Das rothaarige Mädchen

Das rothaarige Mächen Das Bestattungshaus Küstermann lädt am Montag, dem 14. Oktober 2013 um 19:30 Uhr in das Johannes-Kuhlo-Haus, Schwagerstraße 14 zu einer Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod ein. In der Geschichte von Helen Eustis sucht eine junge Frau den Tod auf, um ihn zu bitten, ihren Liebsten zu verschonen. Sie lässt sich auf einen Handel mit ihm ein, der ihr ganzes Leben verändert.

Mit Lesung und Musik wird das Publikum dazu eingeladen, sich durch die zauberhafte Geschichte behutsam anregen zu lassen, den Tod aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Die Tanz- und Theaterpädagogin Simone Tank wird aus dem gleichnamigen Buch vorlesen. Für eine besonders schöne Atmosphäre werden die warmen, tiefen Klänge der Cellos, – gespielt von Kristin Hirschauer und Monica von Bülow – der Wein, die Kerzen und das Gebäck sorgen.

Karten können im Vorverkauf bei der Jürmker Bücherstube, Buchhandlung Welscher,Gemeindehaus Theesen und Jöllenbeck und bei Bestattungen Küstermann für 8 € erworben werden.

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: www.bestattungen-kuestermann.de

Neu im Stylisten-Team von M. Steffen Friseure

Frischgebackene Gesellin Alev Ates
Frischgebackene Gesellin Alev Ates

Alev Ates hat ihre Ausbildung im Salon Steffen, Bad Salzuflen mit Erfolg abgeschlossen und freut sich nun auf Kunden, denen sie ihr Können und ihren Ideenreichtum gern zeigen möchte.

Kunden, die bei ihr einen Termin vereinbaren, erhalten einen Gutschein über ein unwiderstehliches Angebot.

Aktionsheft_2HJ

Alev Ates freut sich darauf, Sie verschönern zu dürfen.

Übrigens: Im September gibt es auf alle Styling-Produkte von Redken einen Rabatt von 15 %.

Steffen QR Living in OWL

M. Steffen Friseure
Ahornstraße 46a
Ecke Beetstraße
32105 Bad Salzuflen
fon 05222.15587
e-mail: info@m-steffen.de
Homepage: http://www.m-steffen.de

Kaiserwetter im Schlosspark

Genusstage 2013 Wendlinghausen Ein dunkelblauer Himmel, wie ihn so nur der Herbst hervorbringen kann, Sonne pur, angenehme Temperaturen. Der Wettergott war den Organisatoren und Ausstellern der Genusstage 2013 auf Schloss Wendlinghausen hold. Im Freien einen Kaffee oder ein Bier trinken, an den Ständen der landwirtschaftlichen Erzeuger regionale Köstlichkeiten probieren, den Kindern beim Kochen zusehen, bei den Händlern von Schmuck und Wohnaccessoires stöbern… so schön kann ein Wochenende sein. Erntedankdeko Wendlinghausen Viele Verbände waren mit Informationsständen vor Ort, zum Beispiel der Landesverband Lippe, das Landestheater Detmold, der Landfrauenverband Lippe, die Waldbauern NRW, der Lippische Heimatbund, um nur einige zu nennen. collage wendlinghausen erntedank Und am Ausgang gab es für jeden Besucher eine Tüte Möhren. Natürlich von hier!!! Alexander Brandt

Ein allzu braves Mädchen

ANDREA SAWATZKI

liest aus ihrem ersten Roman.

