verwegenen Holzkonstruktionen, kreativen Dämmen in Bächen, dem Baden in Seen, Beachvolleyball und Frisbee in der Sonne. Und wer etwas von einem entfernteren Mit-Abenteurer will, braucht eine kräftig erschallende Stimme oder geht ihn schlicht suchen. Ist der Weg lang, überlegt man sich, ob er das Anliegen lohnt. Auch eine gute Auswahlmöglichkeit, was wirklich wichtig ist. Mal ehrlich, wieviele Informationen via WhatsApp, SMS, Voicemail und ähnlichem sind wirklich im Kern nützlich, habe eine längere Halbwertzeit als wenige Minuten?

Der niederländische Architekt Rem Koolhaas äußerte sich in einem Interview mit dem Süddeutschen Zeitung Magazin: „Mentale Stärke entsteht auch dadurch, dass man sich von Überflüssigem fernhält. Der Mangel an Mangel, der heute herrscht, macht Menschen zu flatterhaften, reizsüchtigen Wesen, die vor lauter Wunscherfüllungsversuchen zu nichts Substanziellem mehr kommen.“. So sehe ich es auch. Versuchen Sie doch, sich immer wieder Inseln zu schaffen, in dem es kaum Reize gibt. Einfach mal nur für sich und mit sich zu sein. Einfach Sein. Nichts sonst. Zur Besinnung kommen durch Sinnsuche. Es geht nicht darum, dauerhaft mönchisch zu leben, asketisch allem Weltlichen zu entsagen, dass ist kaum realisierbar und Komfort ist nicht per se schlecht. Doch Besitz lernt man wieder schätzen, indem man sich ihm immer wieder entzieht. Wissen Sie, wie himmlisch luxuriös ein normales Bett sein kann nach zwei Wochen auf einer schlappen Luftmatratze!? Es geht um die Frage, ob Sie Besitzer oder Besitzter sein möchten, Bestimmer oder Bestimmter, Habender oder Seiender. Stellen Sie sich diese Frage ruhig öfter mal. Nicht Siri, nicht Alexa, nicht Google. Sich selbst zu fragen bedeutet auch, sich selbst infrage zu stellen. Und das ist nie verkehrt. Werden Sie wieder Chef. Im Kopf und in der Manege des Besitzes. Sollen die Dinge sich doch einfach mal untereinander beschäftigen, ohne Sie, verweigern Sie Sie sich.

Ich mache an dieser Stelle Rechner und Mobilette aus und gehe raus. Wir hören voneinander. Wann, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn ich mich gefunden habe. Ohne Google Maps.

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung:  kontor@mikrakom.de

Ganz schön giftig

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Jetzt ist er wieder an Waldrändern, Lichtungen und Kahlschlägen zu sehen, der schöne, aber sehr sehr giftige Fingerhut (digitalis spec.). Das Gift befindet sich hauptsächlich in den Blättern. Also Kinder und auch Tiere fernhalten.

Aber jedes Schlechte hat auch ein Gutes. So sind die aus dem Roten Fingerhut gewonnenen Digitalispräparate die bekanntesten Herzmittel. Sie kräftigen den Herzmuskel und beeinflussen den Herzschlag. Die herzstärkende Wirkung der Pflanze wurde im Jahre 1786 von dem Schotten William Withering entdeckt. Seinen Siegeszug begann der Rote Fingerhut, nachdem es gelang, die wirksamen Digitalisglycoside zu isolieren.

Vom Glück des Schreibens …

… können Autorin Alexa Förster und Lektorin Natalie Nicola ein Lied singen … oder es zu Papier bringen. Die beiden Bielefelderinnen haben nicht nur selbst eine tiefe Freude am Spiel mit Worten, sie möchten diese innere Zufriedenheit, die entsteht, wenn Kreativität endlich befreit wird, auch weitergeben.

Und gründeten das Projekt Schreib-Vielfalt, eine Fusion aus Lektorin & Autorin, die Schreibende auf ihrem individuellen Weg in die Öffentlichkeit unterstützt.

Mit der offenen Lesebühne „Lies-WAS! – Die Lese-Lounge“ bietet „Schreib-Vielfalt“ Schreibenden in Bielefeld Gelegenheit, sich mit ihren selbstverfassten Texten zu präsentieren und ein erstes Feedback zu erhalten. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, entspannt und leicht, – ohne Leistungsdruck – einen Zugang zum eigenen Ausdruck zu bekommen und die eigene Wirkung zu erfahren.

Hinter dem Schreiben steht der Wunsch, sich zu zeigen. Mit „Lies-WAS! – Die Leselounge“ sowie der Schreib-Werkstatt-Reihe: „Schreib-WAS!„, „Zeig-WAS!“, „Lass-WAS!“und „Mach-WAS!“ haben es sich die beiden heiteren Freigeister, wie sie sich bezeichnen, zur Aufgabe gemacht, Schreibende auf dem Weg in die selbstsichere Repräsentation eigener Texte zu begleiten. Sie werden dazu ermutigt, der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Alexa Förster und Natalie Nicola bei der Arbeit

Die nächsten Termine:

„Lies-WAS!“ – Sommerfrisches am Samstag, 02.06.2018, um 19:30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Abblätterndes am Samstag, 08.09.2018, um 19.30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Berührendes am Samstag, 01.12.2018, um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Café Künstlerei, Turmstraße 10, 33615 Bielefeld.

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Der fünfzigste Tag

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Nehmen wir uns über Pfingsten doch mal die Zeit, uns des Heiligen Geistes IN UNS bewusst zu werden. Was atmet uns, was hält uns am Leben? Was lässt uns Schönheit erkennen, was schenkt uns Kreativität und Liebesfähigkeit?

livinginowl wünscht ein gesegnetes Pfingstfest.

 

Foto: © icaloin – Fotolia.com

Damals im Rettungswagen

Man stelle sich folgendes Szenario vor. Im Supermarkt erleidet eine Frau  einen Schwächeanfall und wird mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Flugs muss die Bluse der Dame  geöffnet werden, um die lebenserhaltenden Maschinen anschließen zu können. Mitten in der hektischen Betriebsamkeit erstarren plötzlich die Bewegungen der Sanitäterin. Mit großen Augen schaut sie auf den BH der Patientin:

Unwiderstehliche Lingerie von MadameBoyd

„Können Sie mir sagen, wo Sie diese tolle Wäsche gekauft haben?“

Mit versiegender Kraft deutet die Geschwächte auf ihre Handtasche. „Dort drin finden Sie meine Karte….“

So geschehen vor einigen Jahren Nicole Grünker, der Inhaberin von Madame Boyd, die heute, wo es ihr längst wieder gutgeht, über diese Geschichte herzhaft lachen kann.

Da fallen uns die Worte unserer Großmütter wieder ein, die lauteten: „Zieh immer ordentliche Wäsche an, falls Dir unterwegs mal was passiert.“….