Sonntag, 17. November 2013, 19:30 Uhr

im „Gräflicher Park Hotel & SpaBad Driburg

Andrea Sawatzki
Andrea Sawatzki

Ein massakrierter alter Mann und eine verstörte junge Frau – Andrea Sawatzkis erster Roman geht unter die Haut. Die Hunde bellen tagelang im Garten des Anwesens, bevor man Winfried Ott findet. Der 71-Jährige liegt nackt im Schlafzimmer seiner Villa, er ist mit einer scharfkantigen Waffe ermordet worden. Zur gleichen Zeit entdeckt die Polizei in einem Waldstück eine verstörte junge Frau. In einem schillernden grünen Paillettenkleid hockt sie frierend unter den Zweigen einer Tanne – sie kann sich nicht erinnern, wie sie an diesen Ort gelangt ist. Nach ihrer Einweisung in die Psychiatrie öffnet sie sich nur ganz allmählich ihrer Therapeutin. Was sie schließlich erzählt, ist bewegend, tragisch und schockierend zugleich. Andrea Sawatzki beweist in ihrem ersten Roman großes psychologisches Gespür und erzählerisches Talent.

„In ersten Fassungen hat Andrea Sawatzki ihr Debüt als Tagebuch angelegt. Nach diversen Überarbeitungen ist daraus der Roman geworden, mit seinen wechselnden Perspektiven und auch Qualitäten. Dass der Kern des Romans das wahre Leben betrifft, die Erfahrungen der Autorin mit ihrem alzheimerkranken Vater und die Folgen für das Leben einer jungen Frau, ist nur als Segen zu begreifen. Die persönlichen Erfahrungen machen den Roman wahrhaftig.“ (www.sueddeutsche.de)

 

BIOGRAPHIE ANDREA SAWATZKI

Andrea Sawatzki, Jahrgang 1963, gehört zu den bekanntesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und ist vielen nicht zuletzt als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger in Erinnerung. Daneben hat sie zahlreiche Romane erfolgreich als Hörbuchsprecherin vertont. „Ein allzu braves Mädchen“ ist ihr erster Roman. Zusammen mit dem Schauspieler Christian Berkel und den zwei gemeinsamen Söhnen lebt sie in Berlin.

VORVERKAUF

Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt 25 Euro (Kat  A) und 19 Euro (Kat B), an der Abendkasse jeweils 5 Euro mehr (außer Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler und Studenten zahlen die Hälfte. Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

● Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596

Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0

● Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700

Oder schicken Sie eine E-Mail an info@diotima-gesellschaft.de

Foto: Christoph Michaelis

Der alte Apfelbaum muss weg

Text: Regina Meier zu Verl

Am alten Apfelbaum hingen in diesem Jahr nur drei Äpfel. Früher hatte er gut getragen. Die Großeltern ernteten in jedem Jahr herrliche Äpfel, so dass stets ein Wintervorrat im Haus war. Apfelmus und Apfelstücke wurden eingekocht und die schönsten Exemplare wurden im Keller eingelagert, damit auch zu Weihnachten noch ein leckerer Apfel auf dem Gabenteller liegen konnte.

Apfelbaum

Die drei Äpfel  stritten miteinander, wer von ihnen wohl der schönste sei.

„Klar wie Apfelsaft ist, dass ich der Schönste bin“, prahlte der dickste Apfel.  „Schaut mich an, meine Schale glänzt und meine Backen sind purpurrot. Er drehte sich ein wenig hin und her, damit die beiden anderen ihn besser bestaunen konnten.

„Du bist ein eitler Fratz und wenn du so weiterwackelst, dann ist es gleich vorbei mit deiner Schönheit, denn dann bist du Fallobst!“, kicherte der Apfel, der am gleichen Ast hing wie der Prahlhans.

Der dritte im Bunde lachte albern: „Ihr beiden seid einfach nur dumm. Ich bin zwar der kleinste von euch, aber mein Fruchtfleisch ist süß und fest.“

„Woher willst du das wissen? Hast du dich schon selbst angeknabbert, oder hat es dir der dicke Wurm verraten, der gerade dabei ist dich auszuhöhlen?“, lachte der Dicke.

Unter dem Apfelbaum standen Wolfgang und Heidi. Die beiden bekamen von dem Streit der Äpfel nichts mit. Sie hatten selbst Streit miteinander.