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl
Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

Lest bitte auch: Hommage an die Weiblichkeit

ObLigaTorischer Abschluss(fuß)ball

-Kleiner Abgesang zur Sommerpause –

Ausatmen, durchatmen, wieder ruhig atmen. Abpfiff. Das war’s für diese Saison. Es ist Samstag, früher Abend im Mai. Feierabend, ab in die Kabinen, Sommerpause, Ligaschluss. Triumph und Trauer zugleich, jetzt folgen viele Wochen Abstinenz, so müssen sich die Bewohner der Steppen fühlen, wenn die Dürreperiode beginnt. Die Gewinner (Teilnehmer internationaler Turniere) stehen nun endlich fest, die Verlierer (Abstieg zweite Liga, Karneval & Alsterdino) auch, ebenso wie die Aufsteiger aus der zweiten. Das Niemandsland im Mittelfeld der Liga ist wenig interessant. Jetzt, im Alter und am heutigen Abschlusstag, verstehe ich den weisen Trainer Giovanni Trapatoni, der erläuterte: „Fußball ist Ding, Dang, Dong, nicht nur Ding!“.

Ja, ich weiß, statistisch winkt jetzt ein Drittel von Ihnen, liebe Leser, an dieser Stelle ab, weil sie sich nicht für Fußball interessieren. Ich kenne alle Argumente gegen den Bundesligafußball und die meisten davon teile ich. Nun bin ich aber im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, da gibt es diese Infragestellung schlicht nicht, dort werden neugeborene Kinder beim jeweils präferierten Verein als Neumitglied angemeldet, bevor Weiterlesen „ObLigaTorischer Abschluss(fuß)ball“

Frühling Ilse

Gartentraum....
Gartentraum….

Ich war ein Kind von fünfzehn Jahren,
Ein reines unschuldsvolles Kind,
Als ich zum ersten Mal erfahren,
Wie süß der Liebe Freuden sind.

Er nahm mich um den Leib und lachte
Und flüsterte: O welch ein Glück!
Und dabei bog er sachte, sachte
Den Kopf mir auf das Pfühl zurück.

Seit jenem Tag lieb‘ ich sie alle,
Des Lebens schönster Lenz ist mein;
Und wenn ich keinem mehr gefalle,
Dann will ich gern begraben sein.

(Frank Wedekind)

Tulpenbaum gesehen bei Holzweiler

Es war schön …

…  beim OWL Smalltalk gestern im lauschigen Biergarten des Kultlokals Zweischlingen. Rund 30 Freischaffende aus der Region unterhielten sich blendend, schmiedeten Pläne für gemeinsame Projekte und verabredeten sich zu weiteren Treffen.

Und nein. Smalltalk ist nicht oberflächlich. Smalltalk ist die Pforte zu tiefergehenden Gesprächen, zum Kennenlernen, zum lebendigen Austausch.

Der nächste OWL Smalltalk findet nach den Sommerferien im September statt.

Waldspaziergang mit Nasi

Grad gestern hab ich mich noch mit ner Freundin am Stall über Nasis „manchmal-Spezial-“ Verhalten im Wald unterhalten…😆

Wir stellen uns folgende Situation vor…
In ner netten Gruppe von 4 Reitern schlendern wir gemütlich durchn Wald…In der Ferne tauchen Baumstämme mitten aufm Weg auf…Sie werden registriert aber nich weiter beachtet, da sie problemlos überwindbar sind, weil maximal 30cm hoch… Nur ma am RANDE erwähnt…

Die 1. reitet darüber… Die 2. und 3. … Ich bin so’n bisken im Wald-genieß-Modus und tingel einfach hinterher, als ES plötzlich abrupt stoppt…
Ich so: Häh??? Nasi???
Nasi steht…wie’n Panzer…Ich möööpe meinen Schenkel an seinen Bauch…

(Exkurs: Möpen bedeutet in der freien Diana-Sprache, den Schenkel bestimmt mit Druck in die Seite des Tierchens zu drücken. Es is kein Treten, find ich sowieso unsäglich, aber auch kein Anlegen oder verstärkt Drücken, sondern ein Möpen 😁 vielleicht können mich einige verstehen, was ich meine. Mittlerweile is ja eh bekannt, dass Sir Nasi und ich eine besondere Kommunikation haben😂😂😂 dazu gehören halt auch artveränderte Worte, um diverse Momente einfach besser ausdrucken zu können…)

Er nur so: HMPF!
Ich möpe stärker und untermale verbal: Eyyyyyy!!! Wasn hier los???… … Hallo da vorne! Wartet ma bitte eben. Wir ham hier ein Problem.
Mensch Nasi, geh da drübba!!!!
Er: Geht nich
Ich: Doch sicher geht das!
Er: Nee!!! Und bewegt nur seine Masse Richtung Hindernis allerdings ohne Beinbewegung.
Ich: Hömma!!! Das is nurn kleiner Baumstamm!!! Ich möpe auch ma mit dem anderen Schenkel…daraufhin hebt er ein Bein und ich hör nur noch POCK!!!
Er: Hörsse??? Das war mein Huf gegen den Baum…Er is zu hoch…



Derweil die anderen sich unser Schauspiel begucken und sich schon einen grinsen…Ich ignorier das ganz professionell.
Ich: Samma willste mich vereimern oder was??? Alle andern sind da doch auch drübba!!!
Er: Ja… die anderen… aber ich kanns nich…
Und mit jedem MÖP kloppte er wieder seinen Huf dagegen. Da kennt er nix, ne? Was ein Hafi nich will… aber lassen wir das…
Ich: Großer, ich frag jetz noch einmal nett, dann kommts Stöckchen!
Er mit lang gedehntem typischen Nasiakzent: Iiiiichchchch faschtehennnn keinnnn Deutschschsch
Ich so: Warte…
FUMP klatscht mein Stöckchen auf seinem Popöchen
Er ganz überrascht: HUCH???? Warum haust du mich???
Ich: Beine heben! Sonst klatscht es nochma
Er: aber-
FUMP-KLATSCH
500kg kommen in Bewegung und gehen geschmeidig übern Stamm… OHNE auch nur die Rinde im Entferntesten zu berühren 🙈🙈🙈🙈 was willste dazu noch sagen…

Er: ACHSOOOOOOO OOOOOOOOOOHHHHHHHHH!!!!!! ICH sollte die BEINE heben?!?!?!? Warum hasse das nich eher gesagt???
Ich antworte darauf schon gar nich mehr… verdrehe nochma die Augen, während die anderen sich kaputtlachen und reite weiter…
Natürlich lobe ich ihn für seine starke Leistung noch, weil ich ihn ja GEHAUN hab🙈 aber gut…
So is er numal…
Ansonsten war der Ritt ohne weitere Auffälligkeiten 😆

All you need is „LOVE“

Pinkfarbene Blüten auf einem Hauch von Mauve. Das Lingerie-Ensemble „LOVE“ passt perfekt in den Wonnemonat Mai.

Ein Modell, drei Varianten: transparent, leicht gefüttert, Push-up (v. l.)

Und deshalb gibt es diese Serie bei MadameBoyd im Mai 20 % günstiger. Einfach im Online-Shop den Code OWL eingeben.

Drei verschiedene Höschenformen zur Auswahl: Slip, Panty, Mini-Slip (v. l.)

LOVE bietet je drei verschiedene BH- und Höschenmodelle zum Kombinieren. Alles in der gewohnt erstklassigen Qualität von MadameBoyd und in den Cup-Größen A – P.

Mädels, schlagt zu!

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

 

Hommage an die Weiblichkeit

Die Worte „Dessous“ oder „Lingerie“ wecken Assoziationen von fein gewebter Spitze, edlen Mustern, schön verhüllten Kurven, Verführung …

Stimmt alles!

Mit der Marke MadameBoyd hat Nicole Grünker eine exquisite Wäsche auf den Markt gebracht, die bei aller Schönheit auch alltagstauglich ist.

„Die Zeiten, in denen man sich die Spitzenwäsche für „gut“ lässt, sind vorbei“, lacht die Unternehmerin aus Melle. Bei der Produktion legt sie besonderen Wert auf perfekten Sitz. Da kneift und scheuert nichts. Die BHs passen. Immer! Und das hat seinen Grund.

Nicole Grünker

„Wenn man Medienberichten glaubt, dann tragen 80 % der Frauen eine falsche BH-Größe“, klärt Nicole Grünker auf. „Dabei sind die Frauen nicht zu blöd, um einen BH zu kaufen. Entweder mangelt es am richtigen Schnitt, oder sie sind schlecht beraten worden, und das oft auch in Fachgeschäften. Ein schlecht sitzender BH ist häufig die Ursache von Kopf-, Nacken und Schulterschmerzen. Da ist es sogar besser, gar keinen BH zu tragen als einen falschen.“

Und was zeichnet den „richtigen“ BH aus?

„Wichtig ist, dass die Brust vom Unterbrustband und nicht von den Trägern gehalten wird. Das entlastet den Rücken und die Schultern. Unsere BHs haben zudem noch patentierte Träger, die weich unterfüttert sind für einen noch besseren Tragekomfort. Gerade Frauen mit größeren Cups wissen das zu schätzen.“

A propos größere Cups … ?

Ja, auch kurvige Frauen finden bei MadameBoyd das Passende. Vorbei die Zeiten, in denen es für sie nur Schwarz, Weiß und Hautfarben gab. Hier haben sie die komplette Farbauswahl zur Verfügung – von Körbchengröße A bis P.

Ein Modell, drei Varianten: transparent, leicht gefüttert, Push-up (v. l.)

„Was ist der Unterschied zwischen BH und BV“, möchte Nicole Grünker wissen und gibt selbst die Antwort. „BV heißt Büstenverpacker und ist das Gegenteil von BH, nämlich Büstenhalter. Ein Büstenverpacker tut nichts für die Frau. Die Brust wird verpackt und fertig.“

Genauso wenig hält Nicole Grünker von Minimizern. „Die sind sehr unvorteilhaft für die weibliche Silhouette. Die Brust wird plattgedrückt und nach außen geschoben. Die Frau sieht dadurch breiter aus als sie ist.“

Wo bekommt frau diese schöne Lingerie?

„Da gibt es drei Möglichkeiten. Entweder auf einem Mädelsabend, bei dem ich jede Frau exklusiv berate. Und das nicht vor der ganzen Gruppe, sondern immer separat. Die ausgewählten Modelle habe ich meist dabei oder schicke sie in wenigen Tagen zu.

Hier in der Region besuche ich auf Wunsch die Frauen auch zuhause und berate sie. Die dritte Möglichkeit ist mein Online-Shop.

Schöne Wäsche macht glücklich

Jede Frau, die einmal von Nicole Grünker vermessen worden ist, bekommt einen Pass. Bei weiteren Einkäufen braucht sie dann nur noch den darin vermerkten Cup-Index anzugeben. Die Modelle von MadameBoyd sind passformgenau. Das gibt Sicherheit beim Online-Kauf.

Gibt es auch passende Slips dazu?

„Aber selbstverständlich. Zu jedem BH gibt es entweder einen Mini-Slip, ein Panty oder ein normales Höschen, ganz nach Wunsch. Das schöne an den Slips ist, dass sie superbequem und strapazierfähig sind. Also etwas für jeden Tag.“

Drei verschiedene Höschenformen zur Auswahl: Slip, Panty, Mini-Slip (v. l.)

Die Netzkonstruktion, aus der die Höschen gefertigt sind, wird übrigens in Paderborn von der Firma Penn Textile Solutions produziert. Der „Clean Cut“ genannte Stoff muss nicht gesäumt werden und steht für glatte Kanten, die auch unter enger Oberbekleidung unsichtbar bleiben.

Wie sehen Nicole Grünkers Wünsche für die Zukunft aus?

„Ich möchte, dass jede Frau sich in ihrer Wäsche wohlfühlt. Ich möchte zu ihrer Schönheit und Weiblichkeit beitragen, jenseits aller Konfektionsgrößen. Ich möchte Drama ins Dekolleté zaubern und Magie in den Alltag.“

Das gelingt ihr bei immer mehr begeisterten Kundinnen, neuen und auch langjährigen Stammkundinnen, die nie mehr andere Lingerie als die von MadameBoyd an ihre Haut lassen möchten.

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl
Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

Wie es zu dem Namen „MadameBoyd“ kam, was Nicole Grünker im Rettungswagen erlebte und Neuigkeiten in Sachen Still-BH könnt Ihr bald in diesem Magazin lesen.

 

Eine Messe für Queens und Prinzessinnen …

… also für alle Frauen. Die erste QueensNight.

Ein Traum in Pink: Veranstalterin Sandra Hambrügge

Wir Frauen haben ein großes Interessens-Spektrum. Technik, Steuerpolitik und komplexe Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und menschlicher Entwicklung sind uns ebenso wenig fremd wie Kosmetik, Wellness, Schmuck, Dessous und Handtaschen. Mit letzteren Themen konnte sich frau am vergangenen Samstag in Bückeburg intensiv beschäftigen. Denn dort fand die QueensNight statt.

Gut gelaunte Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. Prosecco und Erdbeerkuchen taten ihr Übriges, die Besucherinnen zu erfreuen.

Das oftmals komplizierte Gedankensystem einer Frau versucht die Autorin Sabine Christel zu entschlüsseln. Auf der QueensNight stellte sie ihr Buch „Frauen sind anders, aber Mann gewöhnt sich daran“, vor.

Autorin Sabine Christel

 

Elevinnen des Cosmetic College Hannover waren vor Ort, um den geneigten Besucherinnen ein (noch) schöneres Gesicht zu schminken. Es gelang ihnen hervorragend.

Nicole Znotins und Solange Amo

 

Schöne, gut sitzende und qualitativ hochwertige Wäsche ist ein Stück Lebensqualität. Nicole Grünker alias MadameBoyd präsentierte einen Teil ihrer Kollektion auf der Bühne. Und erzählte, was sie auf einer Fahrt im Rettungswagen erlebte. Diese Geschichte erfahrt Ihr aber erst nächste Woche, wenn der Artikel über MadameBoyd in livinginowl erscheint.

Sandra Hambrügge und Nicole Grünker

 

Sich ummanteln mit Glück, Duschen im Licht von Feen und Einhörnern, den Duft von naturreinen Essenzen und Aromaölen genießen. Das war möglich am Stand von By Naldi’s aus Bad Salzuflen. Inhaberin Diana Kunze stellte außerdem ihr Buch „Leuchtende Bärenherzen“ vor. Eine Lektüre für Kinder und Erwachsene.

Inhaberin Diana Kunze
Duschpeeling mit Feenzauber

 

 

 

 

 

 

In nur 2 – 3 Minuten um Jahre jünger aussehen, das soll mit Verway 2-Phasen-Lift Serum funktionieren. Bei Phase 1 werden die Falten in Minutenschnelle optisch reduziert (das klappt tatsächlich!), und bei Phase 2 tritt ein Langzeiteffekt in Kraft, der der Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung dient.