„Der Baum muss weg!“, zeterte Heidi. „Er trägt nur noch drei Äpfel, das ist lächerlich. Er taugt zu nichts mehr, er muss weg!“

Wolfgang wurde vor Zorn ganz rot im Gesicht. „Der Baum bleibt, mein Vater hat ihn gepflanzt und er hat uns jahrelang treue Dienste geleistet. Er bleibt, basta!“

Heidi setzte noch einmal neu an.

„Er nimmt den Blumen das Licht und schön anzusehen ist er auch nicht mehr. Sieh es doch endlich ein, der Baum ist überflüssig, er taugt nichts mehr!“

Die drei Äpfel hatten mucksmäuschenstill gelauscht. Der Dicke zitterte wie Espenlaub, so sehr musste er sich ärgern und da er vorher schon so heftig an seinem Stängel gedreht hatte, um sich den anderen zu präsentieren, gab der Stängel jetzt nach und er plumpste der Heidi auf den Kopf. Autsch!

„Du dämlicher Apfel, das gibt eine fette Beule!“, kreischte Heidi. Wolfgang aber lachte und konnte sich vor Lachen kaum wieder fassen.

„Das war die Strafe!“, keuchte er und lachte immer weiter. Heidi stapfte wutentbrannt nach Hause. Sie hatte den Kampf verloren, das war ihr klar.

Wolfgang bückte sich nach dem dicken Apfel, drückte ihm einen festen Kuss auf die roten Backen und bedankte sich. „Du hast den alten Baum gerettet! Danke!“

Die beiden anderen Äpfel durften noch ein paar Tage am Baum hängen bleiben. Sie waren dem Dicken dankbar und redeten nur noch gut über ihn. Als die Nächte kälter wurden, nahm Wolfgang auch sie mit nach Hause und er aß sie ganz allein auf. Nur ein winzig kleines Stückchen bekam seine Heidi, weil sie ja seine Frau war und es gar nicht so böse gemeint hatte.

Der alte Apfelbaum wurde zur passenden Zeit ein wenig gestutzt und schon im nächsten Jahr fiel die Ernte wieder etwas reicher aus. Nicht ganz so reich wie früher, aber immerhin konnte die Heidi einen wunderbaren Apfelkuchen backen und auch für den Gabenteller zu Weihnachten blieben noch ein paar Äpfel übrig.

apfelkuchen-sehr-fein

So war das mit dem alten Baum. Ich glaube, dass er noch immer an seinem Platz steht. Bald werde ich ihn besuchen.

Foto 1: © Thomas Renz – Fotolia.com

„Natur auf dem Teller – natürlich regional!“

Dafür plädiert der Initiativkreis „Genusstage OWLBioLokal. Für kommendes Wochenende wurde ein tolles Programm vorbereitet. Landwirtschaftliche Betriebe der Region stellen sich und ihre Produkte auf  Schloss & Gut Wendlinghausen vor.

Erntedankklein

Unser Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Qualität heimischer Produkte zu schaffen und eine Identifikation mit Betrieben in der Region OWL zu erzielen“, betont Vorsitzender August Rettig.

Natur auf dem Teller bedeutet zunächst einmal den natürlichen und respektvollen Umgang mit den Tieren und der Natur. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen in der Land- und Ernährungswirtschaft.

Erntewagen Kopie

Eine weitere wichtige Grundlage ist die Wertschätzung der Menschen, die in Klein- und Mittelbetrieben hierzu ihren Beitrag leisten.

Ein großer Wunsch, und den teilt wohl die Mehrheit der Bevölkerung, ist eine Lebensmittelerzeugung ohne Gentechnik!

Schloßfest1

Es erwartet Sie ein großartiges Programm  bei den Genusstagen 2013 auf Schloss & Gut Wendlinghausen.

Am 28. und 29. September 2013, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.