Chantal Hartmann präsentiert Verway

 

„Wenn eine Frau wütend ist, nimm sie in den Arm. Wenn das nichts bringt, wirf ihr Schokolade zu“. Typisch Frau, so heißt das Magazin von Monja Korthaus. Ein Heft voller Weiblichkeit, guter Laune und jeder Menge Information.

Monja Korthaus

Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur. Moringa ist eine Heilpflanze, die schon seit über 5.000 Jahren bekannt ist. Johannes und Marion Schwochert stellten Kosmetik und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel vor.

Marion und Johannes Schwochert

 

Eine schöne Tasche tut etwas für die Frau. Das weiß auch Petra Stiewe und brachte eine große Auswahl mit nach Bückeburg.

Petra Stiewe

 

Ringana. Der Name steht für frische, zukunftsweisende Pflegeprodukte für den ganzen Körper – und das ohne Konservierungsstoffe.

Ulrike Gagel-Petereit präsentiert die frische Kosmetik von Ringana

 

Das waren nur einige Impressionen einer gelungenen Messe. Es wurden sogar vereinzelte Männer gesichtet. Sandra, mach weiter so!

Spirit versus Angst und Gier

Aus der Sicht eines Chaosforschers bahnt sich gerade eine neue, höhere Ordnung an. Wir können ihre Auswirkungen noch nicht im Detail erfassen. Doch eine visionäre Ahnung regt sich in vielen wachen Entrepreneuren, mit denen ich in der letzten Zeit gesprochen habe. Wenn ein System in die Schizophrenie, in die Spaltung, getrieben wird, zerreißt es irgendwann oder entwickelt sich in eine höhere Ordnung, in der der frühere Konflikt nicht mehr existiert.

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, …“ Goethe

Nach dem Zeitalter des Rationalismus dämmert es, und dieses Mal sehr vielen von uns: Wir Menschen sind physische und geistige Wesen.

Über Millionen von Jahren stand unser physisches Überleben im Vordergrund und das war okay – denn so haben wir uns definiert. Nur so war es möglich, ein ökonomisches System zu erschaffen, das nicht unseren Spirit, sondern unsere Angst und Gier spiegelt. Es ist zu einfach, den Bankern dafür die Schuld zu geben. Die Weltwirtschaft spiegelt den durchschnittlichen Reifezustand unseres kollektiven Bewusstseins.

Wahre Worte von Veit Lindau

Foto: Clipdealer

Träume aus porzellangleichen Blüten


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Wenn die Rose die Königin der Blumen ist, so ist die Magnolie die Königin der Gehölze. Sie verleiht dem winterlich-grauen Garten die ersten Farbtupfer des Frühlings. Wobei das Wort „Tupfer“ der spektakulären Blütenpracht der Magnolie nicht gerecht wird.
Wahrlich ein Frühlingstraum – und leider genauso flüchtig. Nach zwei Wochen ist das Blütenfeuerwerk Vergangenheit.

 

Des Glückes Unterpfand – Bewegliche Identität

Alles um mich erhebt sich kollektiv. Ich mitten drin, stehe ebenfalls auf. Der Affront, sitzen zu bleiben, wäre zu groß. Die sattsam bekannte Melodie, welche Josef Haydn im Jahre 1797 für den österreichischen Kaiser Franz II. komponierte, erklingt jetzt, intoniert aus vielen Kehlen. Die Rücken straffen sich, die Mienen werden ernst, Blicke starren in eine imaginäre Ferne, die rechten Hände wandern diagonal auf die gegenüberliegende Brustseite an jene Stelle, wo das Herz vermutet wird. Die Lippen spitzen sich zu jenen Zeilen, die Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland textete. Heute abend selbstredend nur die dritte Strophe, die erste gilt nach diversen Geschehnissen als nicht mehr opportun. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf „…des Glückes Unterpfand“ statt „…zum Schutz und Trutze“. Mentale Veränderungen in Deutschland in Mikro-Schritten. Weshalb man zur Gründung der neuen Republik damals nicht gleich auch ein neues Lied in Auftrag gab, entzieht sich hartnäckig meinem Verständnis. Stets ein feierlicher, im wahrsten Sinne staatstragender Moment, das Absingen unserer Nationalhymne. Unserer? Ich weiß nicht so recht, ob es die meine ist. Meine Arme während des Vortrages hängen jedenfalls in gerader Linie herunter, auch mein Mund bleibt passiv. Ich bringe diesen nationalschweren Pathos nicht authentisch dargeboten, obgleich ich die anderen etwas darum beneide. Alles verlässliche Demokraten, das weiß und schätze ich, doch was durchdringt sie bloß bei diesem theatralischen Musikstück, was lässt sie gefühlig schaudern bei diesem Liedgut? Melodiös unraffiniert, textlich uninspiriert, Tempo schleppend. Das ich nicht mitsinge, fällt natürlich vielen auf. Etwas später werde ich nach dem Grund meiner Verweigerungshaltung gefragt. Darüber muss ich investigativ nachdenken, tue dies noch immer, es will mir jedoch einfach keine griffige Antwort einfallen.

Die nächste Frage meines interessierten Gesprächspartners schießt dementsprechend schärfer: „Liebst Du Dein Vaterland nicht?“. Puh. Die nationale Identität, das pochende Herzthema unseres Vaterlands 2018. Es gibt inzwischen sogar eine Bewegung, die sich ausschließlich darum sorgt. Wir haben ja keine anderen Sorgen in Teutonia. Schemenhaft kann ich bei dieser Frage fast die Konturen einer Pickelhaube auf dem Haupt meines Fragestellers erkennen. Fiese Assoziation, ich weiß, zudem unredlich. Ich muss schmunzeln und überlege kurz, weshalb es Vaterland und Vater Staat, aber Mutter Erde heißt. Ist dies Ausdruck der heimlichen Angst des Patriarchen, letztlich auf dem Femininum gegründet zu sein? Diese Überlegung führt aber jetzt nicht weiter. Tja, liebe ich nun mein Heimatland oder nicht? Hier wäre zunächst zu klären, was eigentlich Heimat ist. Wie immer recherchiere ich zunächst etymologisch. Das Wort „Heimat“ leitet sich ab von „Siedlung“, also Siedeln, Ansiedeln als bewusster Akt. Dieser Ansatz hilft mir weiter. In mich hineinhorchend ergründe ich, dass ich nach dieser Definition nämlich luxuriös über gleich drei Heimaten verfüge. Die erste ist das Revier, das wuselige Land der Fördertürme, Stahlwerke und Fußballvereine, mein Pütt, meine Arbeiter-Siedlung (sic!) direkt an der Emscher. Dort wurde ich geboren, dort wuchs ich auf, dort lernte ich Rad fahren und Fußball spielen, dort schlug ich mir die Knie und wir uns gegenseitig auch mal die Lippen auf. Raue Gegend, aber immer herzhaft echt. Den Pott liebe ich, mit ihm hadere ich. Dort sagen die Leute „Es spielt keine Rolle, ob Du im Ruhrgebiet bist. Das Ruhrgebiet ist immer in Dir.“. Und das ist ohne jeden Zweifel wahr, diese Gegend prägt mich auf ewig unverblassend wie jeden, der sich dort zwischen Kokshalden (Kohle, nicht Kokain) an seine Adoleszenz herankämpfte.

Meine zweite Heimat ist meine jetzige Wohnregion, living in OWL sozusagen, welcher es gelang, in zwei Jahrzehnten zur Heimat für mich anwachsen zu können. Eine Gegend, obgleich nicht fern meiner ersten Heimat, in der die Menschen so anders sind als in meinem Ruhrgebiet. Ruhr und Lippe – beide Daseinsformen mag ich, sie lassen sich vergnüglich mixen.

Die dritte Heimat ist jene meines Wesens, nämlich Europa. Diesem kunterbunten Flickenteppich aus so vielen Mentalitäten, Kulturen und Lebensentwürfen bin ich zutiefst für immer verbunden. Region und Kontinentalbund als Basis und Überbau, Deutschland als Zwischenschicht aber ist mir sekundär. Die blaue Flagge mit dem Sternenkreis ist mein Banner im Gemüt, ehrlich gestanden erheblich mehr als Schwarz-Rot-Gold, die als Trias historisch betrachtet eines gewissen Unterhaltungswertes nicht entbehrt. Diese Farbzusammenstellung geht nämlich zurück auf die Uniformen des Lützowschen Freikorps während der Befreiungskriege 1813-1815. Diese Freiwilligenarmee, bestehend aus vielen Studenten, hatte ihre soldatische Kleidung nämlich selbst mitzubringen. Und Schwarz ist eben jener Ton, mit dem sich am einfachsten und nachhaltigsten jedes Textil auf einheitlich färben lässt. Rote Elemente wurden flink angenäht und aus Messing bestanden die Jackenknöpfe. Voilà, so entstanden unsere Nationalfarben. Diese Symbolik wiederum macht die Sache sympathisch, der deutsche Markenkern war also von Beginn an eingefärbt und angenäht. Na, wenn das die AfD erfährt.

Moment mal – Ruhrgebiet? Das ist doch Fussball, werden Sie vielleicht denken, von dort ein kurzer Gedankenweg zu unserer Nationalmannschaft! Für wen ich denn bei Länderspielen bin? Die zweite Frage an mich. Natürlich fiebre ich mit den brustbeadlerten Kickern, unsere Jungs, ich feuere sie an, bejubele jedes Tor, ärgere mich über jede der seltenen Niederlagen, sage seltsam „Wir sind Weltmeister!“, als hätte auch ich mitgespielt. Doch im Stadion bleibt bei „….für das deutsche Vaterland…“ in mir alles relativ kühl, unemotional, distanziert, während mir bei „…Und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezünd’t…“ (vgl. Glück auf, Steigerlied, 16. Jhd.) nach wie vor flott Pipi in die Augen steigt und Gänsehaut meine Arme überzieht. Da durchströmt mich Heimatverbundenheit, ja auch Stolz, ähnlich wie bei einem anderen Lied. Doch von diesem soll erst am Ende dieses Essays die Rede sein. Ein Stadion war es auch, in dem Sarah Connor vor vollen Rängen statt „Blüh im Glanze…“ vor Nervosität „Brüh im Lichte…“ schmetterte. Interessante Version, wir brühen uns eine Nation im Hellen, ein kreativer Akt der Küche.

Wer oder was also ist denn nun deutsch? Eine weithin ungeklärte Frage, die einen weiten Spielraum bietet von Nationalisten bis Anarchisten und alle dazwischen. Die direkte sprachliche Übersetzung der Kategorisierung „deutsch“ bedeutet übrigens „zum Volke gehörig“. Interessante Formulierung, wird sie doch heute zunehmend häufig als „hier geboren“ missgedeutet. Berthold Brecht schrieb einst „Wer in unserer Zeit statt Volk Bevölkerung sagt, unterstützt schon viele Lügen nicht.“. Diesem Umstand trug dankenswerterweise auch Hans Haacke mit seiner großartigen Installation im Innenhof des Reichstages Rechnung. Außen an der solitären Steinburg ist bekannterweise die Widmung „Dem deutschen Volke“ über dem Portal eingemeißelt. Der Künstler schuf im Jahre 2000 ein Blumenbeet, in dem vom Dach an der Kuppel die korrektive Zeile „Der deutschen Bevölkerung“ zu lesen ist. Die verschiedenfarbige Erde stammt aus allen deutschen Wahlkreisen. Großartig, das entspricht mir und der deutschen Wirklichkeit sehr, Deutschland als Puzzle aus Mutterboden bietet Wachstum durch verschiedenste Einflüsse. Wer ist denn schon wirklich stringent ausschließlich in seiner Nationalität verwurzelt, biodeutsch bis weit in die Ahnenreihen? Eine Chimäre, man schaue sich nur Familiennamen an. Ein Team aus Wissenschaftlern bot vor kurzem an, anhand der DNS zu untersuchen, aus welchen Ecken der Welt die Vorfahren ungefähr stammten. Eine recht große Gruppe nahm neugierig teil. Das Ergebnis war verblüffend. Niemand, kein einziger der vielen Freiwilligen, trug Gene ausschließlich aus deutschen Landen in sich! Da strömte wahrhaftig jedes Areal unseres Globus als Erinnerung durch die Adern.

Es gab, gibt und wird immer Wanderbewegungen geben, die Völkerwanderung ist die Natur des Menschen seit der Kontinentaldrift, ein Normalzustand, kein singuläres Ereignis, vor dem es sich panisch einzumauern gilt. Es wurde seit den Höhlenmenschen emsig durchmischt, was viele Höhlenmenschen heutiger Prägung noch immer leugnen. Und weil wir gerade schon dabei sind: Die Arier sind seit Urzeiten ein persisch-indischer Menschenschlag, alles andere als blond, blauäugig und groß. Heimat wird also gern auch krass umgedeutet, gegen den Strich gebürstet. Ergo ist Nationalität in historischen Dimensionen betrachtet immer eine Momentaufnahme, ein Schlaglicht, beweglich und veränderlich. Der Mensch braucht Heimat zur inneren Zuordnung, aber er sollte aus der momentanen räumlichen Verortung kein Monument bauen. Das ist nur Tauben nützlich. Heimat ist jedoch nicht nur genetisch ein Mix aus Strömungen, sondern auch geopolitisch. Selbst wessen Familie seit Generationen lokal ansässig ist, dem wurde die heimische Scholle vermutlich öfter mal unter den Füßen umdeklariert. Betrachtet man die Entwicklung der Karte Deutschlands im Zeitraffer (erlebte ich fasziniert in einem Vortrag), so zeigt sich ein farbenfrohes Geflirre, ein quirliges Geblinke wie die Beleuchtung einer Jahrmarkt-Attraktion. Deutschland ist ein Konstrukt. Über einen schwer fassbar langen Zeitraum unüberschaubar viele Stämme, Fürstentümer, Königreiche, Einzelstaaten, die ständig neue Allianzen schmiedeten, wieder zerfielen, Gebiete verloren, andere hinzugewannen, sich vereinten, wieder trennten. Freund und Feind, dadurch auch Heimat, als immerfort wechselnde Etiketten. Deutschland war optisch eine stete Kirmes an Wandlung und Veränderung, kein göttlich in die Erde gefrästes, immer gleiches Hoheitsgebiet. Drin liegt unsere Stärke! Denn was also ist dieses angeblich identische Deutschsein? Halten wir tatsächlich Friesen und Franken, Bremer und Bayern, Schwaben und Sachsen, Rheinländer und Westfalen, für ein- und dieselbe Ethnie? In der Wirklichkeit fühlt sich der Kieler wohl dem Dänen näher als dem Hessen oder Badener. Wer versteht schon einen Schwaben, einen Oberbayern? Selbst unsere gemeinsame (Hoch)Sprache, lediglich zwischen Hannover und Osnabrück wirklich verwendet, wurde erst von Luther aus Pragmatismus begründet, seine gleichwohl größte Tat. Im Alltag erfreuen wir uns vergnügt und milde an unseren inländischen Unterschieden, veralbern Trachten und Traditionen, parodieren nach Herzenslust Sitten und Gebräuche, Idiome und lokale Begriffe (Brötchen, Bämmen, Schrippen usw.). Und das ist gut so! Migranten, Geschäftsreisenden und Urlaubern erschien dieses Deutschland nie als homogen, sondern eher als ein unverständliches Konglomerat aus Einzelgebieten, ein Vielvölkerstaat unter einer Fahne, im Föderalismus irgendwie vereint, eine laute Kita mit diversen Gruppenräumen. Darauf zum Beispiel bin ich stolz. Nicht auf Grenzziehung, Adler, Fahne, Hymne. Bunte Republik Deutschland, die kann ich lieben lernen. Leben wir vergnügt die Vielfalt, das Anderssein, diese von der Geschichte zusammengebastelte Union, die noch immer ungeschickt dabei ist, sich aus Uneinheitlichkeit irgendwie zu verschmelzen. Schüttelt man die Flasche (zu WM, Olympia, Schützenfest etc.), wird aus mehreren Flüssigkeiten eine Mischung, steht das Gefäß still (Alltag), trennen sich die Substanzen wieder voneinander aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte. So sind wir, Emulsion BRD, kein Grund zur Sorge. Denn die gelassene Akzeptanz dessen ist das ungeheuer tragfähige Gegenmodell zu den verkniffen hysterischen Orbans, Erdogans, Seehofers, Trumps dieser Welt und ihren unsäglichen Dystopien. „America first“ heißt das Lied zum Untergang dieser großen Nation. Paradox, denn ausgerechnet dieses Gebilde namens USA besteht aus fast purer Einwanderung. Das -U- steht für United, nur zur Erinnerung. Das derzeit überkonnotierte „Wir“ bedingt automatisch immer „Die anderen“. Öde und beschränkend. Die Zukunftsfähigkeit eines Landes zeigt sich in der Offenheit für Einflüsse, in der Fähigkeit zu lernen, zu adaptieren, zu integrieren und sich aus diesem Dreiklang entwickeln zu wollen. Das Leben ist kein eingefrorener Block, auch eine Nation nicht, es ist eine niemals enden wollende, viskose Transformation. Wenn sie denn überleben will. Stillstand ist Rückschritt. Das Erfolgsmodell der Evolution besteht aus Koexistenz, Kooperation und Anpassung, nicht aus Isolation und Vereinzelung. Erhalt durch steten Wandel. Insofern sind die Progressiven die im Kern Konservativen, nämlich die eigentlichen Bewahrer, die begriffen, dass nichts so bleiben kann und wird. Da hilft auch keine Mauer. Ein Albumtitel von Herbert Grönemeyer lautet trefflich „Bleibt alles anders.“. Das wäre ein Titel für eine Hymne, die ich wohl mitsänge.

Liebe ich also mein Vaterland? Ich weiß es nicht. Klar ist: Ich liebe seine Menschen, seine Kultur und die grandiosen Möglichkeiten, die mein Leben in seinen Grenzen mir bietet. Das alles ist konkret, fassbar. Dem Synthetischen einer „Nation“  kann ich nur wenig abgewinnen, das ist mir zu willkürlich, zu abstrakt, zu pathetisch, zu entrückt, zu gewollt, zu bemüht. Zudem bereiste ich in meinem Leben zu viele Länder, um noch glauben zu können, dass eine Art zu Leben die einzig mögliche Matrix für alle ist. Es gibt so viele wunderschöne Ecken auf dem Globus, wo es sich sicher auch prächtig leben lässt. Meine Heimat nähme ich natürlich in mir mit, doch reicherte ich sie in der Ferne mit Andersartigem an. Doch dazu darf ich meine Herkunft nicht verklären, erheben, mystifizieren. Um meine Identität muss sich bitte keine Bewegung kümmern. Ich wurde geboren in Deutschland, dafür bin ich dankbar. Das war ein solides Glück, ein schöner Zufall, jedoch keine Leistung meinerseits, weshalb ein Begriff wie Stolz gänzlich unangebracht ist. Da halte ich es mit Heinz Rudolf Kunze, der zum Thema Heimat singt „…ich werde überall begraben sein.“. Wir machen hier vieles besser als andere Länder. Aber auch etliches schlechter. Liebe, auch die zur Heimat, ist nicht gleichbedeutend mit Kritiklosigkeit, ganz im Gegenteil. Liebe erweist sich auch und gerade im kritischen Blick, in der Skepsis, im wiederkehrenden Zweifel, im Aushalten widersprüchlicher Gefühle. Das Gegenteil ist preußische Aufopferung, widerspruchsloser Gehorsam, Zapfenstreich mit Fackeln am Brandenburger Tor. Strammstehen, ausdrucksloser Blick in die Ferne, die Hymne ergriffen, aber innerlich abwesend absingen. Meinem Wesen aber liegt die Rumba näher als der Marsch.

Ich durfte einmal einem wundervollen Moment beiwohnen. Auf einer Veranstaltung sollte die Nationalhymne abgespielt werden. Der dafür Beauftragte tippte aber daneben und es erklang versehentlich die erhabene Hymne der Giganten Beethoven und Schiller. Was habe ich mich gefreut, grandios! „…alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen, diesem Kuss der ganzen Welt!“. Welch prachtvoller, köstlich freudscher Fehler. Hier begannen meine Lippen das Singen eigenständig. Nach sehr wenigen Takten allerdings wurde die Freude schöner Götterfunken brachial verdrängt durch die Schwere unserer einschläfernd lahmen Nationalhymne. Da bin ich neidisch auf die französische und italienisch, da ist Pfeffer drin.

Ja, ich gestehe es. Ich liebe nicht den Staat, finde ihn nur passabel und organisatorisch nützlich, bin nicht erfüllt vom Deutschsein, werde nicht inbrünstig bei der Hymne. Aber ich liebe die Menschen hier und ich liebe es, hier zu leben. Doch leben könnte ich woanders auch, fühle mich als Weltenbürger, als Kosmopolit, dem das Karma die Zelte hier aufschlug. Eine gute Wahl. Mein Fazit: Ich bin entspannt unnational, dennoch wohlig verwurzelt. Wissen Sie was? Meine Hymne geht so: Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Eine bunte Kette von Menschen. Ohne Strammstehen, Herzgriff und Gesang. Dafür mit Tanz, einem Lächeln und offenem Herzen. Meine Identität? Sortiert sich jeden Tag neu. Und das ist gut so. Ich habe anderes zu tun. Sie nicht auch?

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung:  kontor@mikrakom.de

Das Geheimnis der 4Eplus

Heute morgen nicht gut drauf? Eine Stunde früher aufgestanden?  Müde, abgeschlagen depressiv, und der Rücken tut auch noch weh?

Es gibt eine gute Nachricht. Ihr Zustand liegt nicht allein an der Zeitumstellung, und Sie können etwas dagegen tun. Ernährungs-und Orthomolekular Therapeutin Ursula Godt: „Der Weg zu mehr Vitalität und Lebensqualität geht über 

Entsäuern
Entgiften
Entfetten
Entschlacken
nämlich 4Eplus.“
Für weitere Informationen steht Ihnen Ursula Godt gern zur Verfügung.
Ursula Godt

Ursula Godt
Dipl.Ernährungsberaterin IBW
Geprüfte und zertifizierte Ernährungs-
und Orthomolekular Therapeutin
Mitglied in der Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin
Fritz-Blank-Straße 9
33334 Gütersloh
Telefon: 05241-237628
Mobil: 0170-2700 199
E-Mail: ursula.godt@t-online.de
Webseite: www.gt-gesundheitsberatung.de

 

Nun will der Lenz uns grüßen

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt;
drum auf zum frohen Springen,
die Reis‘ ist Goldes wert.
hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid‘!
heija, nun hat uns Kindern
ein End all Wintersleid.

(Neidhard von Reuental)

Schockdiagnose Krebs Teil 2 – Die alternativen Möglichkeiten

Hier die Fortsetzung des Interviews mit dem Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand:

livinginowl: Warum arbeiten die Schulmedizin und alternative Medizin nicht zusammen?

Ralf Wigand: Es ist kein Geheimnis, dass der onkologische Bereich das lukrativste Geschäft der Krankenhäuser ist. Im Fokus stehen Umsätze, und die Chemotherapie ist halt ein Milliarden-Geschäft. Wie bei anderen patentierbaren chemischen Wirkstoffen auch, darf die Pharma-Industrie den Verkaufspreis für die Chemo-Therapie selbst bestimmen. Selbst utopische Summen werden von den Krankenkassen kommentarlos erstattet.

Die Frage nach einer Kooperation von Schulmedizin und alternativer Medizin ist schnell beantwortet. Naturheilkunde ist nicht patentierbar und kann nicht mit Milliarden-Renditen vermarktet werden. Eine steigende Anzahl von Krebspatienten informiert sich per Internet über die nicht gegebenen Erfolge der Chemotherapie und wendet sich alternativen Möglichkeiten zu. Früher eher müde belächelt, ist aus der Alternativ-Medizin ein unliebsamer Konkurrent geworden.

livinginowl: Kennt man die Ursachen der Krebs-Entstehung?

Ralf Wigand: Die Antwort auf diese Frage ist mittlerweile fast einhundert Jahre alt. Der zweifache medizinische Nobelpreis-Träger Dr. Otto Warburg hatte schon 1923 publiziert, dass Krebs durch übermäßige zelluläre Zuckergärung entsteht. Bösartige, schnell wachsende Tumore haben im Vergleich zu gesundem Gewebe eine bis zu 200 mal höhere Zuckerverbrennung. Diese Eigenschaft von Krebszellen belegt, dass Krebs ein Problem der Mitochondrien ist. Mitochondrien sind die Energie-Zentralen in jeder unserer Billionen Zellen.Verringern sich die Anzahl und/oder die Qualität der Mitochondrien, erzeugen die betroffenen Zellen ihre Energie über Zuckergärung.

Eine erfolgreiche Therapie bei Krebs und chronischen Erkrankungen ist nur durch eine Aktivierung der Mitochondrien möglich. Eine positive Beeinflussung der Mitochondrien ist nur durch biologische Stoffe möglich und wird aus diesen Gründen von der pharmazeutischen Forschung weitgehend ignoriert. Der weltweit anerkannte Krebs- und Mitochondrien Forscher Dr. Heinrich Kremer hat in seiner mehr als dreißigjährigen Forschung die komplexen Ursachen der Krebsentstehung und deren Lösungen erforscht und in seinem Buch „Die stille Revolution in der Aids und Krebs Medizin“ publiziert. Seine revolutionären Erkenntnisse der „Cellsymbiosistherapie“ konnten im Laufe der letzten Jahre von vielen hundert kompetenten Ärzten und Heilpraktikern in eigener Praxis erfolgreich genutzt werden.  Ich durfte über zehn Jahre lang im wissenschaftlichen Beirat und als Dozent für das internationale Netzwerk unter der Leitung von Herrn Dr. Kremer tätig sein. Ausführliche Informationen finden sie unter dem Thema „Cellsymbiosistherapie“ im Internet.

livinginowl: Welche alternativen Möglichkeiten gibt es in der Krebs-Therapie?

Ralf Wigand: Die wohl einfachste Therapie einer Krebserkrankung ist die Prophylaxe. Leider ist die Bereitschaft vieler Bürger, Zeit und eigenes Geld in die eigene Gesundheit zu investieren, begrenzt. Allein durch regelmäßiges Entgiften, der Zuführung von biologischen Schutzstoffen, ausreichender körperlicher Betätigung, biologischer Ernährung und deutlicher Reduzierung von Zucker und minderwertigen Kohlenhydrate lässt sich das persönliche Krebsrisiko minimieren.

Ist der Krebs schon aufgetreten, gibt es zwei wichtige Schritte für eine erfolgreiche Behandlung. Als erstes müssen aggressive Krebszellen zerstört und als zweites die Neuentstehung weiterer Krebszellen verhindert werden.

In der alternativen Krebstherapie haben sich zwei Haupt-Substanzen zur selektiven Zerstörung von Krebszellen bewährt. Selektiv bedeutet, dass nur Krebszellen zerstört werden, und im Gegensatz zur Chemotherapie der übrige Körper nicht belastet wird.

1. Artesunat

Mehr oder weniger durch Zufall wurde entdeckt, dass bei der Behandlung von Malaria-Patienten als Nebeneffekt sich Tumore verkleinerten oder sogar gänzlich verschwanden. Das Malaria-Medikament besteht aus dem Extrakt der Beifuß-Pflanze und dem Wirkstoff Artemisinin. Der Wirkstoff aus der Pflanze macht sich die Eigenschaft zunutze, dass Krebszellen einen massiv erhöhten Eisengehalt haben. Als Infusion verabreicht, werden die Eisenmoleküle der Krebszellen durch den Kontakt mit dem Artesiminin zu freien Radikalen und leiten dadurch bedingt den programmierten Zelltod ein. Bedingt durch die Eigenschaft, dass der Wirkstoff die Blut-Hirn-Schranke durchdringt, erklären sich die Erfolge sogar bei ansonsten tödlichen Hirntumoren. Der Erfolg dieser Therapie wurde mittlerweile in einigen seriösen Studien belegt.

2. Amygdalin

Auf der Suche nach einem geeigneten Krebsmedikament kamen  amerikanische Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass einige Natur-Völker, welche regelmäßig bittere Aprikosenkerne verzehren, selten bis gar nicht an Krebs erkranken. Erste Versuche mit Extrakten in hoher Dosierung bei Krebskranken brachten derart gute Erfolge, dass auf Druck der Pharma-Konzerne der Wirkstoff in den USA verboten wurde. Auch in Deutschland wird das Schauerdmärchen vom „giftigen Zyanid“ von den Gegnern der alternativen Heilkunde eifrig am Leben gehalten. Ein deutscher Apotheker konnte allerdings schon vor einigen Jahren die Unbedenklichkeit dieser segensreichen Therapie in einem Gerichts-Prozess nachweisen. Dank dieses Gerichtsurteils darf Amygdalin als Rezeptur-Herstellung auch weiterhin in Deutschland legal verabreicht werden.

Das Amygdalin, auch als Vitamin B17 bekannt, ist eine stabile Verbindung von zwei Molekülen Glukose, einem Molekül Benzaldehyd und einem Molekül Zyanid. Nur Krebszellen verfügen über das Enzym Beta-Glukosidase, welches das inaktive Zyanid (Blausäure) in eine aktive Blausäure umwandelt und ohne Nebenwirkung Krebszellen zerstört. Das Medikament wird als Infusion verabreicht und besteht pro Infusion aus dem Wirkstoff von ca. 20.000 bitteren Aprikosenkernen.

Einige auf Krebs spezialisierte Naturheilpraxen kombinieren die Krebstherapie zusätzlich mit den Wirkstoffen DCA (Dicloracetat) und dem neuartigen Medikament GcMaf. Das GcMaf aktiviert körpereigene Killerzellen. Dieser erfolgversprechende Wirkstoff bringt die Killerzellen des Immunsystems dazu, Krebszellen anzugreifen und zu zerstören.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich betonen, dass eine seriöse alternative Krebstherapie unter ständiger Kontrolle von Labordiagnostik und schulmedizinischer Diagnostik stattfindet.

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Foto 1: clipdealer

Gute Energie inklusive

Lust auf Leben in der Stadthalle Spenge

Ein buntes Völkchen tummelt sich an diesem Wochenende in der Spenger Stadthalle. Bunt im Sinne von vielfältig, außergewöhnlich, magisch und wunder-voll. Alternative Heilweisen werden vorgestellt, Heilsteine, Räucherwerk, Beauty- und Wellnessprodukte, Kartenlegen, spirituelle Wegbegleitung und vieles mehr.

Beate Anna Kruse

Organisiert hat diese Messe auch in diesem Jahr wieder Beate Anna Kruse, tätig als Masseurin für die Tibetanische Rückenmassage und als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun. Diese Messe soll dazu beitragen.“

 

Marion Schmitz und Marita Habel

Gesundheit von innen und außen bieten die Produkte von Forever Living. Marita Habel und Marion Schmitz sind die lebendigen Beispiele dafür, dass das gelingt.

 

Kerstin Heinz-Gehlhaus

Kadesha.de ist DAS Esoterik-Fachgeschäft in Bad Oeynhausen. Bücher, Steine, Schmuck, Räucherwerk und alles was das Herz sonst noch begehrt, ist hier erhältlich. Eine kleine Auswahl hat die Inhaberin Kerstin Heinz-Gehlhaus nach Spenge mitgebracht.

 

Annegrat und Saskia Breiter

Reconnective Healing® bedeutet Heilung durch Rückverbindung. Es ist eine Wiederanbindung an das Universum, die diese Art der Heilung geschehen lässt. Es ist eine vollkommen neue Ebene des Heilens, durch die eine Rückkehr zum optimalen Zustand von Balance und Vitalität ermöglicht wird“, so Saskia Breiter, die seit 2014 zusammen mit ihrer Mutter Annegret Breiter Reconnective Healing in HalleWestfalen anbietet.

 

Heilpraktiker Jens Fischer und seine Kollegin auf dem Messestand

Sein Behandlungsspektrum ist breit. Der Heilpraktiker für Physiotherapie Jens Fischer aus Spenge setzt physiotherapeutische und alternative Behandlungsmethoden ein. Er hat die sprichwörtlich heilenden Hände und arbeitet ganzheitlich an den Ursachen des Leidens.

 

Dorothea Kuhl

Mit Achtsamkeit und liebevoller Präsenz berührt Dorothea Kuhl völlig absichtslos die Wirbelsäulenreflexpunkte ihrer Klienten: „Gleichzeitig bewege ich mich auf der Zeitschiene der pränatalen Phase, in der sich unsere lebensprägenden Energiemuster zum ersten Mal ausgebildet haben. Die Lebensenergie des Menschen kann so dazu angeregt werden, wieder freier zu fließen. Wer mag, darf auf der Messe eine Probesitzung genießen.

 

Christine Kobusch

Einen Blick in die Zukunft werfen? Christine Kobusch legt die Karten eher als Wegweiser. In der Regel kann sie die Lebenssituation ihrer Klienten damit sofort erfassen. Lösungsansätze offenbaren sich,  indes oft ganz anders als erwartet.  Wer mehr über die lebensbereichernden Angebote des Natur-Vital-Zentrums OWL und Christine Kobusch  erfahren möchte, kann sich auf ihrer Webseite informieren.

 

Karin Hagenschulte

Die psychologische Beraterin Karin Hagenschulte aus Beckum ist eine Herzöffnerin der besonderen Art. Sie spürt intuitiv die Blockaden ihrer Klienten, hilft ihnen, den Blickwinkel zu ändern und besser mit den Lebenssituationen umzugehen.

 

Sabine de Jong

Spirituelle Anregungen, Energiearbeit und Entspannungstechniken, Seelenbilder und ihre Bedeutung – das sind nur einige Angebote von Sabine de Jong.

 

Lena Kämper

Human Therapy ist die sanfte Behandlungsmethode der neuen Zeit. Lena Kämper aus Preußisch Oldendorf bringt die Menschen auf sanfte, aber effiziente Art wieder in Balance.

 

Silke Eleonora Heinrichmeyer

Seelengesang – was mag das sein? Silke Eleonora Heinrichmeyer aus Bad Oeynhausen ist die „Stimme des Lichts“. Sie singt dein persönliches Seelenlied. Das dient der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Inbegriffen sind mediale Botschaften, die sich ihr während des Singens offenbaren.

 

Christian Eikhoff

Gib Deine Füße in seine Hände, lehn dich zurück und lass alle Anspannungen los. „Die Füße tragen dich den ganzen Tag, durch das ganze Leben. Zeit, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“ Christian Eikhoff aus Preußisch-Oldendorf hat seine ganz eigene Art der Wolfühl-Fußmassage.

 

Die Messe Lust auf Leben findet jedes Jahr in der Stadthalle in Spenge statt. Ab sofort steht sie fest in meinem Terminkalender. Der Besuch dort ist eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele.

Nicht jede(r) der hier aufgeführten Aussteller verfügt über eine Webseite. livinginowl stellt auf Wunsch gern die Kontaktdaten zur Verfügung.

Symbiose aus Raumgestaltung und Kunst

Reiner Sonnenberg stellt aus.

Malermeister Jörn Leweling und Künstler Reiner Sonnenberg (v.l.)

„Ich sah die Bilder von Reiner Sonnenberg auf seiner Internetseite und war sofort von den Farben und der Vielfältigkeit seiner Arbeit begeistert“, so Maler- und Lackiermeister Jörn Leweling aus dem ostwestfälischen Langenberg.

„Als in meinem Betrieb ein Freiraum entstand, war für mich klar, dass ich hier gerne die Möglichkeit einer temporären Ausstellung anbieten möchte. In einer Zeit der farblosen glatten und scharfkantigen Formensprache schließt Reiner Sonnenberg durch seine Bilder und Farben die kahlen Lücken unserer Wohnwelten. Die perfekte Symbiose zu meiner Arbeit als Raumgestalter.“

Die Ausstellungseröffnung findet am 21. März 2018 ab 18.00 Uhr statt. Die Bilder und Objekte von Reiner Sonnenberg können ab dann für einige Wochen dort bestaunt werden.

Malerfachbetrieb Leweling
Lippstädter Straße 44
33449 Langenberg
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